Hallo,
auch eine Bordercolliehündin kommt nicht um wenn sie mal ein paar Monate an der Schleppleine laufen muss.
Meine Bordermaus hat ab und an gejagt in jungen Jahren. Das hab ich mit der Schleppleine in den Griff bekommen und sie ist nicht abgedreht weil sie nicht frei laufen konnte.
Einen Gassigang haben wir dann immer mit dem Fahrrad gemacht und das hat ihr auch gereicht.
Ein Border braucht nicht unbedingt mehr oder weniger Auslauf als ein anderer Hund, sondern er möchte beschäftigt werden und braucht eine Aufgabe (wie alle Gebrauchshunde).
6 Stunden reines Spazierengehen lasten einen Border nicht aus, sondern machen ihn nur ausdauernder.
Ich sehe keine Notwendigkeit Deine Hündin abzugeben, vielmehr sehe ich die Notwendigkeit ihr diese Flausen auszutreiben und das würde jeder andere verantwortungsbewusste Halter auch tun. Sie würde an die Schleppleine kommen.
Meine Hündin hat Angst wenn es knallt und dann rannte sie früher auch einfach weg. Heute nach 12 Jahren passiert das nicht mehr, aber wir haben auch ordentlich dran gearbeitet.
Daher wäre es schon mal interessant zu wissen ob sie sich vor etwas erschrickt oder ob sie einfach so losrennt?
Unsere erste Colliehündin hatte Angst vor Heißluftballons und bis wir das wahrnahmen hat es eine Weile gedauert.
Für uns sah es so aus als ob sie aus heiterem Himmel wegrennt, da sie schon rannte wenn der Ballon nur stecknadelkopfgroß am Himmel zu sehen war.
Ich will Dir damit nur sagen, dass es ganz verschiedene Gründe gibt und Du mal ganz genau auf die Umwelt achten solltest wenn sie wieder abzischt. Manchmal nehmen wir die Umweltgeräusche nicht bewust wahr, sondern nur wenn wir auch darauf achten.
Liebe Grüße
Steffi