Hallo,
meiner Meinung nach kommt es auch immer auf den Hund an.
Ich möchte das nicht pauschalisieren, habe aber meine eigene Einstellung zum Thema Hundehaltung.
Ich würde es nicht wollen, dass meine Hunde so lange alleine sind.
Ronja wird 13 und ich habe sie mir geholt als ich 23 war.
Damals machte ich mich selbständig und konnte den Hund daher mitnehmen. Vorher wäre es für mich nicht möglich gewesen und daher hab ich auf den Hund verzichtet.
Eine Freundin von mir ist ganztags berufstätig und hat schon immer Hunde aus den Tötungsstationen aufgenommen, die zudem noch eine Behinderung hatten, also wenig Chance auf Vermittlung.
Diese Hunde sind glücklich obwohl sie 10 Stunden am Tag alleine sind. Sie nimmt meist ältere, kleine Hunde auf und ich kann bei diesen Hunden nicht sagen, dass es ihnen schlecht geht.
Es gibt Hunde denen es nichts ausmacht und es gibt welche, die können damit gar nicht umgehen.
Von daher kann man sich glücklich schätzen wenn man einen Hund erwischt hat, der mit dem Alleinesein gut klar kommt.
So wie die TS es plant, also mit Sitter oder Heimgehen in der Mittagspause, finde ich es nicht so tragisch. Auch ist sie ja bereit auch öfter mit dem Hund längere Spaziergänge zu machen. Von daher denke ich, dass es gut klappen könnte.
Hier wird man nicht auf einen Nenner kommen und daher muss jeder selbst entscheiden ob sein Hund das verkraftet, oder nicht. Wenn nicht, dann muss man in den sauren Apfel beissen und sich was überlegen.
Liebe Grüße
Steffi