Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    Deine Stelle ist gerade mal 3,5 Monate und da ist das durchaus normal.
    Sie kann noch gar nicht zuverlässig zurück kommen, denn das muss sie erst lernen. Anfangen würde ich zuhause in ruhiger Umgebung.
    Wenn es da dann klappt, gehst Du in den Garten oder auf Wiese mit wenig anderen Menschen und Hunden.

    Erst wenn das alles klappt, dann kannst Du die Übung langsam steigern.
    Zum Absichern würde ich dann eine Schleppleine nehmen, damit sie keinen Erfolg mehr hat.

    Deine Kleine ist im Moment dabei die Welt zu erkunden und alles ist neu und aufregend, da kann es schon passieren dass der Besitzer mal abgeschrieben ist.

    Und so einen kleinen Welpen würde ich immer einsammeln und das Weggehen oder Verstecken von Dir auch erstmal nur probieren wenn Du alleine mit ihr irgendwo bist und sie nicht kommt.

    Einsammeln ist immer noch besser als 100 Mal rufen, denn durch das zig Mal rufen lernt sie nur, dass sie nicht gleich kommen muss.

    Ich wünsche Dir auch viel Spaß mit dem Welpen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann mich da Leo nur anschließen und würde die Wiese meiden.
    Mit Filou hab ich auch schon so ein Erlebnis gehabt auf einer umzäunten Hundeauslauffläche.

    Trotz Vorgespräche mit den Besitzern, die alle versicherten ihre Hunde wären sozialverträglich passierte es.
    Er wurde plötzlich von einer Hündin gejagt und rund 10 weitere Hunde haben sich angeschlossen. Das Spiel kippte und aus Spaß wurde ernst. Mein Hund rannte um sein Leben und schrie dabei, dass es einem das Blut in den Adern gefrieren lies.

    Er wollte zu mir Schutz suchen, wurde aber immer wieder abgedrängt.
    Irgendwann schaffte er es und 3 Hunde stürzten sich auf ihn.
    Die Besitzer taten genau gar nichts. Die Gruppendynamik, die plötzlich da war hat mich selbst erschreckt. Die Hunde schienen wie von Sinnen im Jagdrausch zu sein. (sie waren es auch)

    Ich hab dann die Hunde von meinem runter gezogen und meine Freundin hielt sie auf Abstand mit einer schwingenden Leine.

    Auch ich wollte ihm was Gutes tun und an seiner Unsicherheit arbeiten. Er kam aus Spanien und wurde dort als Welpe von einer Hundemeute halb tot gebissen.

    Hundewiesen sind für mich seit dem gestrichen.Zum Glück haben wir noch zwei weitere Hunde und an Hundekontakt hapert es ihm nicht.

    Zur Anmerkung:
    Filou hat 26 Kilo und Bordercolliegröße, dennoch wurde er ein Jagdobjekt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo zusammen,

    ich war ja gestern zum Blutabnehmen beim Tierarzt.
    Die Werte bekomme ich erst noch, aber leider ist mein Tierarzt der Meinung, dass Ronjas derzeitige Ausfallerscheingungen nicht auf die Tabletten zurück gehen.

    Sie kann nicht lange stehen, fängt dann nach kurzer Zeit an zu schwanken und geht dann entweder weiter (damit ist alles wieder gut), oder stellt langsam die Hinterbeine über Kreuz und fällt hinten zusammen, was meist mit einem kompletten Hinlegen endet.

    Wir können wieder regelmäßig laufen und sie hat auch Spaß dabei.
    Sie schafft es auch wieder aufzustehen wenn sie liegt, wenn auch schwer.

    Allerdings sagte er mir das was ich schon seit Wochen fühle:
    ich solle jeden Tag mit ihr genießen und er hofft, dass er sie in 3,5 Wochen nach seinem Urlaub, wiedersieht.
    Es kann natürlich sein, dass es länger gut geht und sie eine gute Lebensqualität hat, aber ich solle mich darauf einstellen, dass mit dem Tag X nicht erst in Jahren gerechnet werden kann und es manchmal sehr, sehr schnell gehen kann.

    Das muss ich trotz meinem Gefühl erstmal verdauen.

    Die Dosis lassen wir jetzt so bis die Werte da sind, dann schauen wir ob wir das Luminal etwas erhöhen.

    Das war jetzt mal der Zwischenbericht, wenn auch kein schöner.

    Im Moment ist sie wieder recht fit und dann kann man sich nicht vorstellen, dass der Hund so krank ist. Wir spielen viel, auch das geht wieder und sie frisst auch sehr gut und ist aufmerksam.

    Ich werde es nehmen wie es kommt und hoffe, dass der heutige Zustand lange anhält.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das liest sich ja alles sehr unschön.
    Bei Nando scheint ja so ziemlich alles schief gelaufen zu sein in seinem bisherigen Leben.

    Dir hier Ratschläge zu geben ist schwer, beziehungsweise unmöglich/fahrlässig.
    Du bräuchtest wirklich einen Trainer der zu euch nach hause kommt und sich die Sache anschaut.

    Bis dahin solltest Du versuchen Dich nicht einfach so zu nähern wenn er knurrt, sondern versuche ihn wegzuschicken, so dass er Dir Platz macht damit Du ins Bett gehen kannst, oder schließ die Tür damit es gar nicht mehr so weit kommt. Wenn Du etwas von ihm möchtest, dann ruf ihn zu Dir, geh also nicht auf ihn zu wenn er irgendwo liegt. Versuch keine weiteren Situationen zu provozieren, sondern geh diesen Situationen so gut aus dem Weg wie Du kannst bis jemand da war und Dir gesagt hat wie Du Dich verhalten sollst.

    Ihr befindet euch meiner Meinung nach in einer Spirale. Ihr seid unsicher, Nando wird dadurch unsicherer. Keiner traut dem anderen über den Weg. Das kann nicht funktionieren und ist für alle Beteiligten Stress pur.

    In der Mensch-Hund-Beziehung läuft einiges falsch und es müsste wieder bei 0 begonnen werden. Wie man das macht, das kann Dir nur jemand sagen, der Dich und den Hund sieht.

    Gib doch mal Deinen Wohnort mit dem Stichwort (Hundeschule/Hundetrainer) in eine Suchmaschine ein. Ich hab da einige gefunden die in der Nähe liegen.
    Ruf dort an und schildere Dein Problem. Frag nach ob es Einzelstunden gibt und wann jemand kommen könnte.
    Es kostet Dich was, das sollte klar sein und bei solchen Problemen ist es meist auch nicht mit einer Stunde getan, aber was anderes bleibt Dir meiner Meinung nach nicht übrig, außer die Abgabe und die wird sich sehr schwierig gestalten.

    Allerdings kann ich Dir Mut machen:
    es ist machbar wieder bei 0 anzufangen und doch noch zu einem harmonischen Team zusammen zu wachsen. Das dauert seine Zeit und man muss viel Geduld haben, aber es geht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Schutztrieb hat doch nicht unbedingt was mit Angst zu tun...
    Klärt mich bitte auf, aber ich kenne sehr viele Hunde die keine Angst haben, aber rassebedingt durchaus einen angeborenen Schutztrieb besitzen.

    Für mich hat ein Hund, der Abwehrknurren aus Angst zeigt, nicht gleichzeitig einen Schutztrieb. Außer vielleicht den Eigenschutz...

    Ich bin über Aufklärung dankbar.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    bei mir kommen die Welpen nachts in die Box und diese wird zu gemacht.
    Sie steht neben meinem Bett und wenn er wach wird und jammert, gehen wir runter. Ansonsten nicht, also ich stell mir nicht extra einen Wecker, denn der Welpe wird auch durch den Wecker wach und das möchte ich verhindern.

    Bisher musste ich mit meinen Welpen (bisher waren es drei die ich hatte) nachts nicht runter.
    Sie waren um 0.00 Uhr rum das letzte Mal draußen und kommen dann morgens um 6 oder 6.30 gleich direkt von der Box, auf den Arm und raus.

    Liebe Grüße und starke Nerven
    wünscht

    Steffi