Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    ich kann mich da auch anschließen und habe einen Hunde-Katzen-Kreislauf.
    Irgendwie findet immer eine arme Nase den Weg zu unserer Arche und bekommen dann Asyl auf Lebzeit.

    Allerdings:
    wollte ich es auch gar nicht anders.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann Dir empfehlen in einen Pferdeladen zu gehen. Nicht lachen, ist ernst gemeint...
    Die haben dort oftmals auch Hundemäntel, die wie Pferdedecken gemacht sind.
    Dort sind die Bauchriemen verstellbarer als bei herkömmlichen Mänteln.

    Vielleicht findest Du ja was...

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo Rose,

    es tut mir sehr, sehr leid um Deinen Hundebub.
    Lass Dir gesagt sein, dass Du nicht alleine bist mit so einem schnellen Tod.

    Meinen ersten Hund, eine Colliehündin Namens Lady, bekam ich mit 11 Jahren. Wir wohnten in einem Haus und sie wurde dort groß. Mit 18 Jahren bin ich ausgezogen, lies sie aber bei meinen Eltern da ich nur eine Zweizimmerwohnung ohne Garten und einen 8 Stunden Arbeitstag bieten konnte.

    Ich besuchte sie fast täglich.

    12 Jahre später, Lady war immer fit gewesen, rief mich meine Mutter an und teilte mir mit, dass heute mittag der Tierarzt kommen würde um sie zu erlösen.
    Ich war geschockt, denn zwei Tage vorher war sie noch in Ordnung und noch weit vom Tod entfernt. So sah es jedenfalls aus.
    In der Nacht vor dem besagten Tag, fuhren meine Eltern zum Notdienst da Lady nicht mehr aufstehen wollte und auch nichts gefressen hatte den Tag über.
    Die Notdienstärztin sagte meinen Eltern, dass sie den Hund einschläfern würde weil er ja auch schon 12 Jahre alt sei. Lady allerdings fing dort in der Praxis wieder an zu laufen und meine Eltern nahmen sie wieder mit. Das Verhalten der Tierärztin erschien ihnen etwas herzlos und es wurde auch keine Diagnose gestellt, außer: es ist ein alter Hund!

    Am kommenden Tag (der Tag des Anrufes meiner Mutter) wollte Lady wieder überhaupt nicht aufstehen, sie verweigerte ihr Fressen und ihr Trinken.
    Ich erinnerte mich an mein Versprechen welches ich mit 11 Jahren gab: Wenn es soweit ist irgendwann, dann bin ich da!
    Damals hatte ich gerade einen schweren Autounfall hinter mir und war noch krankgeschrieben.
    Ich lies mich zu meinen Eltern fahren und lief sofort ins Wohnzimmer.
    Dort lag sie, meine alte Freundin, meine Trösterin und meine Komikerin die mich so oft zum Lachen brachte...
    Sie wedelte ganz leicht mit dem Schwanz und sah mich mit müden Augen an. Aufgestanden ist sie nicht mehr.
    Ich wusste sofort, dass sie nicht mehr wollte und konnte...

    Der Tierarzt kam und auch sie hatte an diesem Tag überhaupt keine Angst vor ihm.
    Er untersuchte sie und stellte fest, dass die Ohren und die Pfoten schon sehr kalt seien, was auf eine Durchblutungsstörung schließen lies.
    Er meinte, dass er sie mitnehmen könnte und noch einen Herzultraschall und die Lunge röntgen könnte.
    Meine Mutter schöpfte Hoffnung, ich aber fragte ihn was er tun würde wenn es sein Hund wäre?
    Er antwortete mir, dass er sie JETZT mit Würde gehen lassen würde.
    Sie würde nicht mehr wollen und das würde man sehen...

    Wir ließen sie gehen...
    Sie schlief sehr schnell ein, es dauerte keine Minute und sie machte sich sanft auf den Weg ins Regenbogenland.

    Was ich Dir damit sagen möchte:
    Manchmal geht es sehr schnell und manchmal werden Untersuchungen nur noch gemacht weil die Menschen es so möchten und an dem Leben des Hundes hängen, mehr als der Hund selbst.

    Ich fühlte mich damals nicht schlecht und tue es auch heute nicht!
    Tief in meinem Inneren wusste ich es schon als ich das Wohnzimmer betrat...
    So wie Du es vielleicht schon am Sonntag gespürt hast bei Deinem Shaddow.

    Ich würde es immer wieder so machen...

    Für die kommende Zeit wünsche ich Dir viel Kraft und hoffe, dass Du bald nur noch lächelnd an Deinen Shaddow denkst.
    Lieber Shaddow, grüß mir all die Vorausgegangen und tob Dich mit den Dobbis aus.
    Diesmal wirst Du sie vielleicht einfangen können.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich sehe es so wie terriers4me:
    Alternde Hund zeigen oft ein anderes Verhalten.
    Manche ziehen sich mehr zurück in der Rudelhaltung und andere gehen genervter nach vorne.

    An Deiner Stelle würde ich ihm einen Platz geben wo die anderen Hunde nicht hinkönnen und er seine Ruhe hat.
    Vielleicht so etwas wie ein umgebauter Kinderlaufstall.
    Einfach eine Öffnung reinschneiden und das zu seinem festen Platz erklären.

    Vielleicht wäre das eine Lösung.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich sehe es auch so wie meine Vorschreiber.
    Ein Hund in dem Alter wird sich sehr schwer an neue Sachen gewöhnen.
    Auch wenn ich immer der Meinung bin, dass auch ein alter Hund noch lernt, so denke ich, dass es bei einem 13 bis 15jährigen Hund äußerst schwierig wird.
    Ich sehe es bei Ronja, die ist jetzt 13 und ab und an schon ziemlich dement.
    Früher hat sie bordertypisch jeden Wunsch von den Augen abgelesen und heute weiss sie manchmal nicht mehr was ich mit einem SITZ meine.

    Auch verändern sich Hunde im Alter. Konnte sie früher alleine im Auto bleiben, so bellt sie heute ab und an.
    Ich versuche ihr nichts mehr beizubringen und arangiere mich mit dem was sie mir anbietet.
    Ruf ich auf die Entfernung ein SITZ (was früher ohne Probleme auf weite Entfernungen klappte) kommt sie angelaufen und schaut mich freudig an.
    Ich lobe sie dann für das Herkommen.

    An Deiner Stelle würde ich ihn so nehmen wie er ist und ihn so lassen wie er ist.
    Klar ist das Markieren nervtötend, aber ich denke Du wirst ihn einfach beobachten müssen und ihn im Falle eines Falles nach draußen bringen müssen.
    Vielleicht hast Du so eine Chance.

    An der Leinenaggro würde ich auch nicht mehr rumdocktern, sondern eben weiträumig um andere Hunde laufen, oder gar dort laufen wo mir keiner begegnet.

    Alleine bleiben wird er wohl so auch nicht mehr lernen, sondern nur über die Zeit.
    Ich stell mir vor wie schwer es sein muss aus einer völlig isolierten Haltung in einen Haushalt zu kommen in dem lauter Gegenstände sind die ihm unbekannt sind.
    Ich würde wahrscheinlich auch an Deinen Hacken kleben.
    Vielleicht legt es sich wenn er längere Zeit da ist, aber drauf verlassen würde ich mich nicht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    es könnten auch Schmerzen von der Wirbelsäule oder der Hüfte sein.
    Je nach Bewegung kann es auslösen oder auch nicht.

    Ich bin auch gespannt was die Tierklinik sagt.
    Bitte schreib uns mal das Ergebnis oder die weitere Vorgehensweise.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich würde auch, wenn es mich betrifft, röntgen lassen.

    7 kg Gewichtsabnahme ist heftig und schwächt den Körper natürlich auch.

    An die Fleischbrühe hab ich auch schon gedacht. Wenn er viel trinkt, dann bekommst Du die Brühe vielleicht in ihn rein.
    Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass ihr die richtige Entscheidung trefft.

    Liebe Grüße

    Steffi