Beiträge von LaBellaStella

    Dito. Hier werden auch nur die Dinge "geübt" die ich wirklich für den Alltag brauche und die werden eben im Alltag "geübt". Quasi als "Regeln" die hier eh immer gelten. Was man halt so braucht, damit das Zusammenleben funktioniert.

    Rückruf z.b. braucht man ja eh - also ich zumindest, daher ist jeder Rückruf den ich mach, ja auch immer eine Übung und wird darum auch jeden Tag geübt, weil ich ihn ja jeden Tag brauche....also wenn man versteht, was ich damit sagen will. (dazu gehören eben auch Sachen wie "Langsam" oder "Warte" oder "Decke" oder "bei mir", einigermaßen gesittet an anderen Hunden vorbei oder ein funktionierender Abbruch....alles was im Alltag wichtig ist für uns).

    Ich mach da auch kein großes Event draus, also ich nehm mir nie vor "ich ruf ihn jetzt 3x zurück" und lass ihn jetzt da vorne 4 Minuten im Platz liegen.....wie gesagt, ich baus ein, wo es grad passt.

    Was anderes ist es auf dem Hundeplatz der Hundeschule - aber das ist ja auch wieder eine ganz andere Sache und da sollte der/die Trainerin ja im Auge haben, was wann wie oft und wie trainiert werden muss....und einem ggf auch erklären, was man wie oft und auf welche Weise noch zusätzlich "Zuhause" übt..

    Alles andere, also so "nice to have" Dinge wie kleine Tricks ect. sind (für mich) eher spielerische Auslastung, wenns mal grad reinpasst. Sowas wie "bring die Zeitung" oder die "Rolle" oder ähnliches....also Tricks, die ich lustig finde aber nicht wirklich brauche.

    Ein Trainingstagebuch führ ich nicht - nur beim Mantrailing, da notier ich mir immer danach kurz, wo und wann und wie lange und was gut oder nicht so gut gelaufen ist...


    Woran ich gemerkt hab, dass Ben für was brennt? Ich habs einfach ausprobiert :smile: Hab ein bisschen überlegt, was er so an Anlagen mitbringt - war bei ihm nicht schwierig, der ist ein totales Nasentier - und dann hab ich einfach mal ein kleines Einführungstraining gebucht - Mantrailing - und da hab ich dann eigentlich nicht mehr groß überlegen müssen, das war der Volltreffer.

    PanBit so wie du sie beschreibst, probier doch mal RO aus. Ich seh bei uns auf dem Platz der HuSchu da auch immer viele kleinere, die mit Feuereifer und viel Spass bei der Sache sind. Das mit dem Gehorsam und der Konzentration kommt dann schon mit der Zeit wenn es ihr Spass macht und richtig aufgebaut wird. Unsere HuSchu bietet für fast alles immer mal übers Jahr verteilt "Schnupperkurse/Stunden" an, da kann man vieles ausprobieren ohne dass man sich gleich "blamiert" wenns nicht das richtige ist.

    Dachte ja bei Ben auch, der und konzentriert arbeiten beisst sich - aber vom ersten Schnuppertrail an war der sowas von bei der Sache...war selber ganz baff.

    I.d.R. waren alle Welpen/Junghunde eh meistens da, wo ich auch grad war. Hab einfach nur alle Räume Welpensicher gemacht (alles was gefährlich war, ausser Reichweite und alles, was interessant genug war, um angenagt zu werden, ebenfalls) und ansonsten waren einfach die Türen zu einzelnen Räumen in die die Welpen nicht sollten zu. Hier hab ich vor dem Gaderobenraum ein Kindertürgitter, das ist bis heute "im Dienst" weil Herr Ben sonst gern mal Besucher kontrollieren würde die durch die Haustüre eintreten und er hats ausserdem mit Schuhen....so kommt er nicht ran und alles ist stressfrei. Anfangs war noch ein Kindergitter vor der Treppe - aber seitdem er die Treppen sicher selber rauf und runter kommt, ist das weg.

    Alleine im Garten im Sinne von längere Zeit waren und sind bei mir weder Welpen noch die erwachsenen Hunde. Grad Welpen und Junghunde machen viel zuviel Blödsinn (Löcher graben, Pflanzen annagen, durch das kleinste Loch im Zaun schlüpfen...ect.ect.) und auch die Erwachsenen waren bei mir immer unter Aufsicht, die waren alle ein bisschen zu sehr "wachsam" und meinen Nachbarn wollte ich ein dauergebell nicht zumuten.

    Natürlich konnten/können alle auch mal für 10,15 oder 30 Minuten draussen bleiben im Sommer wenn ich drinnen kurz was anderes mach, aber so richtig ganz allein für längere Zeit - nein. Hab dabei ein blödes Gefühl - gibt viel zuviele komische Leute da draussen denen komische Dinge einfallen könnten...ausserdem hab ich hier in der Nachbarschaft ein paar Kinder die ganz gern mal am Zaun stehen und den Hund ärgern. Das muss ich nicht haben.

    Eigentlich gar nicht. Gab noch kein Internet, hab mir damals nur ein Buch über Welpenerziehung gekauft - Gottseidank ein recht Gutes. 😊

    Da mein Exmann niemals einen Züchterhund gekauft hätte, bin ich einfach ins TH marschiert und nach längerer Beratung und ein bisschen warten kam Maja zu uns als 3 Monate alter Wuschelwelpe.

    Allerdings war ich auch nicht ganz unbedarft, bin mit Hunden aufgewachsen und mit Pferden.

    2kleine Kinder, einen Ex der kein großer Hundefreund war, ein 6Jähriger Schimmel am Anfang seiner Turnierkarriere....😁...und ein undefinierbarer Wuschelwelpe.....war zwar stressig aber ich möchte die Zeit nicht missen.

    So direkt wurde mir das eigentlich nie gesagt. Bei meinem ersten Hund nicht - die war aber auch immer fast den ganzen Tag mit im Reitstall und am Pferd mit dabei, genau wie alle anderen Einstellerhunde auch und wir haben uns diesen Ratschlag eher selten für unsere Hunde gegeben - wenn dann eher mal für die Pferde.

    Beim Gos dAtura nicht - den kennen / kannten ja hier in DE als Rasse eh nicht viele, das war für die meisten nur irgendein Wuschelmix und nu so überhaupt nicht als Hütehund bekannt...

    Beim Dackel hatten sich eh alle Ratschläge erübrigt, der war ja auch schon 14 als er zu uns kam und nun nicht grade ein Tempramentsbolzen.

    Und bei Joey sowieso nicht - da bekam ich ganz andere "Erziehungs"Ratschläge....die ich auch eher selten beachtet habe, weil die auch meistens von Leuten kamen, die schlicht keine Ahnung hatten, was genau ein HSH(Mix) ist...oder tut...oder tun sollte...(manchmal kam unterschwellig so ein bisschen die "Angst" vor dem großen phösen HSH zur Sprache....komischerweise wurde ich immer von bestimmten Leuten gefragt ob ich den "scharf" gemacht hätte ...weil ja Wach/Schutzhund und so.... :headbash: ....was wirklich jedesmal meinen Blutdruck hochgeschossen hat....)

    Und jetzt bei Ben haben sich bis jetzt alle, die vielleicht eine (u.u. falsche) Meinung haben könnten, zurückgehalten. Hat sich wohl rumgesprochen, dass ich nicht allzuviel wert drauf lege. Wenn ich was wissen will, weiss ich wen ich fragen kann und im großen und ganzen klappt es mit dem Weberknecht ja auch recht gut. :D

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    oh ihr Lieben - bitte keine traurigen Smilies unter meinen oberen Beitrag! Alles ist gut, ich hatte eine wirklich tolle und wunderbare Kindheit bei meinen Großeltern!!! :smile: Was besseres hätte mir gar nicht passieren können. Und meine Mutter ist seit 52 Jahren schon so drauf, ich kenn sie gar nicht anders und hab mich schon lange lange lange damit abgefunden! Manchmal ärgert sie mich noch ein bisschen, aber ich helf ihr ja trotzdem so gut ich kann - und bin da auch recht unempfindlich ihren meckereien gegenüber, keine Sorge!

    Und damit ihr seht, dass ich das im Spoiler ernst meine, kurz wie mich wohl meine Großeltern beschrieben haben würden:

    Viel zu dünn (die beiden haben ja noch den letzten Krieg erlebt - konnten sie gar nicht verstehen, warum ich so eine schlechte Esserin war als Kind), a bissi untypisch für ein Mädchen (hab nie mit Puppen gespielt und hasste "rosa"), viel zu wild, ständig aufgeschlagene Knie, a bissi viel am dauerquatschen und wird mit Sicherheit mal Großbäuerin (hab ich früher als Berufswunsch angegeben) und ist "Viechernarrisch". xD

    also alles ganz Familientypisch und ich glaub, auch von den Großeltern so gewollt und durchaus gefördert :D