Beiträge von LaBellaStella

    liebe andrea, der tipp ist auch wirklich "seltsam".

    ihr macht das schon richtig, so wie ihr es macht. da braucht es jetzt einfach geduld und liebevolle konsequenz. ich habs grad in einem anderen thread geschrieben: durch diese "tacker"-phase mussten wir alle mehr oder weniger.

    du musst nur tatsächlich aufpassen, dass die kleine nicht deinem kind ins gesicht beisst, aber ich denke, da schaust du sicher derzeit vermehrt drauf und lässt sie nicht alleine spielen.

    wenn dein trainer sagt, eine hündin würde ihre welpen noch viel heftiger körperlich maßregeln, dann mag das sein.

    aber wir menschen sollten uns nicht zum hund machen, wenn wir unsere hunde erziehen. wir sind kein hunde- oder wolfsrudel. ;)

    meine pferde gehen untereinander körperlich auf der koppel im spiel und auch aus rangordnungsstreitigkeiten richtig zur sache. ich käme aber nie auf die idee, meinem schimmel mal kräftigst in die rippen zu treten oder ihn in den hals zu beissen, wenn ich erreichen will, dass er von was ablässt. erstens würd dem riesenvieh das nur ein müdes lächeln entlocken (wenn überhaupt) und zweitens würd er womöglich mit mir eine fröhliche rauferei anfangen - und wie das bei über 600kg lebendgewicht für mich ausschauen würde.....

    daher gilt bei mir: weder beim hund zum hund machen noch beim pferd zum pferd.

    ;)

    lg

    stella

    wieviel kondition dein hund braucht, hängt wohl von der länge und der geschwindigkeit eines ausrittes ab. ähnlich wie mit dem radfahren.

    und genauso ähnlich wie beim "am rad laufen" würde ich es meinem hund auch am pferd beibringen.

    absolute voraussetzung ist natürlich, dass dein hund auch wenn du auf dem pferd bist, absolut auf dich hört, denn du kannst ja schlecht mal kurz das pferd stehen lassen und deinen hund irgendwo abholen.

    bei maja hab ichs auch erst mit dem rad geübt, da war dann der nächste schritt - ich auf dem pferd - nicht ganz so gross.

    ich bin mit maja auch am anfang öfter mal die runde gegangen, die ich später als erstes mit pferd und hund gehen wollte. (damit sie die umgebung nicht mehr gaaaaaaanz so interessant fand *gg*). dann hab ich sie mitgenommen, eine freundin fuhr zu vorsicht mit dem rad ein stückchen hinter uns mit (falls mal was gewesen wäre) das hat ganz gut geklappt.

    manche probieren es auch erstmal auf dem reitplatz oder in der halle aus.

    lg

    stella

    eins auf die nase?

    wie jetzt? auf die nase schlagen???

    bitte nicht!

    hoffe ich hab das jetzt falsch verstanden.

    also, euere fellnase ist 4 monate alt. kennt sie das "nein" oder das "aus" schon, kann sie schon verstehen, was die worte bedeuten?

    für einen so jungen hund ist das beissen oder schnappen nichts böses. es ist - für den jungen hund - ein spiel. euer hund weiss nicht, dass uns menschen dieses tackern weh tut. es ist also unsere aufgabe, dem hund beizubringen, dass wir das nicht wollen. dass er mit uns anders und sanfter umgehen muss, als mit seinen artgenossen.

    was macht ihr denn bisher, wenn eure kleinen "tackert"? nur das wort benutzten, oder beendet ihr sofort das spiel? zeigt ihr eurer jungen fellnase durch z.b. lautem quieken oder wegschieben oder aus dem zimmer bringen oder auf den platz/in den kennel schicken, dass ihr das nicht wollt? wenn ja, dreht sie dann mehr auf oder versteht sie nach ein paarmal, dass es "schluss mit lustig" ist ?

    viele fragen, ich weiss, aber dann kann man ein bisschen besser raten, wenn man weiss, was ihr bisher getan habt, wenn das spiel zu wild wird.

    lg

    stella

    nein. wäre für uns nichts, was wir uns auch nur eine minute überlegen würden.

    ich behalte meine vierbeiner lieber in erinnerung, wie sie waren: lustig, in bewegung und höchst lebendig.

    ich suche eine schöne stelle aus, wo sie nach dem tod liegen können und wenn ich will, kann ich dort hingehen. das reicht mir - mit der schönen erinnerung und vielleicht ein paar schönen fotos völlig aus.

    ich würde niemanden verurteilen, der es macht, aber wenn ich einen meiner vierbeiner gehen lassen muss, dann lass ich ihn völlig gehen. auch die äussere hülle.

    lg

    stella

    ich muss schon wieder grinsen...

    ich weiss auch nicht, warum manche leute nicht sehen, dass es zwischen den "alten" harten methoden und den "zu weichen" noch soviele zwischenschritte gibt.

    ich hab hier im forum noch nie gelesen, dass jemand sagt, man soll das hundchen einfach nur machen lassen.

    dadrum gings in keiner weise. es geht einfach darum, dass es mitlerweile viel effektivere und tiergerechtere methoden zur erziehung eines hundes gibt als eben all dieses "auf den rücken werfen", "schnauzgriff", "im nacken packen" und was sonst noch so alles aus der "wirsindeinwolfsrudeltheorie" stammt.

    ich bin nunmal kein hund oder wolf. wenn mein hund von einem anderen gemaßregelt wird, ist das eine sache. ich selber hab andere möglichkeiten, meinem hund zu sagen "das lässt du lieber".

    und wer glaubt, ich bewerfe sam dann mit wattebällchen, der liegt völlig falsch.

    klare ansagen, klare regeln und immer wieder liebevolle ! konsequenz, konsequenz, konsequenz - von anfang an. dann brauch ich einfach den käs mit "schnauzgriff" ect. nicht. obs ein boxer ist, obs ein gossi ist oder ein yorki.

    bei sam reicht mittlerweile eine klare ansage völlig. da gibts keinen radi.

    und das, obwohl ich mich nie selber "zum hund" gemacht hab.

    lg

    stella

    :D an das mit der hundeklappe haben wir tatsächlich schon gedacht.

    allerdings sind wir wieder davon abgekommen.

    wenn wir tumben menschlein einfach in zukunft wenn sam bellt aufstehen und nachsehen, dann denk ich mal, reicht das. ich möchte ja auf keinen fall, dass - sollte sich das wiederholen - sam rausgeht und dann womöglich zubeisst und dann haben wir den salat. er ist zwar überhaupt nicht der typ der zubeisst - aber ich weiss nicht was passiert, wenn er jemanden stellt und verbellt - also alleine draussen in "seinem" garten ohne uns - und der dann womöglich auf sam losgeht - ich habs noch nicht ausprobiert und möcht es auch nicht.

    nicht, dass ich den "bösen buben" so ein paar getackerte löcher im wadl nicht gönnen würde....

    aaaaber es wäre nicht das erstemal, dass ein einbrecher vom hund gebissen wird und anschliessend dürfen die hhs schmerzensgeld zahlen...... :irre: und was dann womöglich noch auf den hund zukommt behördlicherseits....

    da soll sam lieber bellen - beissen werd in zukunft ICH. grummelgrummel.

    ausserdem baut mein göga grad einen neuen bewegungsmelder an das gartenlicht. das war ja auch ein bisschen das problem, der alte ist kaputt. wär das licht im garten angegangen, hätten wir wahrscheinlich viel früher reagiert.

    und die gartentür wird heute auch noch ein bisschen "sicherer", da hat sich mein göga was nettes einfallen lassen *gg*.

    wir machens hald jetzt erstmal jedem ein bisschen schwerer, unbemerkt überhaupt in den garten zu kommen - seufzer, also unbemerkt von uns menschen.


    lg stella

    yamaha,

    ich denke, es geht bei der "soften" methode nicht darum, zum hund zu sagen " nu knabber mal schön weiter".

    ein energisches wegschieben zusammen mit einem scharfen "nein" oder "aus" oder ein aus-der-situation-nehmen ist gar nicht so soft.

    und es muss ja nicht definitiv ein anderer raum sein, ein auf den platz bringen und zur not kurz anbinden (ohne alleinlassen) hilft genauso.

    hier zeigt man dem hund eindeutig: so nicht.

    mit der auf-den-rücken-leg-methode würde man jetzt z.b. meinem hund nur einen gefallen tun, der liebt es, durchgerollt zu werden. andere hunde verstehen nur bahnhof und wieder andere verstehen da überhaupt keinen spass.

    ich finde, man muss sehr sehr vorsichtig sein im nachahmen von vermeidlichen hund-erzieht-hund-methoden, denn hunde untereinander reagieren schneller und viel differenzierter als wir menschen jemals nachahmen können. da gibt es soviele zwischenschritte bevor ein welpe von einem älteren hund gezwickt wird, die bekommen wir menschen meist gar nicht mit.

    auch bei der soften methode muss man nicht ständig nur mit wattebällchen werfen, eine klare ansage sollte dann und wann schon sein. aber eben auf die "menschen"-methode, nicht indem man nachahmt, was für uns menschen so gut wie nicht nachzuahmen ist.

    lg

    stella

    glaub mir, das geht vorbei! ;)

    mehr oder weniger muss da jeder mit seinem welpen durch.

    ich weiss es noch genau, bei maja hab ich teilweise ausgeschaut, als hätte ich mich mit ner wildkatze angelegt, soviele kratzer hatte ich.

    sam hat uns da gottseidank ziemlich verschont. das ist ganz unterschiedlich, aber es geht wirklich vorbei.

    in drei monaten kannst du drüber lachen und gibst anderen gute tips, die in derselben situation stecken.=)

    liebe grüsse

    stella

    hm, susami das ist eine gute frage.

    die sitterin ist eine ältere dame, ein wenig "verhuscht" wenn du weisst was ich meine (also sie ist nicht grad der typ der was bis zum bitteren ende ausdisskutieren würde). die eigentliche hh ist da schon ein wenig rigoroser, allerdings, wie ich weiss, recht wankelmütig.

    wenn also die hh der sitterin etwas sagt, dann macht die sitterin das so - glaub ich zumindest.

    die problematik ist ja eigentlich, dass die hh den kleinen wirklich lieb hat - ganz unbestritten, ist wohl ein bisschen kindersatz.

    und ich glaub, genau daraus entstehen dann probleme. (das war übrigens die gleiche, deren yorki von dem grossen mischling hier vor einiger zeit todgeschüttelt wurde, da ist sie natürlich auch noch ängstlich ohne ende, verständlicherweise).

    sie meint es immer unheimlich gut mit dem hund aber es fehlt manchmal ein bisschen an konsequenz was das durchhalten einer einmal begonnenen methode betrifft, deucht mir. und da ist die sitterin auch keine grosse hilfe, auch die meint es gut und versucht hald mal alles, was sie so hört...

    so wie beim spielen: auf der einen seite soll der kleine mit sam spielen - wäre kein problem, aber von mir aus eben nicht, solange er die flexi dran hat. dieses dünne seil ist mir einfach zu gefährlich wenn sich sam dadrin verheddert - er hatte schonmal einen unterschenkelbruch weil er sich in einer leine verfangen hat, das muss ich ned nochmal haben. auf der anderen seite hab ich auch schon mal angeboten, wir gehen mal einfach in die reithalle, machen die tür zu, da ist platz genug zum toben und der kleine kann unmöglich abhauen. da hatte sie dann aber auch bedenken - zu staubig, boden zu weich, event. wird dann das spiel zu wild...ect.

    (dabei passt sich sam eh so lieb an kleinere hunde an, da säh ich kein problem, ausserdem lässt er sich jederzeit auch aus dem spiel abrufen..

    ich möcht hald nur ein bisschen helfen, eben grad weil sie mich gefragt haben - ich hab sonst den (subjektiven) eindruck, irgendwann werden aus den derzeit eher kleinen problemchen grosse probleme. und da ich sehe, dass sowohl die halterin als auch die sitterin sich irgendwie gerne an "regelwerk" klammern (sozusagen) hoffe ich hald, da ein bisschen ansetzen zu können.

    z.b. die regel: bevor du auf den feststellknopf drückst, sag erstmal "langsam" und gib ihm erstmal die chance zu reagieren....oder immer wenn der hund zu dir kommt, ruf in und lob ihn dann sofort...also sozusagen den kleinen almanach der hundeerziehung.
    lg

    stella

    uff ist das ein langer post... :irre: dabei gehts nedmal um meinen sam...

    naaaaa...ich trau dem frieden noch nicht so recht.

    wer weiss ob frau pubertät sich nicht einfach nur irgendwo versteckt und dann hinterrücks wieder zuschlägt?

    sie war nämlich recht sanft zu uns, mehr ein kurzer anflug....

    ich kann einfach nicht glauben, dass das schon alles war? ich mein, wie komm ich mir vor? bewaffnet bis an die zähne, die vorratskammern reich bestückt im falle einer langen belagerung, die messer gewetzt - und dann guckt sie vorbei, sagt "hallo da bin ich" und ist schon wieder weg?

    sollte sam so einfach durchgerutscht sein ohne uns was davon zu sagen??

    oder hat er sie uns verheimlicht?

    :???:

    lg

    stella