Beiträge von LaBellaStella

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    Was ich damit sagen wollte: ich verstelle mich nicht, aber das timing muß stimmen und die kleinste richtige Reaktion muß eine sofortige positive Gegenreaktion zur Folge haben. Dann muß man sich nicht verstellen, finde ich...oder?

    natürlich, da hast schon recht. AAABER... ;) ......wieviele menschen kennst du, ausser dir selber, die das tatsächlich beherrschen?

    von 180 minus auf 200 plus innerhalb von sekunden? sprich von "ich häng dich nackert auf der südseite zum fenster raus" sofort umschalten auf "paaaartyyyyysuperduperplusgut" ?

    dieses timing, diese reaktion ist für manche mitmenschen schier unmöglich. jeder, der schonmal einen choleriker erlebt hat, wird das bestätigen.

    ich kenne wesentlich mehr menschen, die wenn sie mal "sauer" sind, das dann auch länger sind - sprich, die dann einfach nicht mehr so schnell umschalten können um dann punktgenau und im timing erwünschtes sofort zu bestätigen.

    und dann ist man in der situation, dass zwar die leine fliegt (oder der anraunzer kommt oder oder oder) - aber wenn der hund dann ein anderes verhalten zeigt, die bestätigung nicht kommt, sondern vielleicht sogar auch das dann erwünschte noch - weil sich der mensch nicht so schnell bremsen kann - mit nem "anraunzer" belegt wird...was die sache für den hund nun auch nicht unbedingt leichter macht.

    hm...die frage kann man dem hund was vormachen.......da ist mir eine situation eingefallen, die ich letzens erlebte.

    ich traf zufällig auf eine andere hh mit ihrer wirklich netten border-mix hündin. wir kamen ins reden und beschlossen, da sich die hunde sehr gut vertrugen, die runde gemeinsam zu gehen.

    von vorne sahen wir dann nach einiger zeit eine gruppe stöckchengeher auf uns zukommen, ca 5 oder 6 ältere herrschaften, die da so vor sich hin walkten.

    der weg war recht schmal, wir hatten drei hunde dabei und da wir ja grundsätzlich höfliche menschen sind, riefen wir also unsere hunde und liessen sie neben uns seitlich einen meter neben dem weg absitzen, damit die nordic-walker ohne um die hunde rum slalom laufen zu müssen, vorbei konnten. die herrschaften haben sich auch nett dafür bedankt - also alles flauschig.

    die hunde saßen absolut brav wie die orgelpfeiffen neben uns und warteten geduldig auf die auflösung des kommandos. bevor ich meinen jungs das "weiter" sagte, bekam joey ein leckerli und sam ein verbales lob, wie immer, wenn sie etwas gut machen.

    die andere hh fragte mich danach ganz erstaunt, ob ich denn sowas immer belohnen würde, auch wenn es schon so gut sitzt, wie es eben den anschein hatte...

    ich dachte erstmal drüber nach, unter anderem auch, ob ich mehr oder weniger automatisch schon bestätige oder ob ich das tatsächlich auch so meine. ich kam für mich selber zu dem schluss, dass ich mich tatsächlich immer noch auch bei gut sitzenden "kommandos" freue, wenns gut klappt und dass die bestätigung auch tatsächlich ein "gefühltes" lob ist. (sicherlich auch nicht immer - aber in den allermeisten fällen).

    natürlich - die riesen party mach ich nicht mehr - aber so ein kleines "fein" kommt immer - und ist auch immer genauso gemeint.

    die hh meinte, sie könne einfach nicht ehrlich etwas loben oder bestätigen, was selbstverständlich sei - da würde sie sich komisch vorkommen...

    für mich komm ich da dann zu dem ergebniss, dass es eventuell nicht die frage ist, ob man dem hund "was vormachen" kann - sondern ob man sich selber was vormachen muss wenn man in dem moment es gar nicht so empfindet?

    ich kann mich nach wie vor wirklich ehrlich freuen, wenn meine jungs auch gewohnte dinge gut ausführen - die hh - übrigens ansonsten eine sehr sanfte - empfand das mehr als selbstverständlich - würde ich aufhören müssen, mich zu freuen, müsste ich mich verbiegen - im gegensatz dazu müsste sich die hh verbiegen, wenn sie sozusagen auf einmal anfangen müsste, sich "zu freuen".......

    ob die resistent werden weiss ich nicht...aber mehr werden es irgendwie jedes jahr - oder täusch ich mich da?

    joey mögen sie nicht - da find ich die blöden viecher wenn überhaupt immer krabbelnd und kann sie entsorgen - sam ist unser zeckenmagnet - das meiste hält bei ihm tatsächlich das scalibor ab, aber so auf 4-5 vollgesaugte pro saison komm ich bei ihm immer...ohne "chemie" pflück ich ihm das täglich aus dem fell....

    ich möcht auch nicht wissen wieviele zecken hier in der wohnung irgendwo in den ecken sitzen...nene...im bett hatte ich bisher noch nie eine *grusel* auch nicht auf der couch. (auf die couch dürfen die jungs - ins bett nicht, würde einfach zu eng werden).

    am hosenbein bring ich auch schonmal welche mit - bis jetzt bild ich mir allerdings ein, sie immer rechtzeig gesehen zu haben um sie abzufackeln...bevor sie zu lebendem "fallout" in der wohnung werden.... :/

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    Mhh, aber wenn er doch da gar nicht mehr wohnt, kann man ihn doch auch abmelden? Dazu reicht im Zweifelsfall ein formloses Schreiben mit der Angabe, dass der nette Mensch nicht mehr da sondern dort wohnt und man ihn bitte zwecks Ummeldung kontaktieren möchte.

    noch kurz ot: storyboard hat schon recht. ausserdem, wenn das nicht klappen sollte: dann den ex anweisen, er soll sich abmelden - tut er das nicht - nun, dann denk mal über unterhalt, mietbeteiligung und beteiligung an den haushaltskosten nach...entweder er wohnt noch da - dann zahlt er mit - oder er meldet sich ab und das amt erkennt das an. ;) a bissi hartnäckig muss man da oft sein - aber bevor mich mir eine bedarfsgemeinschaft die keine ist aufs aug drücken lasse, würd ich da schon noch nachhaken. (das einwohnermeldeamt interessiert sich übrigens auch immer gern dafür, wenn jemand wo gemeldet ist aber dort gar nicht mehr seinen wohnsitz hat...).

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    Sehr schön, danke für die Erklärungen. Vollkommen einleuchtend ist der Zusammenhang von 'vorbereitet sein' und 'souverän bleiben können', das hatte ich auch neulich im kleinen mit meinem Hund. Die Atmung zu regulieren um den Stresspegel unten zu halten, das ist dann wohl die hohe Schule. Da ich meinen Hund natürlich bezüglich seiner Jagdambitionen so gut sichere wie möglich um Ausflüge zu 99,99% zu vermeiden, trifft mich eine Situation wie die von mir geschilderte allerdings wirklich bis ins Mark (beim letzten Mal habe ich eine wildfremde HH um eine Zigarette angeschnorrt) und es fällt mir absolut schwer 'richtig' zu reagieren. Deshalb reagiere ich einfach garnicht (kommentarlos anleinen), bis ich wieder unten bin.


    bevor eine irgendwie unbeherrschte reaktion kommt - ist das "gar nicht" reagieren sicher besser. ganz schlecht wäre, die eigene wut dann am hund abzureagieren. wenn man ein gutes timing hat und den hund sobald er wieder "ganz da ist" (nicht nur körperlich sondern auch mitm kopf) bestätigen kann, ist das noch besser.

    die zitierte aussage "ein hund, der kommt, ist immer ein guter hund" ist so falsch nicht. denn eigentlich sagt sie nur aus dass es wenig bringt, einen hund, der grade mal eben 10 minuten hinterm hasen her war und der dann irgendwann abgehetzt aber mit sich und er welt zufrieden, noch so richtig schön zusammenzustauchen.....das bringt vielleicht dem hh eine art "boxsack" gefühl - aber obs den hund davon abhält, dem nächsten hasen hinterher zu gehen, bezweifle ich stark.

    verständlich aus menschlicher sicht mag ja ein "wutausbruch" durchaus sein - aber das kind ist bzw war dann schon im brunnen...

    ich persönlich bestätige jedes kommen auf abruf immer. je nachdem, wie die situation grad ist und wie hoch der grad der ablenkung war auch mal mit riesen party. auch dann, wenn ich 2x abrufen muss - in dem moment wo der hund kommt - wird bestätigt - eigentlich wird der moment schon bestätigt, in dem der hund reagiert: stoppt, umdreht, mich anschaut, mich wahrnimmt ect. die bestätigung ist sehr variabel: dass kann vom superleckerli über den fliegenden frisbee bis hin zu einem einfachen "fein" oder einem kurzem tätschel alles mögliche sein. je schwerer der abruf dem hund gefallen ist - desto höher fällt die bestätigung aus.

    sollten meine herrschaften mein "notaus" mal wirklich jemals völlig ignorieren, 10 minuten verschwinden und dann irgendwann wieder auftauchen - würde ich mich erstmal "runterfahren", anleinen und durchatmen.

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    Es war einmal ein Hirtenjunge der lief ständig zum Spaß ins Dorf, rief um Hilfe und erzählte dort, dass ein Wolf bei den Schafen wäre.
    Eines Tages kam aber wirklich ein Rudel Wölfe und als er um Hilfe im Dorf rufen wollte wurde er nur belächelt.
    (;

    und es war einmal der hirtenjunge, der immer wegschaute und sich nicht drum scherte, wenn der wolf den schafen zu nahe kam.....der wurde nicht mehr nur belächelt....

    die TE hat hier nachgefragt, was sie tun könnte. TS oder OA informieren ist nur eine möglichkeit - sicherlich immer die letzte - aber eine möglichkeit ist es sicher.

    natürlich sollte und muss sie zuerst wohl das gespräch mit den erwachsenen besitzern des hundes suchen - vielleicht sind die tatsächlich ganz froh, wenn jemand hilfe anbietet - vielleicht klärt sich das ganze auf - vielleicht aber auch nicht.

    wegschauen und gar nix tun hilf aber am allerwenigsten. aber mal hier nachfragen, ob vorschläge kommen, wie man handeln könnte, schadet erstmal auch niemand.

    jup. schliess mich mal meinen vorschreibern an.

    wirklich "richtiges" agi würde ich mit einem hund dieser gewichtsklasse und grösse auch nicht machen.

    was ich persönlich schon mit meinem herdi-mix mache ist ab und an (ab und an ist nicht regelmäßig!) mal die eine oder andere sequenz eines agi-pacours. 2,3 mal - aus jux und dollerei und ohne "tempo" - und dann ists wieder gut. (mal die slalomstangen, mal balancieren ect. ect.)

    eher vorstellen könnte ich mir - sollte der kuvacz wirklich spass dran haben - das "langsame" agi - nennt man hier bei uns mobility - und ist mehr eine art geschicklichkeitsparcours mit köpfchen, wesentlich gelenkschonender und wird langsam und ohne sprünge ect. gemacht.

    im grossen und ganzen aber gibts für eher schwere kaliber ja noch ganz andere möglichkeiten, um sie auszulasten - gar nicht so wenige herdis machen gern und gut nasenarbeit - die eben nicht so sehr auf die knochen und gelenke gehen.

    hallo misspeppi,

    wie hast du denn bisher dran gearbeitet? was hast du versucht und wie lange?

    du schreibst, er hört sehr gut auf kommandos - nur nicht, wenn er abgelenkt ist.

    nun, dann würd ich sagen, dass da auf alle fälle noch genau daran gearbeitet werden muss. bei wieviel "ablenkung" hört er denn noch?

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    Also ick habe anscheinend nen Anspruchsvollen.Weil der quängelt den ganzen Tag.Dit Problem is mit so nem kleinen Welpen kann man ja nur kurz rausgehen und aufpassen dit er keine Treppenstufen läuft usw.Irgendwie weiß ick nicht mit was ick dem kleinen die ganze Zeit beschäftigen soll.Habe schon auf diversen Seiten nachgeschaut was man mit nem Hund spielen kann.Weil muß zugeben von Welpen habe ick leider nicht soviel Ahnung aber bin bereit zulernen.Dit Problem is in dem alter kann ick ja netmal inne Welpenschule.Aber irgendwie bin ick echt angepisst.Weil diese Arschlöcher die wohl den Hund verkauft haben haben net nachgedacht was für Streß se dem armen Hund machen und was für ärger den gelackmeierten der ihn hat.Weil er fiebt voll oft kommt angedackelt und will beschäftigt werden ick habs schon versucht mit bällchen werfen aber nach 2 mal ball holen hat er keine Lust mehr.Kaum setzt man sich hin kommt er wieder an.Und ick glaube für Kauknochen ist er noch zu jung.Desweiteren.Wenn er spielen will und dann dauernd ankommt und man dann spielt macht man sich dann net zur Marionette des Hundes in dem er bestimmt wann gespielt wird.

    wie viele meiner vorposter schon schrieben:

    du hast da ein "baby" bekommen - das eigentlich noch viel zu jung ist um von muttern getrennt zu sein.

    also musst du noch ein paar wochen lang die "ersatzmama" sein, hilft alles nix.

    viel schlaf und ruhe für das kleine, viel körperkontakt, eine gute tierärztliche betreuung und ne portion einfühlungsvermögen sind da das a und o. bewegung und beschäftigung - jap - auch wichig, sicher. aber in maßen! in kleinen "häppchen" übern tag verteilt. so wie bei ganz ganz kleinen kindern.

    und nein, du machst dich nicht zur marionette deines hundes - das ist käse. wieso sollte ein baby dich zu seiner marionette machen wollen? der welpe will nur einfach mit dir irgendwie in kontakt treten, mit dir kommunizieren und wohl in gewisser weise einfach anschluss. (er wär verloren wenn er ganz allein wär - mit 6 wochen haben sie sonst ihre geschwister oder ihre mutter um sich und sind seltenst ganz allein - sie schlafen zusammen, fressen zusammen, kuscheln zusammen, spielen zusammen....usw).

    wenn der welpe arg aufdreht, dann biete ihm wirklich einfach mal ein gemeinsames kontaktliegen an - gleichmäßiges streicheln, ruhiges spielen am körper - das half oft auch noch bei meinen welpen und die bekam ich, als sie viel älter waren.

    es wird für dich sehr anstrengend werden, was anderes zu sagen wäre quatsch. ob du die geduld und die zeit und den nerv aufbringen kannst, weiss ich natürlich so aus der ferne nicht.

    auf alle fälle würde ich den welpen mit sicherheit nicht dahin zurück bringen, wo er her ist: wer welpen vor der 8ten woche einfach so abgibt, ist in meinen augen ein *********** . dafür kannst du nix, das ist schon klar.

    bei uns

    schon immer schäfis - die aber nach und nach von malis "abgelöst" werden, vorallem bei den "vereins-leuten".

    der labbi steht ganz oben auf der liste - am allermeisten trifft man auf "schokolabbis" - und leider eher selten sind sie von einem gscheiten züchter, meistens vom vermehrer...

    viszlas und weimis gibts hier auch viele. nur nie in jägerhand...(umme ecke gibts einen viszla-produzenten)

    seit neuestem seh ich wieder mehr dalmis - die fallen ja sofort auf.

    weniger geworden sind border und aussi - das waren vor 5 jahren noch deutlich mehr.

    bei den kleinen sinds

    yorkis - typische flexi-teacup-yorkis, deren hhs allesamt den "handtaschenschwung" perfekt beherrschen und irgendwie seltsam drauf sind...

    jack russels - wir haben hier viele reitställe und irgendwie isser immer noch der typische "reiterhund" - wird aber auch vom typischen "mein-haus-mein-auto-mein-garten" neu-hergezogenem yuppie genommen...und verhält sich dann auch so..

    die hier früher viel vertretenen kleinpudel wurden vom chi ersetzt.