Beiträge von LaBellaStella

    ich seh wie die meisten hier den unterschied zwischen dem zaun, der immer da ist - als eher berechenbare grösse - und der nicht immer zeitigen und oft willkürlichen reaktion vom menschen, der das TT bedient.

    ich hab keinen elektrozaun für meine hunde - obwohl mein holzzaun sehr niedrig ist, und sie jederzeit raus könnten.

    aber mein pferd steht auf koppeln, die zu einem grossen teil mit elektrozäunen eingefriedet sind. und, ja fast alle meine hunde sind mal an den zaun gekommen. und alle, denen es passiert ist, scheinen es richtig verknüpft zu haben und haben sich von den zäunen ferngehalten.

    allerdings war das nicht gewollt - denn der zaun soll mehr die pferde am "ausbrechen" hindern als die hunde beim "einbrechen".

    ob ich gewollter weise einen elektrozaun einsetzen würde - ich glaub nicht. (ich hatte allerdings auch noch nie einen ausbrecherkönig). ein TT ist für mich persönlich sowieso indiskutabel.

    also ich komm mir manchmal wie ein depp vor...

    ...wenn ich mal wieder sam was gutes tun will und einen besonderen kauspass kaufe (diesmal wars ochsenmaul) und er schauts nicht mal mitm hinterteil an....(ok - passt hier nicht zum thema aber das musste auch mal raus.. :lol: )

    ...wenn ich zum xten-mal die dame, die hier jeden tag am gartenzaun vorbei geht, bitte, doch nicht immer übern zaun drüber zu gucken, meine friedlich im gras schlafenden hunde mittels lautem "duuuuzi-duuuzi-ja-wo-seid-ihr-denn-duuuuuzi" zu wecken, die dann natürlich völlig ausflippen und ihren unmut ob des gestörten mittagsschlafes lautstark kundtun....wenn ich diese dame zum xten mal sage, dass sie das lassen soll und sie KAPIERT das nicht... :mute:

    hier hör ich immer wieder vom golden revierer.

    laprator scheint auch eine moderasse zu sein.

    der nachbar meiner schwiegermutter spricht gern vom grauhaardackel...

    cockerspanier sind ebenfalls beliebt - nicht nur in spanien. nicht erlaubt hingegen sind die kokserspanier... ;)

    eine schau ist der schauschau...

    dass viele den gos datura catala nicht kennen und nicht aussprechen können - das ist schon ein running-gag....aber eine frechheit war der nette herr, der mich fragte, was denn in joey drin sei:

    ich: ein maremmano-abruzzese

    er: ah ja - ein marmeladenbrunzer.... :mute: :headbash:

    auweia.

    hier gibts nur wald. und wald. und noch viel mehr wald (unser bürgerwald (stadtbesitz) rundrum hat ca 700-800 hektar - ohne den graf törringschen besitz - der wird nochmal so um die 600 hektar haben.....), dazwischen mal felder, kuhweiden (letztere sind wahrlich kein hundeauslauf) oder moose und hochmoore. (letztere sind naturschutzgebiete - und dort wird angeleint).

    hundeauslaufgebiete gibt es hier nicht. noch nicht mal ne hundeverordung ergo keinerlei leinezwang - auch nicht direkt in der kleinstadt. und nu? die paar schwammerlsucher, wanderer, stöckchengeher die ich auf 800 hektar so treffe - die stören sich nicht im geringsten an meinen hunden - und meine hunde stören sie nicht. im gegenteil, wer da rumlatscht, das sind eher menschen, die gern mal die jungs "tätscheln" würden. auch in der brut- und setzzeit braucht es keine leine - da geht man lediglich nicht von den wegen runter und stampft durchs gemüse..

    genauso, wenn wir ne bergtour machen: da stört es keine menschenseele oder hundeseele oder almkuhseele - es sei denn es sind sandalentouris - wenn da die jungs manierlich mit uns mitlaufen....jemand mit einer hundephobie hab ich auch noch nicht oberhalb von 1000m.ü.m. getroffen. wenn, dann sind da bloss die mountainbiker gefährlich, die von oben nach unten schiessen....aber da ists auch wurscht, ob du mit hund oder ohne unterwegs bist, die mähen dich gnadenlos nieder..

    die meisten jogger die man (etwas weiter unten) trifft, sind nett, bedanken sich freundlich, wenn man die hunde absitzen lässt - und laufen wieder ihrer wege. ich glaub, denen ists sogar tendenziell lieber so, als wenn jemand an der leine so vor sich hinträumt und der hund dann in die leine schiesst...

    würde ich in der grossstadt wohnen und müsste bevor ich in so ein hundeauslaufdingsbums komme mitten durch die stadt, wären meine hunde sehr wohl angeleint.

    aber da ich eben so wohne wie ich wohne - warum sollte ich? nur weil irgendwo täglich nördlich von mir ein idiot aufsteht, der nicht aufpasst, kopflos oder mit handy am ohr seinen hund gelangweilt gassi führt, der völlig unerzogen tut was er will? nö.

    dann wirklich lieber schweinchen. ;)

    ich verstehs eh nicht...meine mama hat mir beigebracht: man räumt seinen dreck weg. punkt.

    ich krieg immer sämtliche krisen, wenn ich seh, wie dezent so mancher hh wegschaut, wenn sein hund seinen haufen so mittemang aufn gehweg setzt...

    von mir bekommen dann die "weggucker" immer gern ein tütchen in die hand gedrückt mit einem freundlichen "sie haben wohl keins dabei..." ;)

    Zitat

    Was ist so schwer daran, seinen Hund anzuleinen, wenn man anderen Hunden oder Menschen oder beidem begegnet?????? Das ist eine Sache von 2-3 Minuten, dann kann der Vierbeiner doch wieder abdüsen!!
    BETROFFENE HUNDE BELLEN... wer sich nichts vorzuwerfen hat, braucht auch ncihts zu fürchten!!!!

    betroffene hunde bellen - ja natürlich. ich bin betroffen - bzw. wäre betroffen, wenn ich meine jungs anleinen müsste nur weil mir irgendeine person für die sich meine jungs nicht im geringsten interessieren, und die sich für die hunde nicht im geringsten interessiert, begegnet. und genau das ist hier bei mir in der pampa definitiv der regelfall.


    seit 15 jahren hab ich nun eigene hunde - seit mindestens 41 jahren gibts welche in meiner familie - aber bis heutigen tages gab es keinerlei schlimme zwischenfälle.

    und ja - ich belle und ich beisse - wenn mir unterstellt wird, meine hunde würden andere hunde oder gar menschen in irgendeiner form belästigen oder gefährden - nur weil sie nicht jedesmal bei sichtung von wem oder was auch immer sofort an die leine gehen. sie werden rangerufen, wir machen gern platz - und platz ham wa hier genug - und das reicht völlig, dass sich die meisten weder belästigt noch angegriffen fühlen. sollte es mal nicht reichen - leine ich auf wunsch natürlich an.

    fürchten - fürchten tu ich nur wieder das, was aus einem gross angelegten bericht in den medien folgt: dann heissts nicht mehr "schützt unsere kinder vor den bösen kampfhunden" (was schlimm genug war) sondern dann heissts: "schützt unsere hunde vor anderen hunden!" und was dann die politik im sommerloch draus macht, mag ich mir gar nicht mehr ausdenken - nach allem, was den sokas schon angetan wurde...

    Zitat

    Was die breite Masse letztendlich davon hält , liegt doch nicht in ihrer Verantwortung .

    eben. sie wird es nicht mehr kontrollieren können, was die medien mit der geschichte machen -negative beispiele gabs in der vergangenheit genügend.

    naja, aber wenns dir eh bekannt war, dass da ein herdi mitgespielt hat - dann denk ich mal, weisst du ja, was auf dich zukommt.

    um so mehr ist es wichtig, dass du es ruhig angehen lässt und dir einen wirklich passenden trainer suchst, der erfahrung mit herdis hat.

    und vorallem, nochmal: sie werden erst mit 3,4 jahren erwachsen. alles was er jetzt von dir an sicherheit vermittelt bekommt, an vertrauen in dich - ist entscheident für euer weiteres zusammenleben.

    du kannst einen herdi umwelt und alltagstauglich machen - aber dafür braucht es zeit und geduld und verständnis für die eigenheiten, die er mitbringt.

    drill bringt nix - liebevolle konsequenz und persönlichkeit schaffts. :smile:

    ein herdi ist eher weniger der klassische UO-gebrauchs-hund. dafür wurde er einfach nicht gemacht. er ist auch nicht "everybodys darling" - sondern ein hirnträger, der ab und an sehr stark selektiert, wer nun genehm ist und wer nicht. darum solltest du frühzeitig genau das in die richtigen bahnen lenken.

    was das spielen oder den kontakt mit anderen hunden betrifft: darüber gibts sehr geteilte meinungen, das stimmt.

    ich bin der meinung ein hund muss nicht jeden anderen hund automatisch mögen. aber: kontakt zu artgenossen - und zwar möglichst vielen und unterschiedlichen ist dennoch sehr wichtig, damit der hund die hundliche kommunikation nicht verlernt. zu einer guten innerartlichen kommunikation gehört dann auch, dass er lernt, dass man bei nicht willkommenen artgenossen auch mal schlicht deeskalieren oder ignorieren kann - und nicht gleich wirtshausprügeleien anzetteln kann.

    das ist ein balance-akt und kommt auch auf das umfeld an. ich kann durchaus verstehen, dass man kontakt eher vermeidet, wenn man in einer gegend wohnt, wo die schlechten erfahrungen mit anderen hhs/hunden überwiegen. aber wenn man die möglichkeit hat, so nem jungspund den einen oder anderen souveränen hund vorzustellen, dann sollte man das auch nutzen.

    meine jungs mögen auch nicht jeden anderen hund - aber sie können eben auch das ignorieren oder das aus dem weg gehen - weil sie es gelernt haben. aber wie gesagt: es kommt immer sehr auf das umfeld an.

    Zitat

    Ich krieg echt Sodbrennen wenn ich das schon wieder lese.
    Wild aufgewachsener und unsicherer, mutmaßlicher Herdimix wird importiert und dann an Anfänger vermittelt.
    Tolle Orga... :hilfe:

    naja - sicher - es ist auch in der verantwortung einer orga, genau hinzuschauen, welchen hund sie wohin vermittelt.

    aber - auch wenn ein herdi drinnen ist: auch herdis werden nicht auf einmal zu reissenden bestien. wenn man sich ein bisschen schlau macht, sich drauf einstellt - dann können tolle hunde draus werden. eigen, das stimmt, anders als ein schäfimix, auch das stimmt - aber dennoch ist das nicht unmöglich.

    natürlich ist es immer besser, wenn man vorab weiss, was man bekommt - aber das man im TS meist ein ü-ei bekommt, ist kein geheimnis. (ohne jetzt diese spezielle orga in schutz nehmen zu wollen - ich mein das mehr allgemein).

    Zitat

    Vom Bild her und Verhalten würde ich darauf tippen, dass es sich um einen Herdenschutzhund-Mischling handelt. Vielleicht solltest Du einen Trainer suchen, der sich mit diesen Rassen besonders gut auskennt und Dich selbst mit den Besonderheiten dieser Rasse beschäftigen.

    das war mein erster gedanke, als ich mir das foto angeschaut hab.

    ich vermute das mal ganz stark. event. ein owtscharka.

    ich habe hier auch einen herdimix und ich persönlich mag und schätze die herdis sehr. sollte meine vermutung richtig sein, würde sie auch sehr gut in das von dir beschriebene verhalten passen.

    zunächst: das, was meine vorposter beschrieben haben, würde ich dir auch raten: lass den kleinen mann ankommen, gib ihm viel sicherheit und verhindere, dass sich jemand über ihn beugt.

    mein herdimix ist jetzt 2 jahre alt - aber das über ihn beugen, das "von oben runter" kann er bis heute nur von ihm wirklich sehr gut bekannten personen dulden. (dulden heisst noch lange nicht "mögen!")

    ich habe lange drauf hingearbeitet, dass er lernt, schlicht wegzugehen, wenn es jemand versucht, den er nicht kennt und ich es zu spät bemerke.

    du hast ja schon selber geschrieben, dass du ein klein wenig zu schnell warst - das find ich gut, dass du hier deine eigenen fehler bemerkst - :gut:

    nicht nur beim herdi - aber grade da ist es sehr wichtig, dass du dich von allen gedanken an grobe körperliche einwirkungen frei machst - das geht spätestens wenn er erwachsen ist, ganz böse nach hinten los.

    du beeindruckst ihn mit solchen aktionen wie runterdrücken ect. nur temporär und solange er noch vom kopf her nicht ausgewachsen ist - später nicht mehr. (ein herdi braucht gut ding 3 jahre bis er kopfmäßig erwachsen ist!).

    am allermeisten beeindruckt herdi(mixe) ein ruhiger, souveräner und konsequenter mensch. :smile: - oft sind sie auch "einpersonenhunde" die sich einen menschen aussuchen und den rest der familie zwar auch "lieben" aber eher im sinne von "das sind meine schäfchen". fremden gegenüber sind sie äusserst misstrauisch - und das fängt so in dem alter an, in dem dein hund grade ist. also würde es mich nicht wundern, wenn er jetzt dieses verhalten verstärkt zeigt.

    zeig ihm, dass er keinen grund hat, nach jemanden zu schnappen, guck ihn dir gut an: wahrscheinlich wirst du schon im vorfeld erkennen, ob er dem menschen misstraut. wenn ja - dann zeig ihm, dass er weggehen kann - auf abstand aber nicht ganz aus dem geschehen raus - gar nix mehr mitbekommen ist auch nicht das gelbe vom ei.

    auf alle fälle solltest du dich ein bisschen schlau machen - falls meine vermutung stimmt und es ein herdi(mix) ist - die ticken ein wenig anders als schäfis!

    Mirijam Cordt hat ein sehr lesenswertes buch über sie geschrieben: HSH - Hirtenhunde. Herdenschutzhunde: Die verkannten Wesen

    ein bisschen was findest du auch da an infos:

    http://www.freunde-des-herdenschutzhundes.de/2001/herdenschutzhunde/

    was auch immer in deinem hund drinsteckt: es ist ein hübscher kerl! :smile:

    liebe TE,

    mir tut das richtig leid, dass das da bei dir so läuft. meine jungs würden sich sehr freuen, mit deinem dobi ein bisschen zu toben.

    ich hatte erst gestern das vergnügen, 2 rottimädels und 1 dobimädel kennenlernen zu dürfen - alle drei bildschön, freundlich und es gab überhaupt keine probleme unter den hunden. auch die halter der drei hatten zuerst bedenken - nicht wegen der hunde sondern wegen uns - und konnten kaum glauben, dass wir keine hatten ;)

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    die hhs haben uns erzählt, dass sie mit ihren 2 rottis und dem dobi schon fast zu "parias" erklärt werden und gegen sämtliche vorurteile kämpfen müssen, die so in den köpfen der menschen verankert sind.

    was das "kennenlernen" beim gassi betrifft:

    hier halten es alle ganz einfach: unangeleinte hunde - halter signalisiert nichts gegenteiliges (wie zb. nimmt seinen hund ins fuss, geht zur seite ect.) - kontakt möglich/erwünscht. hunde angeleint: kein kontakt bzw. erst nach absprache.


    @Bluemeleinchen

    meine welpen durften sobald wir auf "sicherem" gelände waren (sicheres gelände: keine strasse in der nähe, kein radweg - sprich nix gefährliches) eigentlich immer frei laufen. ich hab sie schlicht die welt entdecken lassen - dank des folgetriebs, der zumindest bei meinen welpen immer recht ausgeprägt war, gabs da auch nie das thema "welpe haut ab" - im gegenteil. da fing bei mir schon das "rückruftraining" an - natürlich ganz spielerisch und lustig.

    natürlich hab ich mir die hunde, die da ankamen, etwas genauer angeguckt - aber im grossen und ganzen waren es meistens recht nette begegnungen. "konnte" mal einer nicht mit welpen - was ja immer mal wieder der fall ist - dann waren es meistens die adulten hunde selber, die grossräumig dem welpi auswichen. eingreifen musste ich nur ein einziges mal, aber der grossteil der erfahrungen war sehr positiv und ich bin froh, dass meine hunde auf die art und weise schon recht früh mit allen möglichen anderen artgenossen kontakt haben konnten.