Beiträge von LaBellaStella

    da kann ich mich greenleaf nur anschliessen.

    dein hund verhält sich wirklich "normal" - aus seiner sicht. er hat schlicht was, was er behalten möchte - und das sagt und zeigt er dir.

    er solls aber aus deiner sicht nicht haben und behalten - also ist es deine aufgabe, da dran zu arbeiten.

    in deinem fall ist der gute alte tausch der beste weg. :smile:

    es hilft ungemein, wenn man sich innerlich von der vorstellung von "bestechung" oder "mir fällt ein zacken aus der krone wenn ich als "rudelführer" anfange zu tauschen" verabschiedet und das ganze einfach als "übung" als "training" ansieht.

    denn nix anderes ist es im prinzip: genauso wie du wahrscheinlich deinem hund mit viel geduld und humor das "sitz" oder das "gib pfote" beigebracht hast, genauso bringst du ihm mit viel geduld und humor das "gibs mir" oder "bring" oder "lass los" bei :smile: du hast das "primatenhirn" im kopf - nutz es und lass deine fantasie beim "tauschen" spielen - dann braucht dein hund dich nie mehr anknurren.

    greenleaf hats gut beschrieben.

    hm.


    ob die miete nun von einem amt bezahlt wird oder ob der papa oder der ehemann oder man selber die miete bezahlt, ist mir als vermieter zunächst mal völlig gleichgültig - hauptsache, sie wird pünktlich bezahlt.

    das ist in diesem fall gegeben.

    ist hundehaltung erlaubt - dann halt ich mir einen hund. will ich mehrere hunde halten - dann frag ich um erlaubnis - wird sie mir erteilt - halte ich mehrere hunde. punkt. auch da gibts nichts zu diskutieren.

    fühlt sich jemand durch meine hundehaltung belästigt und sagt dies meinem vermieter - dann darf der vermieter nachfragen und er darf, wenn er meint, das sei nötig, auch abmahnen. auch punkt.


    allerdings sollte auch ein vermieter zunächst in sich gehen und hinterfragen, ob er mit der abmahnung tatsächlich ins schwarze trifft. jeder RA der auch nur einigermaßen helle ist, würde in murmels fall wohl anfangen zu grinsen und ihr genau das sagen, was ihr RA ebenso gesagt hat.

    im übrigen: es ist hier bei uns in DE mit gutem grund (!) gesetzlich geregelt, dass jeder (!) das recht hat, sich anwaltlichen rat einzuholen - selbst dann, wenn es auf "kosten der steuerzahler" geht - eines der wenigen tatsächlich gerechten gesetze, wie ich meine. (auch wenns bei murmelchens fall gar nicht notwendig ist, dank rechtschutz).

    und noch ein kleiner nachsatz, zum thema "armer vermieter": es mag die berühmten und immer wieder bis zum erbrechen diskutierten und als fallbeispiel herangezogenen fälle von messietum, mietnomadentum und in den ruin getriebenen vermietern tatsächlich geben - aber weitaus mehr mieter, die schlicht einfach nur in ruhe "wohnen" wollen, dafür (meist doch recht hohe) miete zahlen (denn aus reiner nächstenliebe vermietet i.d.r. niemand), sich an die regeln halten und ansonsten jahrelang, jahrzehntelang nie probleme machen.

    wäre es anders, gäbe es schon lange keinen privaten mietwohnungsmarkt mehr. rein logisch betrachtet.

    wasser aus unseren zahlreichen bächen war noch nie ein problem. auch aus brunnen nicht (z.b. wenn wir auf ner alm sind) -im garten steht ein napf, der ist im sommer meistens nur mit regenwasser aufgefüllt - sie lieben ihn.

    aus stehenden gewässern - tümpel oder auch pfützen dürfen sie nicht trinken. schlicht, weil dieses wasser - unabhängig von grossstadt oder "falches land" - zu viele gefahren birgt. (gibt mehrere krankheitserreger, die sich in so ner pfütze wohlfühlen).

    alleine auf dem grundstück sind meine hunde nie. nicht weil ich angst hätte, sie "brechen aus" sondern weil ich meinen "mitmenschen" nicht wirklich traue. wer weiss schon, was sich die leute so alles einfallen lassen....mal eben die hunde ärgern, mal eben was übern zaun werfen....mal eben ne kleine mutprobe "wer hat angst vorm grossen hund" usw.........nene, das ist mir zu unübersichtlich....

    die TÄ, die maja über die brücke begleitete, war eigentlich meine pferdetierärztin...

    aber als ich sie angerufen habe, ob sie kommen würde und maja hier bei uns einschläfern - da hat sie nicht gezögert und kam.

    sie hat es maja und uns so einfach wie irgend möglich gemacht - und nie eine rechnung geschickt.

    ich hab sie später mal drauf angesprochen, als sie zum impfen beim pferd kam - sie hat gemeint, ich wär schon so lange bei ihr mit meinen pferden und sie kannte maja ebensolange - da wär es ihr nie eingefallen, einen rechnung zu schreiben - und mit einem schiefen grinsen meinte sie noch, dass sie mir dafür für die behandlung von merlins (pferd) blessuren ja eh immer nette sümmchen abknöpfen würde - also solle ich die gosch halten :smile:

    ich kenn sie aber eben schon lange - schon seit sie angefangen hat, war damals unter ihren ersten "kunden" - da ist das natürlich auch nochmal was anderes.

    hätte sie eine rechnung geschickt, wäre das völlig in ordnung gewesen.

    meine vorschreiber haben ja schon einiges gutes und richtiges bezügl. HSH geschrieben.

    ich bin die erste, die sich freut, wenn ein herdi ein gutes zuhause bekommt - bei menschen, die ihre eigenschaften zu schätzen wissen und verstehen, wie sie ticken.

    wenn man zu dieser sorte mensch gehört - dann ist ein HSH ein wunderbarer hund - wenn nicht, isser eine katastrophe.

    und ja - da gibts sehr wenig "spielraum" zwischen den beiden extremen - ausnahmsweise.

    ich kenn dich und deinen freund nicht - weiss also nicht, zu welcher "sorte" ihr gehört. das wisst ihr nur selber. informiert euch so viel wies geht - du hast nach büchern gefragt:

    mirjam cordts "hsh -herdenschutzhunde die verkannten wesen" ist eine gute einführung und natürlich "herdenschutzhunde" von t. schoke.

    was mir aber viel wichtiger erscheint: wenn es "euer" hund sein soll, dann solltet ihr doppelt und dreifach überlegen, ob er der richtige ist. wenn einer "hüh" sagt un der andere "hot" dann ists völlig egal, welcher hund einzieht - dann macht grade das die meisten probleme.

    und ihr müsst euch grad bei einem hsh absolut einig sein - und ja, da sprech ich jetzt nur aus meiner eigenen subjektiven erfahrung raus - sonst potenzieren sich einige problemchen schnell zu unlösbaren problemen.

    Zitat

    Die eher weichgespuelten Kangals die man hier zu Lande trifft koennt man als Wachhund mit Familienanschluss auf einem grossen Gelaende schon halten ohne das er daran zu Grunde geht. Nicht jedes einzelne Individium, aber auch darunter wuerde man ideale Kandidaten finden.


    tjaja - aber auch der weichgespülte kangal hierzulande braucht a. den familienanschluss (ohne garantier ich dir, dass er sehr schnell bretterhart wird) und b. a no a bissi was anderes als "gelände bewachen" und c. brauchts dafür vorallem und defnitiv den richtigen menschen mit der richtigen einstellung.

    ich bin einfach generell vorsichtig, wenn man immer auf die "ausnahme von der regel" hofft - sprich auf den kangal (ersetze kangal durch irgendeine andere rasse mit wach/schutztrieb) der schwanzwedelnt sich vor jedem besucher aufn rücken wirft um am bauch gekrault zu werden.....jaaaa, gibts tatsächlich - aber das ist eben die ausnahme, die eine..

    der "richtige" mensch kann auch bei uns einen kangal/herdi halten - das ist keine frage - wenn er denn tatsächlich einen will. mit allen konsequenzen, die aller wahrscheinlichkeit nach eben das halten dieser rasse mit sich bringt. :smile:

    die frage ist, wie immer: kommt man damit klar, dass der hund so ist, wie er sein sollte - oder hofft man lediglich, dass man die ausnahme von der regel erwischt...eben den weichgespülten, den untypischen....

    im übrigen: es ist ein bissi schwierig, einem herdi das "richtige", das "erwünschte" wachen beizubringen - nicht unmöglich aber eben auch nicht ganz so einfach. von allein gehts auf alle fälle nicht - es dauert eine zeitlang und ganz "wegdeckeln" kann man bestimmte verhaltensweisen überhaupt nicht......lenken ja - bis zu einem gewissen grad.

    ach je, die treppen...

    wie bei sovielen anderen dingen auch, denke ich, dass die "menge" das gift macht.

    2 stufen vor der haustür - sobald der hund gross genug ist um nicht unkontrolliert runterzupurzeln - seh ich nicht als problem an.

    auch nicht, einmal alle 14tage die treppen zu erbtantes wohnung zu steigen...

    aber wenn klein dackeltier jeden tag mehrmals 18 glatte stufen rauf und runter klettern muss - dann sagt mir mein bauch, dass das auf dauer nicht unbedingt gut sein kann.

    auch nicht fürs grosse doggentier oder den schweren neufi...

    wenn welpi mal ein paar stufen gehen darf und dabei lernt, wie man treppen am besten meistert, find ich das nicht schlimm - als dauerbelastung aber bedenklich.

    nein: ein herdi - und schon gar nicht ein kangal - ist nicht dazu gemacht, den ganzen tag hinter einem zaun auf einem wie auch immer grossen grundstück zu versauern - auch wenn er dieses "bewachen soll oder darf".

    ich weiss auch nicht, warum dieser irrglaube immer noch rumgeistert. wie schon oben erwähnt, bewacht ein kangal ursprünglich nicht ein grundstück, sondern einen frei umherziehende herde - er wandert mit, wird sozusagen (!) ein teil der herde, arbeitet mit anderen herdenschutzhunden im verband zusammen und das sehr selbstständig.

    das ist NICHT zu vergleichen mit einem wie auch immer grossen grundstück, wo er in einzelhaltung immer die gleichen toten dinge bewachen soll...

    das wäre genauso, als wenn ein border collie statt schafe zu schubsen plötzlich nur noch einen ball schubsen soll - tagaus tagein...immer den gleichen, immer von links nach rechts....ohne alternative oder anderweitige beschäftigung fürn kopf.

    ein herdi kann ein wunderbare wächter sein - logisch, das liegt durchaus in seiner "natur" - er wird diese aufgabe auch megamäßig ernst nehmen - meistens ernster, als gewünscht- unbestechlich und für ihn zielführend - aber bitte - auch ein herdi wird früher oder später auf die weise eine macke bekommen - und herdis mit macken sind nichts, was man gern auf seinem grundstück - oder draussen an der leine - hat.

    und mit ein paar besuchen aufm hundeplatz ists nicht getan. ehrlich nicht.

    erstmal willkommen im DF.

    meine vorschreiber haben recht: ein trainerwechsel ist angesagt.

    allein schon, dass die trainerin einem hund, den sie nicht wirklich kennt und der sie nicht kennt, einfach etwas abnehmen will, was er grade erst von euch bekommen hat zeugt nicht grade von grossartigem wissen rund um hündisches verhalten.

    für was solltest du den hund bestrafen? dafür, dass du ihm etwas gibst, dass er gern behalten will und sich nicht einfach von irgendjemandem wegnehmen lassen will?

    ein "aus" oder "gibs mir" kann ein hund lernen. aber bei vielen hunden ist das schon das abitur.

    innerhalb von 2 wochen lernen (bei einem hund mit seiner vorgeschichte) ist schon fast unmöglich. das braucht zeit und geduld und mit blossem strafen und wegsperren wird das nix.

    da lernt er gar nichts - ausser, dass sein neues leben ganz schön kompliziert ist und er auf der hut sein muss....

    genauso wie die situation in der hundeschule: der kerle kommt da hin, da sind viele andere hunde, viele rüden, er kenn niemanden, er weiss nicht, ist das freund oder feind - und er soll lieb und brav und konzentriert irgendwelche für ihn völlig unverständliche dinge tun - ja wie denn? unmöglich.

    auch hier verstehe ich die trainerin nicht: normalerweise schaut ein gscheiter trainer zuerst den "neuen" alleine an - und entscheidet dann, in welche gruppe der "neue" passt - wenn überhaupt, denn grad bei den ausländern ists anfangs oft angebracht, ein paar einzelstunden zu nehmen.

    also: gibt deinem hund erstmal zeit, seinen kulturschock zu verdauen - gibt ihm sicherheit, lass ihn sich erstmal langsam an sein neues leben gewöhnen, gib ihm die chance, zu verstehen, was du von ihm willst - und such dir, wenn irgend möglich, einen anderen trainer.

    hmm..

    immer wieder die selbe frage, die kommt so oft, fällt mir grad wieder auf...

    wer kann sagen, was in den nächsten 10,15 jahren sein wird....

    eine frage, auf die niemand eine sichere antwort geben kann. stimmt.

    aber:

    das ist eigentlich die falsche frage.

    die frage müsste m.e. eigentlich lauten:

    was weisst du wirklich, was in nächster zeit - also in planbarer zeit auf dich zu kommt? siehst du jetzt schon grössere veränderungen auf dich zukommen?

    und da kommen dann auch aussagen, auf die man antworten kann.

    wenn ich weiss, dass ich in 2 oder 3 jahren vorhab, 3 monate nach brasilien zu gehen, um den regenwald zu retten - dann warte ich mit meinem hundewunsch. berufliche veränderungen in nächster zeit stehen an? auch dann werd ich erstmal nachdenken.

    wenn ich weiss, mein vermieter wird mir in kürze wegen eigenbedarf meinen mietvertrag kündigen - dann hol ich mir keinen hund, solange ich nicht eine neue wohnung hab.

    wenn ich weiss, ich habe weder jahresurlaub übrig noch einen zuverlässigen hundesitter noch sonst jemand - dann hol ich mir nicht nächste woche einen welpen ins haus.

    genauso wenig, wenn ich weiss, ich werd demnächst vielleicht auf kur gehen oder ich muss ins krankenhaus o.ä. - auch dann hol ich mir nicht noch vorher einen hund.

    so rum wird ein schuh draus. aus den dingen in der summe, die ich tatsächlich schon vorhersehen kann.

    über einen hund denk ich nach, wenn ich für mich selber ehrlich sagen kann: jetzt ist von meiner seite aus alles klar, jetzt weiss ich, dass ich das kann, dass es funktioniert - jetzt hab ich mit meinem hund eine gute oder wenigstens die bestmöglichste ausgangslage. schlicht eine gute startposition.

    dem hund zuliebe.