Beiträge von BigJoy

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    Was mich aber verblüfft: der Rat des Tierarztes, den Finger in den Po zu stecken. Ist das Verarsche??? War er mal dabei, wenn Hunde sich beißen??? oder ein Hund einen anderen beisst? Das ist so ziemlich der weltfremdeste Ratschlag, den ich je gehört habe.
    Allerdings wäre ich für pragmatische Tips schon dankbar, falls meine Staff-Hündin mal von einem Hund so für mich grundlos angefallen würde!

    Wir haben das letztens in einem Thread besprochen, als Ulrike Hund gebissen wurden war. Tagkm hatte sich fachkundig geäußert. Was ich behalten hab:

    Tipp 1: Halsband packen und zudrehen, dass der Angreifer keine Luft mehr bekommt und ablassen muss (ging hier ja nicht, da Hund ohne Halsband)

    Tipp 2: Mit einem Beißholz das Maul aufhebeln (seitlich das Holz rein)

    Das Auf-den-Hund-einschlagen kann ihn noch mehr aufheizen (sachlich gemeint, nicht als Vorwurf).


    Eine Scheißsituation, ein Albtraum! Wünsche es niemanden und hoffe, dass ihr euch schnell erholt!!

    Drücke die Daumen!!

    Habt ihr Posten stehen, wo sie weggelaufen ist? Hunde kehren ja sehr oft dahin zurück, auch mehrfach, in Abständen immer wieder.
    Auch zu Hause bzw an euren festen Orten würde ich Posten aufstellen.

    Nerven bewahren, ich schicke Hoffnung, dass sie bald wieder heil bei euch ist.

    Mein Hund und ich sind bis, von wenige Ausnahmen abgesehen, 24 h am Tag zusammen. Mit keinem Menschen verbringe ich so viel Zeit wie mit meinem Hund.

    Mein Hund ist mein Pausengarant. Sie (Hündin) bringt mich von Schreibtisch (und Sofa) weg, ohne sie würde ich nie so viel draußen sein und mich so viel bewegen, bei jedem Wetter und zu den unterschiedlichsten Zeiten. Insofern ist mein Hund auch meine "Kontaktstelle" zur Natur.
    Mir helfen die Hunderunden, mich innerlich aufzuräumen und zu entspannen.

    Ich kuschele total gerne mit meinem Hund.
    Wenn ihre Welt in Ordnung ist, schwappt dieses Gefühl auf mich über.

    Ich schaue sie auch gerne an. Ihr Mienenspiel, ihre Lauffreudepower, ihre Grazie. Wie sie sich jeden Tag aufs Neue über das/ihr Leben freut. So Zen-mäßig haben Hunde glaube ich ziemlich viel begriffen :D

    Es ist irgendwie runder, kompletter, das Leben mit Hund. Sie ist ein konstanter Freudegarant (und dann heißt sie auch noch Joy - nomen es omen :lol: ). Sie macht mir so unglaublich oft das Herz warm.

    Was ist alles für sie tun würde? Na alles, was nötig ist, damit es ihr gut geht. Ganz egoistisch: Weil es mir dann gut/besser geht. Dass sie gut behandelt wird, ist mehr ein Abfallprodukt, was dabei anfällt, da ich keine Freude an einem gequälten Tier hätte.

    Hallo Hundevorfreudige,

    habt ihr das Buch schon:


    Ich fand's - zumal für den Preis - informativ.

    Habe mich nämlich auch für die Rasse interessiert. Ich halte sie nicht für einen typischen Terrier, steckt ja auch Mollosserblut mit drin. Nicht nur optisch, sondern auch charakterlich sehe ich sie nah an Franz. Bulldoggen oder auch Mops. Liegt sicher auch am ähnlichen Mienenspiel. Den großen Vorteil, den ich beim Boston Terrier sah: Er hat längere und gerade Beine, ist nicht so ein Extremtyphund. ;)

    Das Format finde ich super, "richtiger Hund", sportlich und doch handlich.

    Was mich letztlich abgeschreckt hat, war, das steht auch in dem Buch: Beim Schwimmen muss man aufpassen. Wenn er sich beim Schwimmen auf die Seite dreht, kann er sich aufgrund von Kopf/Nacken nicht mehr selbst umdrehen. Es könnte ertrinken, obwohl er schwimmen kann!
    Dadurch war es mir persönlich dann doch zu sehr oder zu nah dran an einer Qualzucht.

    Vom "Image" der Rasse: ich sehe sehr viele Ältere mit BT. Die ihn zB lieber anleinen statt erziehen und noch lieber verwöhnen. Also so ein Umgang, wie man ihn dem Klischee nach Oma-Pudeln oder Dackeln nachsagt. - Jieo, ist ein Klischee. Aber so hab ich es beobachtet und ich habe viel beobachtet, drehe mich nach jedem BT um und spreche die Leute auch gerne auf ihre Hunde an. Erstrecht in der Zeit, als ich selbst einen erwägte.

    Noch was zum Haarkleid:
    Sie haben keine Unterwolle. Es kann sein, dass sie im Winter einen Mantel brauchen, um nicht zu frieren und zu zittern.
    Das Fell ist sehr pflegeleicht, zb reicht ein kleines Handtuch, um ihn nach einem Regenspaziergang trocken zu rubbeln. Und dann ist er trocken, spricht er stinkt nicht nach nassem Hund :smile:
    ABER: Die kleinen Piekserhaare fressen sich überall rein und halten sich hartnäckig auf Couch, Klamotten & Co. - Aber das schreckt einen wahren Hundefreund ja nicht ab :D

    Was die Kinder- und Katzenverträglichkeit angeht: suoer Voraussetzungen sind, wenn der Züchter Kinder und Katzen hatte und die Welpen von kleinauf Kontakt mit ihnen hatten!

    Weiterhin viel Freude mit der Vorfreude!