Beiträge von BigJoy

    Ich sag immer: "Kennen wir nicht, weiter"

    Meine Hündin lernt das freudige Begrüßen gerade erst, sie kannte es offensichtlich nicht von Welpenbeinen lang. Nun versucht sie ein System in die menschliche Begrüßerei zu kriegen:

    Indiz 1: Ich umarme jemanden
    - Joy beginnt aus dem Stand mit freudiger Begrüßung, obwohl sie den Mensch vorher nicht beachtet hat
    Indiz 2: Mann im Anzug, Laptoptasche, Handy am Ohr
    - oh, muss ein Arbeitskollege sein, freu!
    Indiz 3: Frau mit Rucksack
    - muss mit der Hundesitterin verwandt sein
    Indiz 4: Männer mit Freytagumhängetasche
    - oh, ein Klon von XY, unserem besten Freund??

    Ein Indiz verwässert Gottseidank gerade wieder: Männer, die meinem Ex ähnlich sehen, freut sie nicht mehr automatisch an :hust:

    Anfangs hat sie es auch nicht geschnallt, wenn ich zB einen andere Jacke anhatte oder einen Schirm aufgespannt hab. Ich hab sie dann mehrfach zu mir gerufen, damit sie sich einprägt: Ah, heute mit Schirm.
    Inzwischen schnüffelt sie jedes neue Kleidungsstück oder Tasche usw ab und übernimmt das in ihr Geruchsmuster von mir - sehr professionell :D

    Zitat

    Tzzz, was heißt hier "ihr seid klasse"
    Im Hause Muecke wird geschummelt... :p , denn was fehlt zum irren Glück??


    Na?
    LG Britta

    Zitat

    Mücke fehlt!!! Aber die Geschichte ist trotzdem sehr lustig geschrieben!!!

    Dass das Fehlen des Mannes nicht auffällt, darüber muss man in einem Hundeforum wie diesem hier wohl hinwegsehen :lachtot:

    Zitat

    In Baumärkten dürfen Hunde oftmals auch mitgeführt werden, dort hat er noch nie markieren wollen...


    Genau diese Aufmerksamkeit brauchst du: Sein Wollen erkennen und ihn mit einem Kommando oder notfalls per Weiterziehen (plus Kommando, dann reicht irgendwann mit Chance das Kommando) weiterziehen.

    Ich persönlich würde auch einen Hund, der sich im Laden in K...haltung begibt, nach draußen zerren.

    Dass er nicht überall markieren darf, sollte er auch auf den normalen Spaziergängen vermittelt bekommen (also keine Häuserecken, Autos, Mülleimer, Bushaltestellen - überall, wo der Mensch in Berührung mit kommt/kommen kann).

    Und nein, du bekommst davon keinen verhaltensgestörten Hund ;)
    Wenn es dir hilft, kannst du dir vorstellen, dass es wichtig sein kann für das Hunderudel, sich in bestimmten Gegenden "unentdeckt" aufzuhalten. Und für einen allein laufende Jungrüden, der für ältere/andere Rüden eine Konkurrenz darstellen, erst recht.
    - Das klingt doch artgerecht, oder? ;)

    Hat sich der Ausfluss kein bisschen verringert?
    ist er immer noch gelb-grün, wird nicht klarer?

    Meiner Erfahrung nach müsste sich nach 4 Tagen eine deutliche Besserung zeigen - ich würde noch einmal zum Arzt gehen.


    Was meinst du eigentlich mit "normaler Junghundkrankheit"? - Hört sich ja nicht so dolle an... - Meinst du damit die Augenform oder woher soll diese Anfälligkeit kommen?

    Ich finde auch, dass einige aus dem Barfen eine Wissenschaft machen, wie es nicht sein müsste.
    Ich denke, es ist wie bei allen anderen Sachen auch: Man kann es eher komplizierter oder pragmatischer angehen, ist auch ne Frage der eigenen Mentalität.

    ...und nun hoffe ich, dass ich trotzdem meine Fragen noch beantwortet kriege, wenn ich dann mal das Barfen anfange :smile:


    PS Ich gebe meinem Hund 1x/Woche rohen Fleischknochen. Sie liebt es, ich bilde mir ein, es ist gesund. - Darf ich mich damit schon Teilbarferin nennen?

    Nein, ich glaube nicht, dass man das sagen kann. Wenn, dann rückblickend, aber nicht als Prognose.

    Für mich ist das Lernverhalten auch nicht mit Intelligenz gleichzusetzen. Im Gegenteil, für mich ist Intelligenz zB, wenn ein Wesen selbständig Informationen aus der Umwelt interpretiert und daraus seine Handlungen ableitet.
    Es gibt verschiedene Lernmodelle, beim Hund kommt häufig klassische Konditionierung zur Anwendung. Das ist ein biologischer Vorgang. Dabei zeigt mehr der Mensch seine Intelligenz, indem er sich die Konditionierung zunutze macht, als der Hund ;)

    Dein Hund ist frisch weg von seiner Mutter und seinen Geschwistern. Nun orientiert er sich verstärkt an dir. Das macht er aus einem Überlebensinstinkt heraus. Wenn er sich mehr der Umwelt zuwendet und an Selbstsicherheit gewinnt, wird er weniger auf dich fixiert sein als im Moment.
    Aber nutze diese schöne Zeit jetzt zum gegenseitigen Bindungsaufbau!

    Und, Intelligenz hin oder her, es ist schön, dass dir der Hund so eine Freude macht - und das ist doch das Wichtigste, oder nicht?

    Vielleicht bringt es etwas, wenn du unter "Hörsturz" g**st, heißt das nicht so bei Menschen, wenn die stressbedingt Taubheit entwickeln?

    Wenn die TÄ in dem Sinne nichts direkt Organisches finden, würde ich es mit einem THP versuchen, die sind gerade bei Psychosomatik aufgrund der ganzheitlichen Sicht oft sehr erfolgreich.

    Auf jeden Fall alles Gute!!

    Ich denke, es wird auf jeden Fall besser werden, denn noch seid ja sowohl ihr als auch der Hund geschockt (und auch noch unter Umzugsstress). Selbst wenn - was ich nicht hoffe!!! - die Taubheit bleiben sollte, der Schock wird gehen (hoffe, das liest sich mehr tröstend als makaber :ops: )
    Auch dass der Hund dir jetzt oft hinterher rennt, kann ja auch mit an der neuen Umgebung liegen, zB.

    Du kannst hochgehen bis zu 5 Tropfen 5x/Tag.
    Am besten gleich ins Maul.

    Gute Besserung!
    Ist eine gute Kombi, Training plus Blüten :gut:

    Wenn du mit dem Training nicht weiterkommst, gibt es auch Blüten zur besseren Konzentration und Aufnahmefähigkeit, die du mit den "eigentlichen" Problemblüten kombinieren kannst ;)

    Bei Bachblüten tritt in der Regel keine Erstverschlimmerung ein.

    Abgesehen von Rescuetropfen brauchen Bachblüten meiner Erfahrung nach mehrere Tage bis zu 1 Woche, bis eine erste Besserung sichtbar ist - wenn es die richtigen Blüten sind.
    Wenn du nach 14 Tagen noch nichts bemerkst, war es - m.E. - nicht die richtigen Blüten.

    Ich gebe die Blüten in der Regel 3-4 Wochen lang, wobei schon nach wenigen Tagen spürbar ist, dass sich etwas tut.

    Die Bachblüten "schubsen" ja energetisch etwas an - dies hat über die eigentliche Einnahme hinaus Wirkung, also auch nach dem Absetzen, kann sich die Wirkung weiter festigen. Sprich auch dann, wenn du während der Gabe selbst nichts bemerkt hast.

    Es kommt natürlich auch darauf an, wie lange die Zustand, den man behandeln will, schon anhält. Je akuter der Zustand, desto kürzer braucht es auch die Bachblüten.
    Bei "tiefer sitzenden" Sachen kann es sein, dass man die Mischung nach der Erstbehandlung anpassen muss, weil man merkt, dass sich etwas bessert, aber etwas anders bleibt oder sich verändert, worauf man dann neu reagieren muss.