Dass sie ihn wiedererkennt, davon würde ich nicht ausgehen.
Wenn sie aus dem Dösen heraus nach ihm schnappt, hat sie sich vielleicht nur erschrocken?
Das würde ich noch mal beobachten. Denn wenn das so ist, wird sie sich an seine Anwesenheit (Geräusche, Vorbeilaufen) gewöhnen und dann hört das Schreckschnappen von alleine auf.
Wenn sie ihn aber maßregeln will, im Sinne von "Geh weg, alles meins hier" würde ich einschreiten. Dann müsste sie bei mir zB das Sofa verlassen, wenn sie nach ihm geschnappt hat.
Ich würde sie sich auch beide gegenseitig schön füttern. Auch zusammen füttern (wenn das geht, ohne dass sie übereinander herfallen
), zB dem Kater auch immer was Leckeres geben, wenn der Hund gefüttert wird und umgekehrt auch. Damit die sich positiv verknüpfen.
Ich würde auch - wenn der Kater das mag - ihn immer mal wieder zu mir auf den Schoss nehmen, den Hund unter deiner Obacht schnüffeln lassen und Entspannung dabei verbreiten. Damit der Hund begreift, dass der Kater unter deinem Schutz steht und er ihn aber gleichzeitig auch mal beriechen kann, ohne Stress zu kriegen - weil du dabei bist.
Ansonsten würde ich nachsetzen hinter der Katze auch strikt unterbinden, kein Jagen und kein Anstieren erlauben.
Ich denke, das wird!
Eigentlich raffen Hunde das, mit einer Katze im Haushalt zu leben.
Und sie hat ihn ja bisher nicht verletzt - was sie aber ja hätte tun können, sprich sie wollte ihn wohl nicht verletzen, sondern nur auf Abstand halten.