Beiträge von Scherbenstern

    Ich führe zwei Russell Terrier und arbeite auch so unheimlich gerne und vorallem mittlerweile verdammt oft immer wieder mit terrierbesitzern zusammen.
    Besonders weil Russells unsere Leidenschaft geworden sind :)

    Terrier sind extrem intelligent, als Beispiel nehme ich jetzt mal den Russell Terrier (egal ob Parson jack, Jack oder Parson). Dieser Hund ist dafür gezüchtet in Fuchs/Dachsbauten zu krabbeln und DORT seine Arbeit zu verrichten. Heißt: er ist auf sich alleine gestellt und muss SELBST entscheiden was gut udn richtig ist.
    Heißt auch wieder: Er kann selbstständig arbeiten und selbstständig Blitzschnell Entscheidungen treffen, auch unabhängig von uns Menschen.

    Durch ihre Enorme Intelligenz ist es häufig so das sie Blitzschnell dazu neigen zu lernen bzw. aus Situationen etwas herauszufiltern und davon zu lernen. Unabhängig ob wir etwas dazu tun oder nicht ;)
    Dazu können sie eben selbst schnell entscheiden was für sie selbst in jedweder Situation gut und richtig ist! Bzw. eben für SIE selbst Sinn macht.

    Unsere Aufgabe ist es nun dem Hund zu zeigen das die Arbeit mit uns das tollste auf der Welt ist! Das es SINN macht etwas zu tun, was wir in dem Moment gerade sagen!
    Sie können selbst Entscheiden, also müssen wir vorausdenken und schneller sein ;)
    Durch ihre Interesse draußen zu sein, ist alles Interessant: Unsere Aufgabe: WIR müssen toller sein als die Blätter auf dem Boden!
    Bedeutet auch Anstrengung vün uns ;)

    dadurch das es Arbeits und Jagdhunde sind und durch ihre enorme Intelligenz und sprühende Lebensfreude wollen sie denken, wollen Arbeiten wollen herausgefordert und gefördert werden!
    Unsere Aufagabe: Ihnen zu geben was sie brauchen!
    Denken, Lernen, Arbeiten und Spass!

    Dadurch das sie selbstständig schnelle Entscheidungen treffen, ist Timing und Schnelligkeit sowie Konsequenz absolut gefragt.

    Konsequenz bedeutet auch, einem Hund eine Dauerhafte Struktur, sowie Sicherheit zu bieten!
    Wo er sich auch mal fallenlassen und vorallem zur Ruhe kommen kann!
    Denn Auslastung heißt nicht Stundenlang laufen oder Bällchen spielen!
    Unsere Russells kommen Tagelang OHNE Lange Spaziergänge aus! Nur mit 3-5 kleinen 20 min. Gängen! Selbst wenn sie nur angeleint sind! Uns sie drehen weder am Rad noch sind sie unruhig oder sonstwas!
    Wichtig ist: Sie können denken und werden gefordert und gefördert. Heißt: Kopfarbeit!
    (Natürlich machen wir das so nicht, logisch...aber es funktioniert!)

    Dadurch das der Russells Terrier Beispielsweise dazu gezüchtet ist im Bau der Beute, diese Ausfindig zu machen, in die Enge zu treiben und vor ihr Niederzulegen und Standlaut zu geben, haben sie auch das im Blut.
    Der Standlaut dient zum einen dazu das der Jäger den Hund samt beute lokalisieren und Ausgraben kann, sowie die Beute (welche häufig sehr wehrhaft ist) auf Abstand zu halten.
    Bellen liegt ihm im Blut und er bellt sich deswegen recht schnell "ein".
    Aber genauso VERbellt er eben auch. Heißt auch, das er so eben etweas was ihn z.B. Ängstigt oder Stress auslöst auf "Abstand" hält.
    Unsere Aufagbe: Dem Hund zu zeigen, du brauchst dich nicht fürchten bzw. ihm den Stress Stück für Stück zu nehmen und ihm im Alltag zu entspannen.
    Durch ihre enorme Intelligenz, lernen sie auch Situationen sehr schnell, können schnell Verknüpfungen aufstellen und somit super shcnell auch Negative Dinge lernen. gerade in Stresssituationen merken sie z.b. das bellen diese "Dinge" auf Abstand hält - sie kommen nicht näher. Diese Dinge gehen sogar WEG. Bellen tut gut, irgendwie den "Stress" raus lassen... alls das lernt der Hund OHNE jegliches wirkliches direktes Einwirken vom "Ding" oder vom Besitzer!
    Was lernt er dann erst alles MIT Falscher Einwirkung?

    Die Wichtigsten Punkte im Umgang mit einem Terrier sind:

    - Liebevolle Konsequenz
    - Fördern und Fordern
    - Auslastung
    - Sicherheit und Struktur
    - Verstehen
    - Spass
    und LIEBE!

    Ein Terrier ist eigentlich nicht anders zu Erziehen als eine andere Rasse. Wichtig ist NUR das man sie individuellen Rassemerkmale und Eigenschaften seines Hundes kennt. Weiß wofür er gezüchtet wurde und was er braucht. man kann sich daraus viel Erklären und den Umgang und die Arbeit dann besser ausrichten.
    Speziell angepasst an Hund UND Halter sowie den äußeren Bedingungen.

    Wir arbeiten u.a. NUR mit Clicker und Positiv.
    Wir machen Trickdogging, Dogdancing, Dummiearbeit und fangen mit Obedience an :)

    Nina

    Ich hoffs :) Danke fürs Schupsen.
    Ich brauch ja keinen Tipp, wies geht, weiß ich. Hab ja selbst einen schon ausgebildet, als es diese Ausbildungen noch nicht gab und jetzt halt weiter gemacht.
    Aber die Form der Ausbildungen, Inhalte etc. sollen Teil meiner Diplomarbeit sein. Deswegen wollte ich mal so rumfragen. Da ich ja schlechte JEDE Ausbildung bei vielen "Veranstaltern" machen kann. Das gibt mein geldbeutel ja nicht her :p
    Und es sollen ja Möglichst viele aufgenommen und verglichen werden, sonst wirds ja sehr einseitig.

    Nina

    Das kommt doch immer auf den jeweiligen Trick an :)
    Sag uns was du ihm beibringen willst und du bekommst min. 5 verschiedene Arten dies rüberzubringen :)

    Wir arbeiten mit Clicker und auch ohne, Mit Targets und Körperhilfen bzw. anderen Hilfen die wir einbauen und später wieder abbauen.

    Z.B. das "Schämen", den Hund fährt sich aufs Signal "Schäm dich" (oder wie auch immer du es nennst) mit der Pfote über den Nasenrücken.
    Hierzu kannst du dem Hund ein Post-IT Zettelchen, Klebezettelchen, Tesafilm, weiches Haargummi auf den Nasenrücken oder um das Maul machen. Vorsicht, nicht zu fest! ;)
    Das stört den hund natürlich und er wird sich mit der Pfote an die Schnauze kratzen um es weg zu bekommen.
    Dafür wird er gelobt und bekommt ein Leckerli, kannst auch mit dem Clicker Clicken und belohnen.
    Jedes mal wieder, ein paar mal so und dann kannst du jedes Mal zur Handlung das Signal sagen + Belohnen und Loben oder Click und belohnen.
    Das machst du einige viele Male und wechselst dann den Störfaktor das sich der Hund nicht auf einen bestimmten Störfaktor festlegt - das könnte evtl. aufhalten.
    Irgendwann versuch einfach mal den Störfaktor weg zu lassen und das Signal zu geben, bewegt er die Pfote richtung Nasenrücken sofort Loben udn belohnen bzw. Clciken und belohnen.
    Weiter ausbauen bzw. unter Ablenkung langsam üben und fertig.

    Wichtig ist das man evtl. die Hilfe des Haargummies, Tesafilms, Klebebandes oder Klebezettelchens langsam abbaut. Erst wechseln und dann abbauen :)

    Das wäre ein Trick.

    Nina

    Oki, ich bin ja auch so ein "Anti" dann gebe ich auch mal meine Meinung zum besten. Hab aber jetzt nur den Eingangspost gelesen - jaaa ich war schon den ganzen Tag in der Uni und bin nen bissel alle :p

    Zitat

    Mir ist aufgefallen das selbst sanfte Hilfsmittel wie z.B. Wasserspritze, Sprüh- und Virbrationshalsbänder, Halti und leichte Leinenkorrekturen absolut verpönt sind obwohl viele Menschen große Erfolge damit erziehlt haben.
    Natürlich kommt man bei vielen Hunden ohne solche Dinge aus und kann mit viel Geduld und Konzequenz auch ohne Hilfsmittel alles erreichen aber was ist mit den härteren Fällen?

    Für mich sind diese Hilfsmittel weniger "sanft". Sie arbeiten nicht mit Starkzwang, das ist richtig. ABER sie arbeiten mit Zwang.
    Ein gewisser 'Druck' ist manchmal von Nöten bzw. ein "dahinter stehen damit der Hund z.B. nicht weglaufen und sich selbst bestätigen kann durchs ausweichen" meines Erachtens reicht auch oft nur der effektive Gebrauch einer Leine!
    Einen Hund gleichzeitig mit der Leine einfach nur als Verbindung abzu sichern, sowie gleichzeitig mit dem Einsatz von z.B. Clicker zu arbeiten kann mehr bringen als Ewigkeiten das Halti!

    Sicherlich wurde hier schon erwähnt das der falsche Gebrauch eines Haltis (und bitte ich sehe das immer öfter!) HWS Probleme herbeiführen kann!

    Viele dieser Hilfsmittel werden weder vernünftig gebraucht noch mit Hintergrund oder Fachwissen. dazu komtm das viele Hilfsmittel einfach NUR dazu dienen das Symptom "abzuschalten" und nicht effektiv am Kern zu arbeiten! Die Ursache wird seltenst berührt - einfach nur das Problem ausgeschaltet, mehr nicht.
    Unsachgemäß, wenn ihr mich fragt!
    Dazu kommt das ich "ne Fehlverknüpfung" nicht auf die Leichte Schulter nehmen würde!
    Ich hab schon Fehlverknüpfungen gesehen die waren nachher Schlimmer als das Erstproblem!
    Und ich habe schon VIELE sachen gesehen mittlerweile!
    Enorme probleme die Entstanden sind durch den Einsatz von Antibell, Schellen, Rappel und Wurfdosen, ketten, Wasserspritzen, Haltis etc.pp.
    Mit dem Clicker bzw. Leckerlis oder falschem Timing habe ich bisher NIE solche Probleme gesehen! Sondern eben nur Probs. wo der Hund z.B. nach Monaten noch nicht schön Fuß lief oder der Hund beim Hier verknüpft hatte lauf weg, jetzt wird gespielt :p
    NICHTS was irgendwie dem Hund schaden würde in irgendeiner Form.

    Ganz ehrlich, WIESO sollte ich eines dieser tollen Hilfsmittel Eisnetzen wenns auch ohne geht nur a weng länger dauert?
    Was wollt ihr denn alle für nen Marathon machen?

    Hilfsmittel gehören RICHTIG angewendet NUR in die Hände von Sach- und Fachkundigen Leuten!
    Und JA ich habe den Einsatz dieser Hilfmittel gelernt als ich in den Huschus gearbeitet habe und JA ich habe sie auch selbst verwendet, auch bei meinen Hunden und sie auch weiterempfohlen. Habe mit dann aber kritisch mit diesen methoden und Hilfsmittel auseinander gesetzt!
    Ein kritischer Umgang sollte mit diesen angeblichen Wundermitteln, wirklich mitgeliefert werden!

    Häufig bauen sie weder auf Lerntheorien bzw. effektiven Methoden auf, noch tragen sie in falscher benutzung dazu bei den Kern anzupacken!
    DAFÜR bedarf es zusätzlich ein spezielles Training - was die wenisgsten tun ;)

    Und nochwas, würdet ihr für eure Kinder auch ein Halti benutzen? Würdet ihr für eure Kinder auch Wasserspritzen benutzen?
    NEIN? Wieso denn nicht? Wenn sie so überragend gut, einfach und schnell sind, wieso verwendet man dann nicht ähnliches in der Kindererziehung?

    Nina, Soz.Päd. vom Dienst :p

    Zitat

    Naja die Kollegin meiner Tochter hat nen Hund der Ihre Kissen und Kuscheltiere durchrammelt .... ich finde das verkehrt und würde es nicht als Alternative anbieten. Ganz abgesehen davon wirkt der Hund ziemlich gestreßt bei dieser Aktion, also kann es nicht richtig sein.

    Es geht um SEIN Spielzeug/Kissen nicht um jedes aus der Wohnung! Diesbezüglich kann der Hund schon Unterschiede lernen!
    das mit dem Stress, in DIESEM Fall KANN es falsch sein - in anderen Fällen nicht!
    Ich denke deswegen muss man nicht generell diese Methode verteufeln nur weil es in manchen Fällen nicht funktioniert oder nicht gut wäre... ;)

    Denn die Idee einem Individuum eine Ersatzhandlung anzubieten stützt sich auf die Theorie der effektiven Verhaltenslöschung.
    Bzw. muss man sich allegemein im klaren sein wenn man einem Individuum "etwas nimmt", eine leere entsteht. Diese MUSS gefüllt werden denn man kann nicht, nicht Handeln.

    Nina

    Na dann hoffe ich mal das euer Trainer die Leckerlihand bald mal wieder abbaut bzw. sowieso abbaut - sonst habt ihr ein Problem :p
    Das Anspringen bzw. hochspringen nach dem leckerli, wird dadurch natürlich auch gefördert.

    Dem Anspringen kann man vorbeugen indem man den Hund, auf seiner Höhe begrüßt.
    Also wirklich runter hocken und dort unten streicheln, kraulen, Loben.
    Springt er normal hoch, würde ich NICHTS sagen. Denn auch ein NEIN bzw. "Strafe"/Tadel sind Beachtung! Der Hund sollte in diesem Moment aber nichts dergleichen erfahren.
    Das Knie hochziehen ist auch ziemlich übel für meine Begriffe. Ich würde mich lieber wegdrehen, einen Schritt vorgehen das er keinen halt mehr findet und zurück/runter muss bzw. einen schritt zurückgehen in dem Moment wo er hochgeht, eben früh genug, damit er mit den Pfoten ins Lehre also auf den Boden fällt. Und in DEM Moment wo er mit allen 4en auf dem Boden ist wird er sofort auf seiner Höhe begrüßt.
    Hierbei ist eines Wichtig: TIMING! ;)

    Also Früh genug seine Aktion erkennen und handeln und Loben/beachten wenn er unten ist.

    Beim Folgen/Fuß gehen genauso, eher nicht nur kauen lasssen sondern belohnen wenn er mit allen 4en auf dem Boden ist.

    Nina

    Nein, im Junghunde bzw. Welpenalter ist das Häufig ausprobieren vom Geschlechtstrieb bzw, eben des Sexualaktes. Dies kommt aber bei einer Hündin die garantiert schonmal läufig war wohl eher weniger in betracht, denke ich ;)

    Welpen probieren so im Kontaktspiel auch ihre Stärke aus und auch mal gegenüber Kuscheltieren oder ner Decke.
    Aber auch Welpen und Junghunde können Stress haben, sogar gehörigen! selbst Spielen verursacht Stress!
    Einmal sowieso positiven Stress und oft sogar auch negativen Stress was z.B. Hunde haben die viel Bällchen/Spielis geworfen bekommen. Die Hunde die häufig dann nichts anderes mehr sehen außer ihr Spielzeug/Ball. Nur alls ein Beispiel. Selbst der Spieltrieb verursacht genaugenommen Stress. denn die Adrenalinausschüttung ist dabei extrem hoch.

    Zitat

    Verstehe ich das richtig, statt Knie dann ein Kuscheltier anbieten dass er besteigen kann


    Why not? Was ist daran verkehrt?
    Bevor irgendwelche Leutchen abgerammelt werden und mein Hund sinnlos immer wieder bloss abgemahnt wird kann ich ihm besser ein Alternativverhalten anbieten was ihm genauso z.B. Abhilfe verschafft oder zum Spielen und berammeln ein kuscheltier geben.
    Ich sehe an dieser verhaltensweise jetzt kein problem und wieso sollte der Hund es nicht dürfen?
    Nur Beine/Arme abrammeln oder wenn der Gegenspieler (Hund) sich nicht mehr wehren kann/will und absolut Niedergerammelt und gestresst wird damit und der ""Rammler" auch auf knurren oder Unmutstönen nicht mehr reagiert.
    Sowas geht nicht, damit kann man nämlich auch Mobben, indem man den Anderen "benutzt" zum Abreagieren etc. :p

    Ich sehe da halt kein Problem drin.

    Nina

    Ich bin nicht der Meinung das es etwas mit Dominanz zu tun hat, sondern eher etwas anderes ist.

    Derzeitig sind, zumindest hier in der gegend, wieder einige Hündinnen heiß. Das kann Stress für die Rüden und auch Hündinnen in der Gegend bedeuten. Das Aufreiten ist unter anderem ein Verhalten mit dem Hund Stress quasi "abreagieren" - Menschenaffen (besonders die Bonobos sind ja für dieses Verhalten bekannt) aber auch an Menschen kann man beobachten das unter anderem mit "Sexuellen" mitteln auf Stress reagiert werden kann.
    Natürlich können auch andere Quellen Stress ausmachen, nicht nur die allgemeine Läufigkeit.

    Aufmerksamkeit bekommen wurde ja schon genannt.
    Zudem kommt aufreiten in Sozial- und Kontakspielen vor, zwischen balgereien.
    Aber eben auch als Übersprungshandlung ist Aufreiten nicht ganz unbekann.
    Und natürlich wenn sie geschlechtsreif werden/sind für den sexuellen Akt.

    Ich würde eher auf Aufmerksamkeit oder Stressabbau tippen.
    meistens reagiert man ja darauf wenn der Hund das tut und er hat seinen Erfolg.
    Beim Stressabbau reicht es nicht nur einfach es "zu verbieten", oder es zu ignorieren - vorallem wenn die Quelle keine Vorrübergehende wie die Läufigkeitsphase ist, denn der Hund zeigt dieses Verhalten ja nicht einfach so, sondern weil es für ihn in der Situation Sinn macht.
    Wenn sie Aufmerksamkeit möchte, ist es natürlich sinnvoll seine Beine weg zu ziehen, sie aber ansonsten völlig zu ignorieren.
    Beim Stressabbau wäre es gut wenn man die Ursache herausfindet um diese zu eliminieren und/oder indem man ein NEIN ansetzt, dem Hund gleichzeitig aber ein anderes Verhalten anbietet und dieses bestätigt.
    Oder aber einen Ausgleich zu bieten, indem der Hund sich z.B. an nem Kuscheltier gütlich tun kann.
    Das ist aber jedem selbst überlassen.

    Nini

    Hi,

    ich hab auch so schlaue Hunde, die kriegen fast alles auf. Meine Terrier haben sogar schon Schraubgläser mit Plastikdekel aufgeschraubt!
    genauso haben sie natürlich auch schon ganz früh die Dummys aufgekriegt*gg*

    Ich habe den Dummy angeleint, die Leine nicht zu lang, da reicht ne 150-200cm Leine aus. Bloss nicht zu weit weg zu Anfang. Mit der Leine kann man den Dummy zackig bewegen und zu sich heran ziehen, im zickzack mit dem Ding laufen etc.pp.
    Nun macht man kurz action. Beißt der Hund den Dummy an, da er nah bei einem ist, lobt man den Hund und zieht den Dummy zu sich und belohnt.
    Danach gehts wieder los, ich denke wichtig ist erstmal der Dummy kann NICHT weggenommen werden und es gibt in Folge dessen NUR etwas, wenn der Dummy auch bei dir landet.
    Daraus kannst du dann mit dem angeleinten Dummy das apportieren aus der Nähe üben und später ggf. die Leine verlängern.
    Ich habe das ähnlich wie mit Hund an Schlepp gemacht, Hund in Dummy beißenlassen und wir sind gemeinsam ein kurzes Stück in eine Richtung gelaufen ich blieb stehen Hund war bei mir, perfekt und gelobt.

    Oder den Dummy genommen und damit erstmal nen bissel mit dem Hund gespielt und es gab etwas NUR bei mir :) Heißt es gab imemr mal was tolles aus dem Beurtel wenn man zuammen toll damit gespielt hat.
    JA ich weiß man soll damit keine Zerrspiele machen, aber das kann man nachher auch wieder abbauen und man muss es ja nicht übertreiben*g*

    Später kann man ihn abmachen und den Dummy ja noch anders extra Sichern, z.B. indem man ein Band in Form einer Schlaufe festnäht und einen Knopf annäht. Do das man zuerst das öffnen muss, bevor man den Klettverschluss aufmachen kann.
    Pder indem man den Klettverschluss mit nem Trenner entfernt und stattdessen Druckknöpfe draufpappt oder Knöpfe draufnäht und Knopflöcher reinschneidet.
    Und denn weiter üben.

    Wichtig ist, es gibt NUR etwas aus dem Dummy wenn dieser auch bei dir an kommt. Alles andere belohnt den Hund ja selbst, indem er sich etwas dafür holt wenn er den Dummy wegschleppt.

    Nur ideen,

    Nina