Beiträge von SavoirVivre

    Es ging weiterhin bummelig Richtung Spanien. Unterwegs haben wir weitere, wunderschöne Landschaften gesehen, sind viel auf Serpentinen die Küste entlang gefahren, verweilten eine (zu) kurze Zeit in einem unglaublich gut erhaltenden Kloster - einem Ort der Inspiration und Stille. Und ich habe - natürlich - ein einheimisches Gericht, eine Art Eintopf, probiert welcher mir gut geschmeckt hat :bindafür:.

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    Wir waren fast jeden Tag unterwegs und haben nur 3x für zwei Tage irgendwo verweilt. Es war aber null hektisch oder stressig, vielmehr fühle es sich an wie sich treiben lassen. Die Strecken die wir täglich zurückgelegt haben, waren auch überschaubar. Bummelig 150 - 250km und wir sind immer dort geblieben wo es uns gefallen hat.

    Viele Campingplätze sind in der Nebensaison wahre Perlen, sonst sind wir ja lieber auf Wohnmobilstellplätzen, da wir Tourer und keine Verweiler sind. Aber die Campingplätze die wir auf unserer Reise angefahren sind, waren wirkliche Schätzchen. Und teilweise sogar mit eigenem Waschbecken auf der Parzelle - da macht sogar der Abwasch Freude :cuinlove:

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    Als nächste Etappe gings dann zum Gorges du Verdon die umgangssprachlich auch als Grand Canyon du Verdon bekannt ist. Diese Schlucht mit dem Wohnmobil entlang zu fahren war schon beeindruckend. Die Strassen sind aber gut befahrbar und breit genug, auch für Dickschiffe. Also kein Problem für unseren Gustav und einem souveränen Fahrer (= meine bessere Hälfte :D).

    Von dort gings dann weiter, bummelig Richtung Côte d’Azur. Und natürlich wurde auch gut und lecker gegessen in dem wunderhübschen Örtchen Sanary-Sur-Mer. Die Hotspots an der Côte d’Azur (Cannes, Saint-Tropez, etc.) werden meines Erachtens eh überbewertet. Wir haben uns lieber entzückende, kleine Örtchen rausgesucht die sich wie Perlen entlang der Küste entlang reihen (u.a. Sanary-Sur-Mer).

    Wer fahrtechnisch eine Herausforderung sucht und dabei mit wirklich atemberaubende Aussichten belohnt werden möchte, sollte sich die Route des Crêtes vornehmen. Diese 77km lange Küstenstrasse verbindet die zwei kleinen Küstenorte Sainte-Croix und Cassis und ist teilweise wirklich eine Herausforderung für Wohnmobilfahrer. Teilweise mit 30% Steigung/Neigung um eine Haarnadelkurve herum. Mit einem grösseren Wohnmobil würden wir da nicht entlang fahren wollen. Aber der Ausblick.. Hammer! Sofern man schwindelfrei ist ;).

    Leider war ich zu sehr mit schauen, staunen beschäftigt um zu fotografieren. Zumal eben mal so anhalten auf dieser anspruchsvollen Route nicht drin war. Zu viele uneinsehbare Haarnadelkurven. Aber man kann beieindruckende Bilder der Strecke googlen.


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    So, los gehts mit unserem Reisebericht - in mehreren Teilen, weil es sonst lesetechnisch zu anstrengend wird.

    Dieses Mal waren wir ohne Hund unterwegs, was einerseits schön war, andererseits habe ich Bronz und Inge sehr oft sehr doll vermisst. Allein schon weil wir an so vielen Orten waren, die perfekt gewesen wären für Hundebegleitung. Auf den nächsten Reisen sind Bronz oder Inge wieder dabei. Auf unseren Wochenend-Trips ja sowieso.

    Fazit: Mit einem sozialverträglichen und menschenfreundlichen Hund dabei (= Inge) hätten wir nichts anders gemacht. Hundefreundlichkeit und Akzeptanz :bindafür:. Mit einem Bronz hätten die ein oder andere Etappe ein wenig abgeändert (genaugenommen hätte ich Bronz niemals mit nach Frankreich genommen, aufgrund deren Gesetzgebung bezüglich Hunde des Phänotyps Listenhund).

    Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, war es überall angenehm leer. Touristische Auslastung ca. 10 - 20% und Wetter einfach nur perfekt. Tagsüber 22°C - 28°C, nachts 12°C - 19°C. Und wir waren sowas von positiv überrascht von Frankreich als Wohnmobil-Reiseland. Ein Traum und wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

    Unsere Route:

    Norddeutschland > französische Provence > Côte d’Azur > spanische Mittelmeerküste > Stückchen spanisches Innenland > französische Atlantikküste > durch Frankreich > Norddeutschland

    21 Tage | ca. 5.500km

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    Erste Nacht haben wir in Dortmund vor der Haustür von Familienmitgliedern verbracht. Gemütlich gemeinsam gefrühstückt, dann getankt, Wasser aufgefüllt, alle Funktionalitäten gecheckt (Solar, Gas, Strom), eingekauft und >>> ab auf die Waage mit dem dicken Gustav. Abreisefertig mit allen PiPaPo für 3Wochen, inkl. Fahrräder, hatte er perfekte 3.540kg. Überladung ist ja immer ein grosses Thema bei Wohnmobilen.

    Zweite Nacht irgendwo in Süddeutschland, mitten in den Weinbergen, auf einem kleinen, privaten Wohnmobil-Stellplatz für 10€/Nacht.

    Ich liebe ja den Blick vom Bett aus durch die Bullaugenfenster von Gustav :cuinlove:

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    Am zweiten Reisetag sind wir dann in der französischen Provence angekommen und standen auf zwei entzückenden Campingplätzen, auf denen wir mit der ACSI Card nur 18€ bzw. 20€ die Nacht gezahlt haben.

    Am Vallon-Pont-d´Arc haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, paar Flusskilometer per Kanu zu erkunden.

    Die Wanderung in den roten Ockerfelsen von Roussilon hat uns beindruckt und zwischen den körperlichen Aktivitäten haben wir es uns mit gegrillten, regionalen Produkten und restlichen Biergetränken von zuhause gutgehen lassen :D.

    Die Lavendelfelder waren sooooo riesengross und man kann sich gut vorstellen wie magisch es sein muss, wenn der Lavendel blüht. Das war ca. 4-6 Wochen vor unserer Reisezeit und somit in der Hauptsaison - leider nicht unsere Reisezeit.

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    Nicht ganz passend zum Thema aber ein für mich unglaublich faszinierendes Erlebnis.

    Mein Freund und ich sind gerade mit unserem Wohnmobil auf einem Roadtrip Norddeutschland > Frankreich (Provence und Côte de Azur) > ein Stück spanische Mittelmeerküste > durchs spanische Innenland > französische Atlantikküste > gen Heimat.

    Vor paar Tagen, im tiefsten spanischen Innenland, ist uns auf der Landstraße aufgefallen dass am Himmel unzählige, große Vögel kreisen.

    Mein Freund hat hier auf der Ecke mal ein Windenergieprojekt gehabt (und 6Jahre in Spanien gelebt) und meinte das sind Geier, und da muss ein großer Kadaver liegen. Wir sind eh direkt drauf zugefahren (gab nur diese eine Straße) und als wir fast unmittelbar unter gefühlt 30 kreisenden Geiern waren (einfach unfucking unglaublich, die haben den Himmel verdunkelt), kam uns ein Geländewagen mit offener Ladefläche entgegen, die voll gestapelt war mit geschossenen Wildschweinen. Mein Freund hat den sehr netten Fahrer gefragt was da so los wäre, wegen den vielen Geiern.

    Der hat uns dann erklärt dass sie (eine Jagdgemeinschaft) auf Wildschweinjagd waren, sie die Wildschweine 50m weiter aufgebrochen haben, die Innereien liegengelassen und das holen sich jetzt die Geier. Wir haben gefragt ob wir weiter ran dürfen (Privatgelände) und er meinte ja klar.

    Was für ein unglaublicher Anblick. Unbeschreiblich! Unfassbar! Leider kamen wir erst ganz zum Schluss als das große Fressen praktisch schon vorbei war, aber da hockte ein Dutzend Geier vollgefressen es am Boden und starrten uns an. Uh unheimlich! Wie im Horrorfilm. Mitten im Nichts im ländlichen Spanien „allein“ mit Geiern. Gerade mal ca. 30m zwischen uns und über uns weitere Dutzende Geier. Himmel waren das RIESENVIECHER. Und wie weit die gesprungen am Boden sind.

    Ohne Scheiss, aber mit Hals und Kopf reichten die mir bis zur Brust (ok, ich bin knapp 1,60m). Und ein zurückgebliebener Jäger hat das Gelage bis zum Schluss „kontrolliert“. Er meinte noch lachend, die sind so vollgefressen, dass sie nur noch mit viel Anlauf in die Luft kommen.

    Ich weiß nicht viel über Geier und glaube sie fressen nur Kadaver, aber allein die Vorstellung dass sie aktiv „im Schwarm“ jagen, dann ist das Stoff aus dem Horrorfilme gemacht werden.

    Wir sind noch unterwegs, aber ich wollte euch mal paar Impressionen da lassen. Einen ausführlichen Reisebericht gibt es nächste Woche wenn ihr mögt.

    Unsere Route:

    Norddeutschland - Provence - Code de Azur - spanische Mittelmeerküste - durchs spanische Festland - französische Atlantikküste - durch Frankreich zurück gen Heimat

    21Tage und ca. 5.000km

    Ich bin etwas schockiert, wie viele es hier als unnormal empfinden, dass fremde Menschen bis zur Haustür laufen und dort klingeln. Also ich finde das total normal. Ein Eingriff in die Privatsphäre sehe ich erst, wenn jemand um das Haus läuft und in Fenster schaut oder sich im Garten breit macht. Stellt Euch mal vor, man kann nicht mal beim Nachbarn klingeln, um mich vorzustellen.

    Ich wohne in einer Millionenstadt mit sehr hoher Menschendichte auf wenig Raum :).

    Ich will keinen fremden Menschen unbefugt auf meinem Grundstück/Hausflur etc. haben, der sich nicht angekündigt hat. Hier rufen wir (aufmerksame Nachbarn) schon die Polizei wenn Fremde sich auffällig verhalten, aufgrund regelmäßig vorkommenen Einbruchsserien. Die Kriminellen gehen so dreist vor, es ist unglaublich. Leider trifft dieses Misstrauen meistens mal „Unschuldige“, aber ich habe schon zwei Einbrüche hinter mir.

    Es kommt nunmal darauf an in was für einem Umfeld man wohnt und ich verstehe beide Sichtweiten gut.

    Natürlich ist es Panne unangemeldet einfach auf ein Grundstück fremder Leute zu latschen, egal ob Tor offen oder nicht, Hund vorhanden oder nicht. Finde ich schlichtweg unhöflich.

    Aber als HH hat man seinen Hund nunmal so zu sichern dass er anderen keinen Schaden zufügen kann, insbesondere wenn man nicht dabei ist. Dabei stelle ich mir immer vor dass es z.B. auch einfach unbedarfte Kinder sein könnten, die es schlichtweg nicht besser wissen.