Beiträge von SavoirVivre

    Samita

    Ich danke Dir sehr für das Teilen des Videos und die Details dieser schweren Stunden. Ich bin mir sehr sicher, dass Du viele von uns damit sensibilisiert hast (mich auf jeden Fall) und dass dies Hundeleben retten kann oder vielleicht sogar wird.

    Mein Freund, dem ich von eurer schweren Zeit gerade erzählt habe, war schockiert angesichts des engen Zeitrahmens den man zum handeln hat. Ich bin zuversichtlich dass er es zukünftig nicht als übertrieben abtun wird, wenn ich das nächste Mal einen Hund direkt zum TA fahre wenn ich ein schlechtes Gefühl und Verdacht habe (bisher dreimal in 26Hundejahren vorgekommen - GsD Fehlalarm).

    Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

    Ich wünsche euch das Allerbeste und dass Murphy rasch und vollständig genest.

    Also, da das Thema bei uns (Vermietung eines in den letzten Jahren kompettsanierten Hauses) gerade ansteht-> es ist -bei mir- nicht die Außenwirkung, weswegen hier kein sehr großer/schwerer Hund einziehen wird. Aus der Erfahrung mit den eigenen Hunden weiß ich, dass die großen deutlich mehr Spuren z.B. auf der Holztreppe/ dem Parkett hinterlassen, auch, wenn sie gut erzogen sind und nicht rumspacken, als kleine bis mittelgroße. Übermäßige Schäden möchte ich einfach vermeiden und ich schätze, so geht es evtl. anderen auch.

    Das kann ich voll und ganz bestätigen, es ist einfach so.

    Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass so einige Hundehalter sich da in die eigene Tasche lügen. Eine liebe Freundin hat einen DSH. Ihr Parkettboden sieht - meines Erachtens - gruselig aus. Vollkommen überzogen mit feinen Kratzern und mehreren tiefen Kratzern. Das ist kein Vorwurf. Sowas passiert einfach, selbst bei einem vollkommen ruhigen Hund, ab einer bestimmten Grösse/Gewicht in Kombintion mit Echtholzparkett oder Dielenboden. Sie sieht es aber gänzlich anders. War schon 2-3x Streitthema bei uns, weil ich da halt auch meine Meinung klar vertrete und ihr nicht nach dem Mund rede. Freunde müssen schliesslich auch ehrlich zueinander sein (können).

    Mein Freund und ich haben da eine ganz pragmatische Einstellung zu. Schäden am Parkett durch den Hund werden über eine in Frage kommende Versicherung, oder aus eigener Tasche, abgewickelt. Wenn unsere (grundsätzlich sehr faire Hausverwalterin und Hundefreundin mit eigenen großen Hund) sagt wir müssen uns da einigen bzw. für die zusätzliche Abnutzung über das Normalmaß hinaus aufkommen, dann ist das so. Ergo, unsere Kaution würden wir gedanklich als "weg" ablegen.

    Das ist meines Erachtens das große Problem. Dass zu viele Hundehalter nicht einsehen wollen, dass ihr wohlerzogener und ruhiger Liebling trotzdem Abnutzungen hinterlässt, die über ein akzeptables Normalmaß hinausgehen. Das gilt jetzt für Echtholzböden. Bei Laminat und diesen modernen PVC in Parkettoptik habe ich das tatsächlich noch nicht erlebt, da sehr krallenresistent.

    Bezüglich Molosser: ich setz mich mal in die Nesseln: als wir den Molosser kurzzeitig hatten, waren innerhalb weniger Wochen alle Ritzen und unter den Fußleisten voll mit Pieksehaaren, an der Decke klebte Schlabberschlotz und den kann man nicht überstreichen, der war wie Silikon :tropf: ich hatte hier ja so Probleme mit den 3 Rottis, da roch wochenlang auch noch alles danach, als die schon 2 Monate ausgezogen waren.

    Also hm ja... Auf sehr große sabbernde Kurzhaarhunde reagiere ich aufgrund der Erfahrung im Wohnraum eher negativ |)Zumal hier auch kaum noch Rasen existierte, es war viel kaputt, was erstmal wieder übers Jahr gepflanzt werden musste. Da muss man schon echt hinterher sein... Mir wären wahrscheinlich 2 Schäferhunde lieber :ugly:

    Also, ich habe ja den direkten Vergleich :smile:. Vorher 22,5Jahre deutsche Schäferhunde und seit 6,5Jahren das Bambi in meinem Profilbild. Gewicht/Grösse ungefähr vergleichbar.

    Die Schäferhunde haben definitiv und unabstreitbar mehr Dreck ins Haus geschleppt bzw. mehr Arbeit verursacht.

    Das Bambi sabbert ausschliesslich beim Fressen, beim Saufen, wenn er Leckerlis oder grundsätzlich essbares bekommt oder erwartet. Dann sabbert er in der Tat viel und ich stehe immer mit Tuch daneben, aber es ist absolut absehbar wann das nötig ist. Draussen gehöre ich auch zu denen die ein Tuch dabei haben, einfach weil ich viel mit Leckerlis arbeite und der dann tatsächlich viel und ekelig sabbert. ABER > keine Leckerlis, nichts fressbares, kein Sabber.

    Und wir sind Wohnmobilisten. Wir sind viel und regelmässig mit dem Bambi im kleinen Wohnmobil auf Kastenwagenbasis unterwegs. Gerade erst drei Wochen am Stück. Es ist bei ihm wirklich gar nicht problematischer mit Sabber und Fell, als mit einem Labrador oder DSH (einzige Vergleichsrassen die ich habe). Und vor allem, natürlich individuell, riecht er im trockenen Zustand fast nach gar nichts (und ich bin da empfindlich). Nur wenn er nass ist etwas(!) nach nassen Hund, aber kein Vergleich zu meinen DSH und dem Labradormädchen das mal regelmässig bei uns war. Die haben nass wirklich intensiv gerochen und trocken rochen meine Hände auch nach Hund nach Streicheleineiten.

    Also ganz ehrlich, negative Erlebnisse machen halt einfach eher die Runde als positive.

    Es gibt derzeit keine wirkliche Alternative im gleichen oder ähnlichen Preissegment. Der Citröen Jumper fällt mir da noch ein, aber da das Fiat Professional Netzwerk in Europa dichter ist, und der Ducato noch immer häufiger im Einsatz ist als Campingwagenbasis, wäre das für mich keine Alternative. Zumal man mit einem Ducato eine deutlich grössere Auswahl unter den unterschiedlichen Herstellern/Marken hat.

    Klar gibts noch VW und Mercedes, aber die sind dann auch mal schwups mindestens 10k teurer.

    Solche Schäden passieren sicher zu oft und jeder Schaden einer zuviel, aber es ist weiss Gott nicht so dass man sich mit einem Fiat Ducato Aufbau den Höllenwagen ins Haus holt. Also, keep calm and have fun :-)

    ... Habe dann gleich nach Kulanz gefragt, dass hat die Werkstatt schon auf dem Schirm und wird mit Fiat darüber kommunizieren. Er hat auch heute zugegeben, dass der Fehler in der Garantiezeit (angeblich ein defektes Bremslicht, welches gar nicht defekt war) auch schon damit zusammen hing. Nur davon fällt nicht ein Getriebe aus, genauso wenig wie vom letzten (angeblichen) Fehler, da hätten wir Gas und Bremse gleichzeitig gedrückt.

    Im Moment sehe ich bei uns viele Parallelen zu denen im Netz von geplagten Fiatfahrern mit den selben Problemen - nichts hilft, es wird nur rumgedocktert und am Ende fällt wieder alles aus.

    Das hatten wir auch bei unserer ersten längeren Reise gesagt bekommen von der Fiat Professionell Werkstatt. Da leuchtete kurz nach dem Grenzübergang D > F eine Warnleuchte im Cockpit auf und der Wagen hat kein Gas mehr sauber angenommen. Ähnlich wie bei einem PKW, wenn bei der Drosselklappe und/oder Luftmassenmesser etwas nicht OK ist.

    Ich meine mich zu erinnern dass es bei unserem Fiat Ducato der MotorölDRUCK-Sensor war. Die Fehlermeldung war jedenfalls nicht im Handbuch zu finden, sondern die Warnleuchte war so eine mit mehreren Warnfunktionen.

    Der Motoröldruck-Sensor wurde ausgetauscht (grössere Operation, weil die Vorderachse dafür (angeblich - war uns egal, lief komplett auf Garantie) ausgebaut werden musste), aber es war alles in der anfänglichen Garantiezeit und ist jetzt ca. 26.000km her. Seitdem haben wir keinerlei Probleme mehr mit dem Fahrverhalten des Wagens.

    Ich muss zugeben, wir hätten keinen Nerv auf einen sich ständig wiederholenden Fehler. Echt ätzend. Ich verstehe Deinen Ärger vollkommen.

    Bei uns wäre ein Wagen der regelmässig zickt (also nicht Ausbau betreffend, sondern wirklich Motor/Getriebe/Fahrverhalten) schnell weg und ein Neuer da. Aber liegt u.a. auch daran, dass mein Freund überlegt ständig laut unser Schätzchen gegen einen Neueren und evtl. Größeren einzutauschen. Ohnehin war sein eigentlicher Plan das Campingfahrzeug alle 1-2 Jahre gegen neu auszutauschen. Wenn man ihn aber erstmal hat und nach eigenen Bedürfnissen optimiert, hängt man ja doch irgendwie dran. Aber immerhin wissen wir was folgen würde. Würden wir bei Kastenwagenformat bleiben, wäre es wieder ein Malibu 640 GT nur halt wieder in neu. Vergrössern wir uns, wird es ein Niesmann + Bischoff Smove oder iSmove.

    Wenn ich mal unerwarteterweise zu viel Geld habe, fände ich ein Womo aber auch großartig. Es gibt doch nichts Besseres als ein mobiles Bett, was einen treu zu all dem Unfug begleitet, den das Leben so lebenswert macht und dann auch gerne im Winter, allein die Vorstellung einer Heizung heart-eyes-dog-face

    Ich nenne es mal klassisches Campen wäre auch im Sommer nicht meine Welt, gerade ein fester Platz. Warum sollte ich das tun, ein Wohnwagen kann Nichts besser als meine heißgeliebte Wohnung und ist immer nur ein Kompromiss.

    Hast Du (Klein)kinder? Ich glaube nämlich das ist die Antwort auf Deine Frage :D.

    Für uns ist ein Dauercampingplatz auch nichts, definitiv nicht. Aber für z.B. meine Schwester + Familie ist es einfach eine grossartige Lösung. Die günstige Ferienwohnung am Meer wenn man so will. Gerade wenn man inmitten einer Millionenstadt wohnt und an Wochenende gerne fürs Kind die Flucht ins Grüne/Natur antreten will. Die Organisation mit Kleinkind ist wahrscheinlich eine ganz andere als wenn man zu zweit reist, bzw. mit älteren Kindern. Aber mit Kleinkind verändert sich halt vieles, auch die Bedürfnisse.

    So hab ich es mir jedenfalls erklären lassen :nicken:

    Ich klicke mich durch alle möglichen Channels durch, weil ich meist keyword bezogen suche (z.B. vanlife). Oder in Vorbereitung auf Reisen konkreter (z.B. Campen in Schweden).

    Aber auch gerne regelmäßig fan4van, Iris und Uwe (weil vollständige Reiseberichte und gleiche WoMo Marke), travelcampingliving, comewithus2

    Und ich schaue gerne Campingreportagen von WDR :-)