Beiträge von SavoirVivre

    Wahnsinn ich habe mich vorhin getraut in einer FB-Gruppe in der es explizit um Campen mit Hund geht die Frage zu stellen, ob jemand seinen Welpen schon direkt mit Wohnmobil vom Züchter abgeholt hat und dann die ersten 3Wochen im Camper zu verbringen. Hui, ich war im Anschluss 3Std. nicht online und als ich mal wieder reingeschaut habe war der Thread durch einen Admin gesperrt weil es da abging. Ich bin nicht einmal dazu gekommen eine einzige Frage zu beantworten.

    Meine Güte, was ist los mit den Leuten? Die meisten waren freundlich, egal in welcher Richtung die Meinung ging. Das finde ich super, weil ich möchte natürlich gerne alle Seiten hören und nicht nur positive. Aber da waren Leute dabei.. da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

    Hat das einer von euch schonmal gemacht? Welpen abgeholt und direkt mehrere Wochen im Wohnmobil verbracht? Meine Intention ist, es wird ganz klar ein Camperhund. So oder so. Wir werden 3-4Monate im Jahr im Camper unterwegs sein. Gerade für das Training der Stubenreinheit und erste kurze Trennungsübungen sehe ich den Aufenthalt im Wohnmobil als Vorteil. Zumal, mehr Nähe zu uns geht kaum. Klar dass wir nicht alle 3 Tagen den CP wechseln sondern auf einem, maximal zwei stehenbleiben und in D bleiben. Es wird kein Urlaub mit Welpen, sondern ein Urlaub wegen Welpe :smile:

    Ich finde auch dass es keine Schande ist an dieser Stelle "aufzugeben". Eine Entscheidung gegen Jerry ist in diesem Falle ja eine Entscheidung für Jerry.

    Ich muss gestehen, ich würde mit einem Hund wie Jerry auch an meine Grenzen kommen. Vielleicht nicht weil mir die Erfahrung und Sachkunde fehlt ihn so zu führen wie er es braucht, sondern weil mein Lebensumfeld schlichtweg nicht geeignet wäre für einen solchen Hund. Zu viele Kompromisse, zu viele Einschränkungen um gemeinsam glücklich zu sein.

    Es kann viele Gründe für eine Abgabe eines Hundes geben und längst nicht immer ist es falsch diesen Weg zu gehen. Na klar wäre es ideal wenn man sich vorab soweit kundig macht dass es gar nicht erst zu einer solchen Konstallation kommt, aber in diesem Fall sehe ich ganz klar die TSO in der Verantwortung.

    An dieser Stelle und über Jerry hinaus ist nur ganz dringend Selbstreflextion angebracht.

    Warum soll der Hund denn Sauerkraut bekommen? Wenn es zur Fremdkörperbeseitigung sein soll, dann Sauerkraut aus der Dose, abwaschen damit es nicht zu sauer ist. Und dass dann in den Hund. Soviel wie er frisst.

    Echt, soviel wie er frisst? Danke - Gut zu wissen, ich dachte bisher immer ich muss schauen dass es nicht zuviel wird. Der Hund würde nämlich auch eine 800g Dose auffressen.

    hasilein75

    Ich weiß nicht mehr wie die Krankheit hieß.. Spondy.. irgendwas. Vielleicht eine schwere Form der Spondylose oder Art Rückenmarkinfakt. Jedenfalls konnte er innerhalb eines Tages seine Hinterhand nicht mehr bewegen. Wie querschnittsgelähmt. Er wurde dann nach einigen erfolglosen Therapieansätzen eingeschläfert. Ich schätze da war er 5Monate :(

    Das war glaube ich in der letzten oder vorletzten Folge der zweiten Staffel.

    @Buttercup99

    Was mich wirklich ärgert ist, dass Du nicht von dieser Schiene wegkommst, dass es gar nicht an euch liegt sondern an Jerry.

    Alle Erklärungen hier, dass Jerry aus Hundesicht (plus wahrscheinlich rassespezifisch verstärkt) vollkommen normal reagiert, passt einfach nicht in euer Bild der prima Hundehalter das Du Dir über euch selbst gebildet hast.

    Nein, ihr seid keine guten Hundehalter. IHR, habt es versemmelt. IHR seid beratungsresistent und hängt euch an Klischees auf, obwohl hier dutzende erfahrene Hundehalter versucht haben euch Jerry’s Bedürfnisse näher zu bringen. Seine Bedürfnisse! Ihr seid die zwei Menschen die ihre eigenen Bedürfnisse stets und immer über seine gestellt haben, und die die Erwartungshaltung haben dass er gefällst zu funktionieren hat wie ein „normaler“ Hund. Ihr seid diejenigen denen seine Bedürfnisse egal waren und denen es nur um die eigenen ging. Und dieser Egoismus macht euch in meinen Augen nicht nur zu unerfahrenen Hundehaltern, sondern zu schlechten!

    Es ist nicht schlimm keine Ahnung zu haben. Jeder fängt bei A an. Aber ihr seid, und ich weiß dass viele hier es anders sehen, in meinen Augen völlig daneben mit eurer Geisteshaltung. Die Schuld auf den unnormalen Hund zu schieben, noch einfacher kann man es sich gar nicht machen.

    Vielleicht solltet ihr euch gar keinen Hund holen bevor ihr nicht selbst reflektiert habt was genau schiefgelaufen ist, und ob ihr mit eurer derzeitigen Geisteshaltung überhaupt geeignete Hundehalter seid. Ich sage nicht das ihr es nicht seid, denn das ist eine Frage die ihr euch selbst beantworten müsst. Aber eins ist sicher, kein Hund funktioniert einfach und ohne eine Menge kontinuierliche Arbeit - und die geht weit über das stillen von lebenswichtigen Grundbedürfnisse hinaus. Natürlich könnt ihr euch als nächstes eine „unkomplizierte Begleithundrasse“ holen die unauffällig in eurem Alltag mitläuft, aber das bedeutet nicht dass der Hund es bei euch gut hat. Denn ein Hund der nicht verstanden wird, dem geht es nicht gut, egal ob er Jerry heißt oder sonstwie.

    Magst du mir mal eben erklären wo ich deiner Meinung nach nicht mit den Kommentaren umgehen konnte?

    Ich denke nicht dass das auf Dich bezogen war.

    Wir reden hier - ich zumindest - generell über das dicke Fell das man (leider) haben sollte wenn man sich der Öffentlichkeit präsentiert. Daraus resultierend stellt sich dann natürlich auch die Frage, warum man es tut, wenn man dieses nicht hat. Um Dich explizit geht es aber nicht.

    So habe ich es jedenfalls verstanden :smile:

    Ich finde es ja wirklich mutig von allen "Teilnehmern".

    Ich für meinen Teil hätte weder ansatzweise ausreichend dickes Fell, noch den Mut, mich ab Tag 1 plus diverse Wochen von einem Filmteam begleiten zu lassen. Es gibt so viele gehässige, bösartige und schlichtweg innerlich hässliche Menschen, die sowas doch nur zum Anlass nehmen um verbal draufzuschlagen.

    Aber ich sehe es auch, so dass jeder der sich dafür entscheidet sich vorab darüber im Klaren sein muss, dass sowas passieren wird(!). Das ist keinesfalls und niemals eine Entschuldigung für ein solches Verhalten, aber es entspricht leider der Social-Media-Realität.