Beiträge von SavoirVivre

    Ich denke das ist über kurz oder lang eine Situation vor der jeder Ersthundehalter irgendwann mal steht. Dieses Bauchgefühl, generelle Gefühl für Timing, Stimmung, Aktion, Reaktion, lässt sich nicht anlesen oder andozieren. Das muss man bei der Umsetzung erfühlen und in der Praxis erlernen. Das ist für mich einfach der klassische Unterschied zwischen Theorie und Praxis, und das hat man eigentlich bei allem was man sich neu aneignet, insbesondere wenn es mit Tieren zusammenhängt.

    Ich habe zum Beispiel vor wenigen Tagen einen gefühlt guten Tipp für das erlernen der Stubenreinheit eines Welpen bekommen, wenn man im Wohnmobil unterwegs ist. Nämlich dass man den Welpen, so verlockend es auch ist, sich nicht direkt draussen vor der WoMo-Tür erleichtern lässt, sondern erstmal ein kleines Stück trägt. So lernt er, dass das lösen nicht sofort auf der Stelle, sobald er draussen ist, erfolgen soll. Wenn man z.B. in einem Mehrfamilienhaus im städtischen Umfelt wohnt, kommt es durchaus vor dass man erst 50-100m laufen muss bevor eine geeignete Lösestelle komm. Und auf einen Campingplatz ist es fast immer so, dass die Hunde sich erst ausserhalb oder bestimmten Stellen erleichtern dürfen.
    Das ist die Theorie. Wie das in der Praxis aussieht, sehe ich erst dann wenn es soweit ist. Ob das überhaupt machbar ist von Anfang an, oder erst ab Woche x, die Entfernung nach und nach steigere, gleich 50m hinbekomme, ich angepinkelt werde beim Versuch, etc.

    Nur, um mal ein positives Beispiel zu nennen. Eine gute Freundin von mir hat auch einen Maremmano-Mix aus dem italienischen Tierschutz. Der sah als Welpe komplett aus, wie eure Luna und ist so gar nicht typisch HSH. Er ist... gemütlich, entspannt, teilweise Schisshase mit Rückwärtsgang, absolut offen und freundlich mit anderen Menschen und Hunden. Eigentlich DER Familienhund schlechthin, wohnt mit meiner Freundin und ihrem Partner in einem Haus mit Garten und wird regelmäßig, auch über mehrere Tage, von ihren Eltern (Bauernhof) betreut. Klappt ohne Probleme.

    Hier mal Bein Bild von Kaspar (mit Erlaubnis) :smile:

    Ich bin fest davon überzeugt dass es noch viele Positiv-Beispiele mehr gibt für Maremmano-Mischlinge aus dem italienischen Tierschutz. Es weiss ja auch keiner was noch drin steckt und ob der Maremmano Anteil die Rassebeschreibung überhaupt gelesen hat. Die Frage ist nur, was wenn es kein unkomplizierter Hund und alles ausgepackt wird was rassetypisch ist? Bei einem Hund ok, das kann man mit professionller Hilfe und Management sicher noch händeln. Vielleicht sogar gut. Bei zwei... :fear:.

    Aber der Zweite ist, wenn ich das richtig verstanden habe, eh vom Tisch.

    Eure Voraussetzungen sind grundsätzlich prima für einen Hund, aber ich frage mich auch, ob ihr euch mit den Rasseeigenschaften des geplanten Welpen auseinander gesetzt habt. Und zwar von den realistischen und nicht den weichgezeichneten. Hund ist eben nicht gleich Hund und HSH ohne Herde macht mich schon vom lesen nervös.

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    HSH arbeiten ja, wenn sie an der Herde arbeiten, im Team. Auch gleichgeschlechtlich, aber damit das klappt, braucht es meines Erachtens schon ein HSH-erfahrene Halter. Die Artgenossenunverträglichkeit ist meines Wissen Voraussetzung um ihrem Job an der Herde zu machen, bezieht sich aber auf Fremdhunde und Raubzeug, etc.. Ich rufe mal McChris hinzu :smile:.

    Oh man, durch die falsche Farbe ist die Antwort total unübersichtlich geworden :ops:. Sorry dafür. Deswegen hier nochmal. Bitte den oberen Antwortpart an Phantomaus ignorieren, ich konnte nicht mehr editieren.

    Darf man ohnehin nicht nur max 2 Wochen auf einem öffentlichen Parkplatz (dauerhaft) stehen? :???:

    Oh, das wusste ich gar nicht! Aber in einer entsprechend gebildeten und informierten Gegend ist das natürlich ein Top-Argument für böse Zettel... Oder gleich einen Anruf beim Ordnungsamt, die dann vielleicht, vielleicht auch nicht, den Verstoß dokumentieren und sanktionieren...

    Und das ist ja auch so ein Punkt: Wenn man sein Knöllchen wegen Falschparkens nicht bemerkt und seine Karre nicht wegfährt, ist die übernächste Eskalationsstufe ja Abschleppen. Oder wenn man irgendwo parkt, wo nächste Woche Kanalarbeiten anstehen und deswegen dann Parkplätze gesperrt werden. Wenn man das nicht bemerkt, weil man den Wagen nicht alle paar Tage besucht, bleibt denen ja auch nicht viel anderes übrig als abzuschleppen.

    Also muss man tatsächlich zweimal die Woche beim geparkten WoMo nach dem Rechten sehen? Oder so?

    Das gilt nur für abgekoppelte Wohnwagen. Mit einem angemeldeten und versicherten Wohnmobil (bis 3,5t, dadrüber weiss ich es auch nicht) hast Du die selben Rechte wie mit einem PKW. Klar, zahlst ja ebenso Steuer, etc. Nur dort wo das parken für WoMo ausdrücklich verboten ist, oder nur PKW (bis 2,8t - oftmals bei Parkplätzen bei denen man ganz oder mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig steht, wegen der möglichen Absenkung durchs Gewicht) parken dürfen, da darfst Du nicht stehen.

    Aber wir sehen es nochmal anders, enger. Wir parken nigends wo wir Anwohner konkret stören (also direkt vorm Fenster und das Tageslicht einschränken, oder zu nahe an einer Einfahrt, etc.). Klar gibt es immer etwas spezielle Menschen die was zu meckern haben. Haben wir bisher einmal erlebt und dann parken wir einfach um, nachdem wir das freundliche Gespräch gesucht haben. Und wir schauen fast täglich nach unserem WoMo, weil in Hamburg auch recht kurzfristig temporäre Halteverbotszonen aufgestellt werden. Ich glaube mit 72Std. Vorlauf.

    Rücksichtnahme ist total wichtig für eine gegenseitige Akzeptanz. Aber 95% alller Menschen/Anwohner, denen wir begegnen während wir beim WoMo sind, sind total neutral oder begeistert. Öfters wird auch gefragt ob sie mal reinschauen dürfen (was sie natürlich dürfen :smile: ). Das ist total süss, häufig haben sie dann auch ein Auge auf unser WoMo und informieren uns direkt wenn ihnen etwas "auffälliges" aufgefallen ist :cuinlove:.

    Wir kennen unsere Rechte, aber wir verzichten auch situativ auf diese um des lieben Friedens willen. Das heißt aber nicht dass wir uns alles gefallen lassen.

    Sinn & Zweck der Show ist Unterhaltung für Zuseher und nicht Erziehung der teilnehmenden Welpenbesitzer ;)

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    Ein Dackel ist auch nur ein Dackel dem es ziemlich peng ist, woraus er sein Futter frisst, Hauptsache es jibbet wat.

    Ich sag mal so, eigentlich ist fast alles an Zubehör für den Hund eher für den Halter :D. Damit meine ich alles was über das Notwendige hinausgeht. Keinen Hund interessiert es, welche Marke sein Geschirr hat sofern es gut sitzt. Kein Hund interessiert es, ob die Leine gut in der Hand des Halters liegt oder nicht. Keinen Hund interessiert es ob sein "Zubehör" farblich auf sein Fell abgestimmt ist.

    Ich sehe es ähnlich wie Du. Die Sendung in erster Linie Unterhaltung, aber ich finde absolute Hundehalterneulinge können da wissenstechnisch auch was mitnehmen. Ich finde Martin Rütter macht es ganz gut, auch mit seinen Shows, weil er es schafft simples Wissen auf Anfängerbasis humorvoll aber einprägsam zu vermitteln - und das der breiten Masse zugänglich zu machen, weil er die Bühne dafür hat. Dass er dabei nicht perfekt ist, versteht sich von selbst und würde ich ihm jetzt auch nicht zum Vorwurf machen. Es ist kein Fachwissenforum, sondern eben nur eine Show =)

    Es gibt Batterie- Erhaltungsgeräte.

    Und so weit ich weiß gibt es die direkt mit Stromanschluss oder mit Akku.

    Ich kenne das für Oldtimer oder Motorräder, könnte mir das für Womos aber auch vorstellen.

    Unseres steht im Winter in einer Scheune und bekommt ab und zu mal ein Ladegerät dran.

    Grüßle Silke mit Charlie

    Nein nein nein, die Hoffnung dass das absolute Ausnahmemonate sind stirbt zuletzt =). Sobald möglich werden wir wieder jedes WE und noch mehr, da mobile work jetzt erlaubt und möglich, unterwegs sein :mrgreen-dance: