Ich bin da ziemlich klar in meiner Meinung, auch wenn ich alle anderen natürlich nachvollziehen kann
. Ich kann nur für mich sprechen.
Und ich gehe davon aus, dass der Welpe bis zur 12Woche noch keine abgestiegenen Hoden hat.
Ich entscheide mich für einen Welpen vom VDH Züchter, damit ich einen möglichst gesunden Hund bekomme. Dazu gehört für mich nunmal u.a. auch, dass der Welpe seine Abnahme beim Zuchtwart "besteht". Mir ist klar dass der Welpe nicht krank ist, aber machen wir uns nichts vor, die Wahrscheinlichkeit dass er irgendwann operiert (und somit kastriert) werden muss ist deutlich(!) höher als bei einem Welpen der korrekt abgestiegene Hoden hat.
Bei mir kommt aber auch dazu, ich möchte meinen Hund nicht kastrieren lassen müssen. Ja ich würde es natürlich tun lassen wenn sich zeigt dass es besser/gesünder ist für den Hund, aber mein Wunsch wäre einen Rüden nicht kastrieren lassen zu müssen. Ich hatte bisher nur kastrierte Rüden (Tierschutz) und möchte nächstes Mal gerne einen lebenslang intakten. Und wenn ich das beeinflussen kann...
Und was mir wichtig ist bei einer solchen Entscheidung: Es ist für den Welpen ja kein Verlust/nachteilig, dann bekommt er halt woanders ein schönes Zuhause, nur halt nicht bei mir. Der Hund leidet nicht darunter! Zumindest glaube ich nicht, dass ich irgendwie besonders toll wäre als Hundehalter.
Und bei einer Entscheidung für den Welpen bin ich da bei
@Helfstyna
"Nein, ich würde für einen Welpen, der von vornherein nicht zuchttauglich ist bzw Standardfehler hat, nicht den selben Preis zahlen, wie für die Geschwister, die den Standard erfüllen."
Nur mit dem Unterschied dass es mir reichen würde wenn vertraglich 100% der ggfs. notwendigen OP Kosten übernommen wird. Bei einem Welpen der 1.800€ kosten würde, entspräche das ungefähr 20-35% des Kaufpreises.