Beiträge von SavoirVivre

    Würden die allein aufgrund meiner Aussage die Frau einsperren?

    Für jegliche freiheitsentziehende Maßnahme braucht es einen Gerichtsbeschluss...... und dafür müsste die Dame Leib und Leben von sich und / oder Anderen gefährden...... dafür reicht es nicht Ex Nachbarn zu nerven

    Jeder hat das Recht auch etwas verrückt zu sein..... das ist ein Grundpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung

    Klar, aber endet die persönliche Freiheit nicht dort wo andere sich belästigt fühlen? Was bei x-mal am Tag klingeln um Kontakt zu suchen definitiv der Fall ist.

    Hier geht es ja um eine ältere Dame mit der man (vermute ich) nicht darüber sprechen kann, dass ein so enger Kontakt nicht erwünscht ist. Und dass sie (vermutlich) krank ist kann ja auch nicht der Freischein dafür sein, seine ehemaligen Nachbarn über Gebühr und gegen deren Willen zu besuchen.

    Ich bin vom dem Thema auch etwas getriggert, weil ich mal eine alte Nachbarin hatte, die über Wochen fast jede Nacht bei mir Sturm geklingelt und gegen die Tür geschlagen hat, weil sie davon überzeugt war ich will sie aus dem Haus vertreiben, indem ich nachts gegen die Heizungsrohre klopfe. Nur dass ich das natürlich niemals getan habe und auch keiner aus dem Haus dieses angebliche Geklopfe jemals gehört hat - auch ich nicht. Es war so schlimm, dass ich manchmal für eine Woche am Stück woanders geschlafen habe, weil ich ihr auch nichts Böses wollte und Gespräche null komma gar nichts gefruchtet haben. Im Gegenteil, sie wurde richtig böse. Dann haben andere Nachbarn sie bei der Hausverwaltung gemeldet, weil natürlich alle das mitbekommen haben. Klar, so eine Geräuschkulisse mitten in der Nacht. Es war auch eine weitere Nachbarin direkt betroffen - noch schlimmer als ich. Sie meinte damals auch, sie dreht bald durch. Prüfungsstress und seit Wochen kein Schlaf weil die alte Frau jede Nacht 2-3 Sturm klingelt und gegen die Tür schlägt.

    Eines Tages - Monate später - war sie dann einfach weg und ihre Wohnung wurde renoviert/saniert. Ich habe aber auch nie erfahren was mit ihr passiert ist.

    Es ist eine wahnsinnig schwierige und belastende Situation, weil man so gefangen ist zwischen Mitgefühl, Schlaflosigkeit und Hilflosigkeit.

    BorderPfoten

    Wie reagiert die Frau denn wenn Du ihr freundlich aber bestimmt sagst dass ihr keinen Kontakt mehr wünscht?

    Mir tut sie unwahrscheinlich leid, aber die Verantwortung für sie liegt nicht bei euch und ich sehe keine Lösung die eine gesunde Balance hätte. Ich glaube das schafft sie nicht zu verinnerlichen, und wahrscheinlich möchtet ihr das auch nicht, was ich absolut verstehen könnte.

    Ein Altenheim ist ja keine "geschlossene Anstalt". Ich weiß gar nicht ob die Mitarbeiter* eine Bewohnerin überhaupt daran hindern können und dürfen das Gebäude/Gelände zu verlassen. Ich denke eher, dass der Sohn sich eine Lösung überlegen muss, zumindest sehe ich - wenn man von den genannten drei Parteien ausgeht - ihn in der Verantwortung.

    Aber unabhängig vom Gespräch mit dem Sohn > klar kannst Du das Altenheim zumindest konkaktieren und fragen ob sie da was machen können, oder Dir einen Rat geben können was Du machen könntest. Ich denke es wird nicht das erste Mal sein, dass sie einen Bewohner* haben der zunehmend verwirrt ist und auf den sie besonders acht geben müssen.

    20WiLma20

    Nicht Paradiso aber generell Falt-Caravan finde ich ganz charmant. Ich sehe es als komfortable Zeltlösung.

    Aber es ist auch eine halbgare Lösung, denn man braucht trotzdem eine Anhängerkupplung, hat einen Anhänger hintendran und muss viel ein- und auspacken (und den Kram im Zweifel teilweise im Zugfahrzeug unterbringen). Und für eine halbgare Lösung finde ich es auch nicht so günstig.

    Der für uns größte Nachteil wäre, dass man in der Regel nicht Wohnmobilstellplätze damit darf. Mir sind CP oft zu troubelig und/oder reglementiert (insbesondere was die Ruhe-, An- und Abreisezeiten angeht).

    Was für Reisetypen seid ihr denn so generell?

    Alex92

    Wie im normalen Alltag auch, genügend Ruhezeiten damit der Kurze neue Eindrücke verarbeiten kann.

    Ich glaube was ich nicht wollen würde ist, dass sich zu viele „fremde“ Menschen mit meinem Welpen beschäftigen, in einer so neuen Situation für ihn.

    Aber ich bin eh der Typ der es anstrengend findet wenn fremde Menschen meine Hunde anfassen wollen :ugly: . Gerade bei Welpen.

    Da bin ich auch am meisten gespannt drauf :tropf: es sind so 150-200 Leute vor Ort und auch einige Kinder. Da werde ich eventuell zwischendurch auch mal schützen müssen damit sie ihren Frieden hat. Aber zum Glück liebt der Hund jeden (auch fremde) Menschen, sollte also kein Problem sein für sie.

    Mit was für einem Fahrzeug reist ihr denn? Und gibt es die Möglichkeit sich abseits zu stellen anstatt mittendrin? Es macht schon einen Unterschied ob ihr ein Wohnmobil habt in dem der Kurze Ruhe findet, oder im Zelt wo eine Abschottung praktisch nicht möglich ist. Reist Du alleine oder mit Partner, so dass der Kurze während dieser Tour nie (!) alleine ist.

    Mir persönlich wäre es zu stressig. Fremde Menschenhände und tutschi tutschi tutschi am Welpen, da bekomme ich eitrigen Ausschlag. Und je älter der Tag des so anstrengender wird es erfahrungsgemäß auf solchen Veranstaltungen. Ohne Hund - alles prima, aber Hund und dann auch noch Welpe, das fände ich echt anstrengend und ich würde mir ständig Sorgen machen um den Hund. Ich käme gar nicht auf meine eigenen Kosten, geschweige denn dass ich dem Hund gerecht werden würde. Ja kann man das machen, wenn man den geeigneten Hund dazu hat, aber ich finde nicht beim allerersten Mal.

    Was wollt ihr denn tun wenn der Kurze nicht zur Ruhe kommt? Konsequent abreisen?