Alles anzeigenWow! Erstmal vielen Dank für eure vielen und hilfreichen Antworten!
Ich versuche nochmal ein paar Ergänzungen/Erklärungen zu machen und auf ein paar Rückfragen einzugehen.
Zum Thema Joggen: Es ist für mich absolut kein Muss, dass der Hund mit mir 1,5 Stunden laufen gehen mag. Ich hatte das nur als Abwechslung zum "normalen" Gassi-Gehen gedacht, falls der Hund gerne mal laufen bzw. traben mag. Und ich könnte so halt meinen Sport und die Hundebewegung sinnvoll kombinieren.
Zur unserer Rasseliste: Wir haben nach "Familienhund" und "als Ersthunde geeignet" gegoogelt und ein paar Rassebeschreibungen gelesen und dann die Hunde aufgeschrieben, die uns passend vorkamen und optisch gefielen. Es kann gut sein, dass da Rassen dabei sind, die vielleicht nicht so passen. Da wollte ich aber ganz bewusst auch die Meinung von Hundehaltern, die diese Rassen selbst kennen. Ich habe aber überhaupt kein Problem damit, auch wieder Rassen zu streichen.
Die Optik spielt bei uns - natürlich nach der Eignung - aber auch eine wichtige Rolle. Ein Pudel, Dackel, Chihuahua, Schnauzer, Terrier kommen für uns einfach nicht in Frage. Ebenso alle kleinen Hundenrassen. Zu groß soll es aber auch nicht sein, so dass uns von daher auch Kooiker oder Kromfohrländer gut gefielen. Labradror oder Retriever wären aber noch ok - dann vielleicht eher eine Hündin (aus der Showlinie).
Ein Dalmatiner oder Collie kommen für uns nicht in Frage.
Zum EG/OG: Wenn es für den Hund ok ist, täglich ein paar Mal die Treppen zu steigen, kann er auch gerne mit im OG schlafen (haben einen großen Flur im OG, wo gut ein Körbchen stehen könnte) und auch mit ins Dachgeschoss kommen, wenn ich im HomeOffice sitze. Da geht allerdings eine Raumspartreppe hoch, die dann schon recht steil ist.
Alles in allem habt ihr uns davon überzeugt, dass, wenn Rassehund, ein Labrador oder Golden Retriever die richtigen für uns wären. Ihr habt uns aber auch darin bestärkt, eventuell eben keinen Welpen vom Züchter, sondern einen erwachsenen (Mischlings-)Hund aus Tierpflege/Tierschutz/Tierheim oder einen Rückläufer vom Züchter zu suchen.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Woran erkennen wir seriöse Tierpflege/Tierschutz/Tierheime? Macht es Sinn eine Hundetrainerin (haben eine in der Nachbarschaft) mitzunehmen, um einen objektiven und professionellen Eindruck von den Tieren und Haltern zu bekommen? Von Hunden aus dem Ausland würde ich, glaube ich, komplett die Finger lassen.
Wir kommen übrigens aus der Nähe von Hamburg.
Also, dann verspätet ein herzliches Willkommen von einer Hamburgerin ![]()
Also ich finde es schwierig derzeit eine seriöse TSO von einer semi-seriösen zu unterscheiden. Da werden Dir vielleicht andere hier Hilfestellung geben können, die selbst viel Berührungspunkte zu TSO haben. In Hamburg würde ich mich ganz klassich an die Tierheime wenden. Franziskus-Tierheim und den Tierschutzverein Hamburg, der auch das größere Tierheim betreibt.
Warum ich derzeit selbst keinen TSH (Welpe/Junghund) aufnehmen würde ist, dass ich mich immer fragen würde ob er nicht doch vom Vermehrer kommt und ich das damit unbewusst unterstütze. Aber ich hatte auch die letzten 16Jahre Tierschutzhunde, jetzt wird es ein Welpe vom VDH Züchter bei uns.
Du kannst aber auch bei den rassespezifischen "in Not" Seiten schauen. Aber auch hier, ich habe keinen Plan wie seriös diese sind.