Beiträge von SavoirVivre

    Ich möchte mich gar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da bei uns in einer Woche auch ein Boxer-Welpe einzieht. Der erste Welpe seit 27Jahren. Ich habe lange genug Hunde um auf ein "das würde mir nie passieren" zu verzichten. Ich schliesse auch nicht aus, dass mir der Jungspund mal irgendwo hin sprintet wo er nicht zu sein hat. Und dann bin ich diejenige die nur hoffen kann, dass der Gegenüber freundlich ist und sein Geduldsfaden an dem Tag nicht schon überstrapaziert wurde.

    Hm,

    das Problem wäre dann doch das Gleiche?

    Fremdhund in der Nähe!

    Am Schafzaun wäre der fremde Hund ja immer noch viel zu nah "am eigenen Grundstück" - wo er sowieso (und schon gar nicht ohne seinen Halter) hingehört :ka:

    Also alles was hinterm Zaun passiert, interessiert hier nicht sonderlich.

    Das wichtige für uns ist, dass kein Fremdhund so nahe kommt dass es zu einem körperlichen Kontakt kommt - denn das endet leider zuverlässig in Kloppe. Ist da ein Zaun zwischen, gibt es maximal Gebrülle. Ok wenn der Fremdhund drüber hüpft ist natürlich extrem schxxxx, aber das kam bisher noch nicht vor. Ich gestehe, der Zaun ist aber auch sehr selten in Gebrauch.

    Ich finde es sind ja gar nicht mal die "unerzogenen" Hunde, vielmehr wird von manchen Neuhundehaltern ausgegangen, dass alle Hunde Kontakte brauchen / wünschen. Oder das Hundeleinen das Werkzeug des Bösen sind.

    Hier werden im leinenpflichtigen Park stetig neue Überraschungshundewiesen aufgemacht, da rennen dann Hundetruppen miteinander rum. Kommt einer auf uns zu wird nicht zurückgerufen. Möglicherweise kennt der Hund sogar Rückruf, aber werde ich nie erfahren, weil er trotz meiner bitten nicht angewandt wird.

    Mir wurde gestern auch zugetragen, dass im örtlichen Tierheim Hundeaufnahmestopp herrscht.

    Aber klar, grundsätzlich könnte das auch alles vor und ohne Corona passiert sein. Jetzt ist man ein wenig sensibler am Beobachten.

    Mir ist es eigentlich völlig wurscht warum die Hunde nicht beim Halter bleiben, sondern meinen angeleinten Hund belästigen. Ich muss dem Kind keinen Namen geben und das schxxx zu finden.

    Aber ich verstehe was Du meinst. Ich teile diese Ansicht nur nicht. Ich denke die Leute könnten rufen soviel sie wollen, die Hunde würden eh nicht hören. Denn wer sich die Mühe macht seinen Hund zu erziehen - und sowas elementar wichtiges zu trainieren wie den sicheren Abruf, der kennt auch die "Hundeknigge".

    Hatte ich auf Campingplätzen auch schon das Thema. Deswegen bin ich schon am hadern, wie ich das nächste Auto sichere. In Chantal waren die Hunde in ihrer Box - die ja das halbe Auto belegte :D , wenn ich nicht hundertprozentig aufpassen konnte. Die bleiben angebunden brav liegen auch wenn ich mal wo hantiere, aufs Klo geh oder oder- aber Menschen oder Hunde die ungefragt zu nah kommen, dass kann nach hinten losgehen. Nun bliebe also im neuen Auto auch Box aber eigentlich fände ich mehr Bewegungsfreiheit toll. Wahrscheinlich wird es also auch ein Heckgitter, was mich beim frei stehen in meinem Ausblick belästigen wird :hust: und in der Schiebetür ein Kindergitter. Irgendwie so..

    Effektiv, wenn der eigene Hund die Grenze als solche akzeptiert, ist ein Schafzaun zu ziehen. Muss ja nicht die gesamte Parzellenfläche einfrieden, aber zumindest ein Teil, so dass der Hund Ruhe hat vor Fremdhunden und Menschen.

    Was mir dieses Wochenende leider verstärkt aufgefallen ist, sind Hundehalter mit Kleinhunden an der Flexileine bei denen der Stoppknopf kollektiv nicht zu funktionieren scheint.

    Immer schön den Wohnmobilstellplatz ablaufen und die Kleinhunde an der Flexi zwischen die WoMos laufen und am Grünstreifen dahinter pinkeln lassen.

    Sorry für den Ausdruck, aber ich habe mich so aufgeregt dass ich der einen Dame nach dem dritten Mal zugerufen habe „nicht nur blöd gucken, Stop-Knopf drücken“. Und was macht sie, steht da und guckt blöd. So ein Hohlbrot.

    Tatuzita

    Er zieht ein :herzen1:

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    Freilaufende Hunde auf dem CP hatten wir 1-2x. Es waren die Hunde der Betreiber. Sehr nervig und wir sind zügig geflüchtet.

    Auf Wohnmobilstellplätzen habe ich das leider schon mehrfach erlebt. Es gab aber nur Lärm unter den Hunden (und leider eine tote Mitreisende Katze die an der Leine war).

    Wenn man die HundeHalter, die meinen sie sind ganz besondere Blümchen und ihre Hunde sowieso, an der Rezeption meldet, werden diese in der Regel zügig vom Platz verwiesen. Ich habe das bisher GsD nur einmal machen müssen. Nämlich nach Verlust unseres Grillguts durch einen rumlaufenden Labradors. Der Halter fand es nämlich witzig und wir wären beschissene Spießer und Hundehasser (waren ohne Hund unterwegs).

    Man kann sich natürlich über Betitelungen und Ausdrücke streiten, aber ich bin überzeugt davon, dass es auch in der Tierwelt - also auch unter Hunden - Exemplare gibt die schlicht und ergreifend gestört sind. Auch ohne jegliches Zutun von Menschen.

    Aber auch um Auslöser soweit ich weiß, und ob der Hundeführer den Hund dann wieder unter Kontrolle bringen kann bzw. wie ansprechbar der Hund ist.

    Diese Vorfälle hätten ja mit einer reellen Wahrscheinlichkeit verhindert werden können, wäre der Hund nicht wieder zu Kindern vermittelt worden und in erfahrene Hände gekommen.

    Ein Weimeraner-Labrador Mix ist kein Anfängerhund, aber auch keine unlösbare Aufgabe.

    Ich denke für diesen Hund ist vieles zu spät, aber die Vorgehensweise, dass ein WT gemacht wird, finde ich grundsätzlich richtig. Ich finde daran sollte auch nicht gerüttelt werden.

    Sehr viele Hunde, gerade die besonders gefährlichen, sind nicht im Rahmen eines Wesenstest auslösbar. Das macht einige Hunde ja so besonders gefährlich, die Unvorhersehbarkeit von diversen Auslösern.

    Das ist leider richtig, aber mir ging es eher darin dass man nicht generell auf einen WT verzichtet wenn es darum geht die Gefährdung die von einem Hund ausgeht einzuschätzen.

    Ein Hund der mehrmals so massiv zugebissen hat wie dieser, hat Hemmschwellen überschritten die meines Erachtens nicht reparierbar sind - oder zumindest nicht ohne Aufwand der nicht realisierbar ist.

    Nichts des so trotz sollte immer ein WT gemacht werden und dieser im Standardprozedere nicht rausgenommenen werden.

    Ja, das würde ich sogar noch unterschreiben, wenn es um einen einzigen Vorfall ginge. Aber bei dreimal in dieser Intensität hat der Hund ja wohl deutlich genug bewiesen ,dass er sehr gefährlich ist - und ich dachte, darum soll es im WT gehen?

    Aber auch um Auslöser soweit ich weiß, und ob der Hundeführer den Hund dann wieder unter Kontrolle bringen kann bzw. wie ansprechbar der Hund ist.

    Diese Vorfälle hätten ja mit einer reellen Wahrscheinlichkeit verhindert werden können, wäre der Hund nicht wieder zu Kindern vermittelt worden und in erfahrene Hände gekommen.

    Ein Weimeraner-Labrador Mix ist kein Anfängerhund, aber auch keine unlösbare Aufgabe.

    Ich denke für diesen Hund ist vieles zu spät, aber die Vorgehensweise, dass ein WT gemacht wird, finde ich grundsätzlich richtig. Ich finde daran sollte auch nicht gerüttelt werden.