Beiträge von SavoirVivre

    Giardien ernähren sich von Zucker und Kohlehydraten. Bei Trockenfutter bekommen sie also das, was sie wollen. Daher könnte es sehr wohl sein, dass euer Welpe diese kleinen fiesen Biester hat.

    Warum verträgt er dann Reis und Möhren? Das sind auch Kohlehydrate. ;)

    Ich verstehe nicht worauf Du hinaus willst. Dass ein Hund der Reis und Möhren verträgt keine Giardien hat? Sorry aber das wäre Quark.

    Schonkost wird in der Regel besser vertragen als Fertigfutter, deswegen heißt es ja SCHONkost.

    Und Giardien sind halt mal besonders aktiv und mal ruhen sie. Es gibt keine zuverlässige Ableitung, sonst könnte man sich sämtliche Kottest sparen und anhand von Fütterungsexperimenten herausfinden ob der Hund Giardien hat oder nicht.

    Was genau sind das für Zusätze?

    Zum Beispiel Welpenergänzung von Napfcheck oder Futtermedicus. Kannst dich zur Beruhigung ja dort mal beraten lassen. Das sind Tierärzte, die sich auf Ernährung spezialisiert haben. Bei normalen TÄ wäre ich in dem Punkt eher skeptisch, vor allem, wenn das Wartezimmer aussieht wie ein Warenlager von Royal Canin, Hills und Konsorten.

    bin ich absolut bei dir. bin so froh dass unsere TÄ gleich gesagt hat sie ist keine futterexpertin, ich solle mich bei vetconcept oder/und napfcheck beraten lassen.

    Ganz so günstig ist es leider nicht. Wir haben für die Kotuntersuchung (nicht nur auf Giardien, auch div. Bakterien) inkl. MwSt. ca. 55€ gezahlt und für die große Kotuntersuchung im Labor (auf alles mögliche) 109€.

    Aber für mich war das (hat die Tierärztin auch klar gesagt, dass experimentieren im Blindflug nicht empfehlenswert ist) Grundvoraussetzung für eine Entscheidung wie wir damit umgehen. Ich würde da echt nicht am falschen Ende sparen.

    Und bei Giardien gibt es nunmal keine Logik, evtl. vielleicht die dass sie besonders explosiv vermehren wenn man Kohlenhydrathe füttert. Bei Giardien ist der Kot mal gut - auch mehrere Tage - und dann wieder Dünnpfiff/Matschkot.

    Wir haben/hatten praktisch die gleiche Problematik.

    Nur mit dem Unterscheid dass wir inzwischen etwas weiter und auf einem guten Weg sind.

    Weil, Kotuntersuchung beim TA und mehrtätige Kotprobe im Labor haben wir hinter uns und sie waren unauffällig. Allgemeinzustand unseres Zwerges (13Wochen) ununterbrochen sehr gut. Bisher drei Vorstellungen beim TÄ (weil wir u.a. eh zum impfen da waren) waren sehr zufriedendstellend.

    Beraten und besprochen habe ich mich mit

    1. Tierärztin

    2. Napfcheck

    3. Vet-Concept

    Die Meinung ist einstimmig.

    a) wahrscheinlich hat unser Kurzer die Wurmkuren beim Züchter nicht ganz problemlos weggesteckt und sein Verdauungstrakt war dadurch gereizt

    b) darauf kam dann, dass sein TroFu von der Züchterin zu reichhaltig war (> 33% Protein und > 20% Fett)

    c) Stress (neues Leben, neue Eindrücke, etc.)

    Unser Weg ist den Verdauungstrakt durch Prä- und Probiotika (Sivomixx, Bactisel HK, Flohsamenschale) zu unterstützen plus Futterumstellung, weg vom TroFu das er bei der Züchterin bekommen hat, das wir aber anfangs weiter gegeben haben.

    Wir sind jetzt umstellungstechnsich in der dritten Woche und bei 70% Platinum Puppy : 30% Schonkost.

    Von Napfcheck haben wir, um Mangelernährung entgegen zu wirken dieses Produkt gekauft: https://www.napfcheck-shop.de/produkt/napfch…ior-fuer-hunde/

    Geben es aber ehrlich gesagt nicht, weil die TÄ und Napfcheck sagen, wenn er in weniger als 4Wochen auf mehr als 75% Platinum Puppy umgestellt ist, nicht notwendig. Es tut meinem Kopf aber gut es da zu haben :headbash: .

    Er hat inzwischen die erste Tageshälfte guten Kot und ab die zweite Tageshälfte weichen bis Matschkot. Es wird aber immer besser und auch schon mehrere Tage hintereinander mit durchgängig guten Kot.

    Alle "Experten" mit denen ich gesprochen habe sagen, nicht so oft wechseln, lieber langsam und durchhalten solange es sich nicht verschlechtert. Die Darmflora braucht einfach ihre Zeit sich zu erzholen und die richtigen Bakterien für das neue TroFu muss sich erst aufbauen - und das dauert bei einem gereizten Darm etwas länger.

    Plan B ist, wenn die 100% Fütterung mit Platinum Puppy nicht funktioniert, auf VetConcept Intestinal umzusteigen, da wir schon gerne ein TroFu füttern wollen bis er mind. ein Jahr alt ist. Aber das möchte ich nach Möglichkeit vermeiden. Also eine erneute Umstellung. Ich bin absolut kein Freund von Futterwechsel und tue das nur wenn nicht vermeidbar - erst recht beim Welpen/Junghund.

    oh wow, das ist ja deutlich weniger.

    Ohne Gewähr: Hummel meinte 1/3 weniger reicht noch, um die Nährstoffversorgung sicher zu stellen - wenn ich das richtig verstanden habe :see_no_evil_monkey:

    Davor hatten wir Belcando, aber davon musste sie so viel pupsen. Mit dem YoungStar waren die Häufchen super, kein Gepupse und sie war auch besser drauf (das von Belcando hat viel Protein und bei viel Protein hibbelt sie gefühlt mehr rum).


    Wenn der Sack aber leer ist, dann wird umgestellt. Wollte Abends Köbers Lamm/Reis geben und morgens das YoungStar, dann meint Madame aber, dass YoungStar nicht mehr fressen zu müssen :zany_face:

    ich frage mich was wir ohne hummel machen würden, ich suche auch schon oft gezielt nach beiträgen von ihr in diesem thread :see_no_evil_monkey: