Wenn ich eure Erlebnisse so lese, kann ich nur dankbar sein, dass mir wirklich schlechte Erfahrungen in 27Jahren Hunde an meiner Seite erspart blieb - und das hoffentlich auch so bleiben wird.
Keiner meiner Hunde hat jemals beschädigend gebissen und keiner meiner Hunde wurde jemals beschädigend gebissen. Aber ja, Rauferreien blieben nicht aus. Die hatten wir zu genüge - aber ohne Beschädigungen. Mal ein Loch (also bei meinen), ganz klar versehentlich, ja - kam vor. Aber sowas kann in meiner Weltanschauung halt mal passieren. Wenn man sich im Anschluss freundlich, friedlich und angemessen mit dem anderen Hundehalter einigen kann ist alles fein für mich.
Ich stand 2-3 mal kurz davor Anzeige zu erstatten oder das OA zu informieren, aber nicht wegen beschädigenden Beißen, sondern wegen absoluter Fahrlässigkeit und Androhung von Gewalt durch den anderen Hundehalter (z.B. auf meine Bitte hin den 45kg Ridgeback Rüden doch KURZ anzuleinen bis wir vorbei sind. Der Herr meinte er würde mir gerne paar auf die Fresse hauen wegen meiner Unverschämtheit). Ich habe es dann gelassen weil die Gegenseite zu schnell weg war, oder ich mich abgeregt habe. Natürlich immer in fremden Gebieten wo man sich nie wieder begegnet.
Ich würde, wie viele von euch auch, anzeigen wenn sich der andere Hundehalter der Situation sehr unangemessen verhält.
Dass es in der ersten Aufregung und Stress auch mal zu kurzweiligen Streitsituationen kommen kann verstehe und akzeptiere ich, aber ich erwarte zumindest im Nachgang ein der Situation entsprechendes Verhalten. Ich bin selbst jemand der schnell sehr bissig werden kann in der Sprache (aber nie(!) niveaulos), dabei aber ruhig bleibt und auch schnell einlenkt wenn man an meine Vernunft appelliert. Und ich hatte viele Jahre Hunde an meiner Seite bei denen Aufregung meinerseits wie Benzin ins Feuer gießen wirkt, und ich allein deswegen pragmatisch agieren muss.