Beiträge von SavoirVivre

    Wir haben Mitte Januar.. Norddeutschland.. plattes Land.

    Was soll ich sagen. Ich habe einen HAUFEN Mäntel und Pullover für den Hund. Inzwischen passen sie dem Riesenbaby fast alle.. und wir haben noch immer nicht das Wetter/Temperaturen um sie ihm anzuziehen :motzen: .

    Er trägt einen dünnen Fleecepullover und zwei Mäntel im Wechsel. Und selbst das selten. Ich will auch endlich knackig kaltes Wetter, so kalt dass es nicht regenen kann. Menno :no:

    Wann habt ihr angefangen die Futterration zu reduzieren bei euren Junghunden?

    Bis sie ca. das Ende des Höhenwachstums erreicht haben, verputzen die ja Futter dass einem einem die Ohren schlackern. Also deutlich mehr als ein adulter Hund vergleichbarer Endgröße. Nichts deso trotz bleiben die Fütterungsempfehlungen der Futterhersteller eben nur das - Empfehlungen.

    Mein Jungspund wird demnächst 9Monate alt und ich bin mir ziemlich sicher dass sein Höhenwachstum weitgehend abgeschlossen ist. Er ist nämlich jetzt schon über Rassestandard und es kommen vielleicht noch 1-2cm (wenn es nach mir ginge kommt nix mehr :klugscheisser: ). Jetzt legt er gerade spürbar an Substanz zu und ich werde jetzt, obwohl lt. Fütterungsemfehlung noch zu früh, schon anfangen seine Tagesration zu reduzieren. Wie ihm das bekommt sehe ich ja dann. Er ist zwar sehr schlank, aber mein Gefühl sagt mir, wenn ich jetzt nicht reduziere wird aus dem sehr schlank = kräftig. Nicht im Sinne von dick, sondern im Sinne von Masse, was mir aber einfach zu früh ist und schnell geht.

    Das ist absolut neutral gemeint, aber es macht schon auch einen Unterschied wie groß der Hund ist und welche Rasse.

    Du hast Chi’s. Mich würde es eher wundern wenn sie täglich 7-8km bräuchten oder gar einfordern.

    Da klingt euer Pensum total schlüssig und richtig.

    Woran merkt ihr denn, wennihr die Hunde überlastet?

    Ich geh mit Neo morgens früh nur 10 Minuten Pipi-Runde. Und dann gegen 11 Uhr die „große Runde“. Ca. 30-60 Minuten, je nach Lust. Wir sind hier im Wald, Da lass ich ihn jetzt seit 2 Tagen auch - wenn niemand da ist - frei laufen. Übe zurückkommen und ansonstendarf er schnuppern und auch mal 5 Minuten buddeln . Das gleiche mach ich nachmittags noch mal und abends noch ne löserunde.

    Wie würde ich denn merken, wenn ihn das überlastet?

    Wenn du nix auffälliges merkst an seinem Verhalten, ist er wohl nicht überlastet. Sonst würdest Du es an negativ auffallenden Verhalten merken.

    IngoK

    Ich bin da bei Dir. In einer Situation in der eine bewusste Entscheidung möglich ist (machen wir uns nichts vor, in Gefahren- oder Konfliktsituationen übernimmt oftmals das Unterbewusstsein/Reflex/Gewohnheit, what ever :ka: ) würde ich mich immer für den Mensch entscheiden, auch gegen meinen wirklich geliebten Hund.

    Ich drücke es mal ganz stumpf aus. Tot ist tot, aber um meinen Hund würden "lediglich" ich und mein Partner trauern - und wir würden zutiefst trauern. Stirbt aber ein Mensch, ist dieser nicht nur nicht mehr da, sondern hinterlässt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel mehr Leid, zerstört womöglich sogar Existenzen oder das Leben weiterer Menschen.

    Ja, ich würde meinen Hund "opfern" für fremde Menschen. Damit nicht eine Mutter um ihr Kind trauern muss, ein Bruder um eine Schwester, ein Mann um seine Frau, Eine Großmutter um ihren Enkel. Das Leid das mein toter Hund hinterlässt, wäre nicht vergleichbar. Ich bin sicher, es wäre kleiner, als das Leid das ein toter Mensch hinterlässt.
    Vielleicht klingt es herzlos, aber der tote Mensch ist tot. Der tote Hund ist tot. Mir geht es eher darum wie groß das Loch ist, das ein solcher Verlust reißt.

    Und ich muss mir selbst gegenüber ehrlich sein und mich fragen, was hoffe ich was passiert, wenn ein mir fremder Hundehalter die Entscheidung zwischen dem Leben seines geliebten Hundes und dem eines Menschen den ich liebe, treffen muss? Natürlich hoffe ich, dass er sich für das Menschenleben entscheidet das ich liebe, gegen das Hundeleben das er liebt.

    Naja, kommt auch wieder drauf an, wie man Spaziergang definiert. Für mich ist das nicht mit 2km/h dahinzuschlendern, sondern richtig zügig zu marschieren, so dass in 1,5 Stunden so 7-8 km zusammenkommen. Ich fühle mich danach auch bewegt und ausgelastet, besonders, wenn ich noch ein paar Hügel/Anhöhen (richtige Berge haben wie hier nicht) einbaue.

    Das macht es im Internet ja so schwierig, jeder hat so seine eigenen Definitionen und Vorstellungen von den Begriffen.

    Genauso sehe ich das ... dein letzter Satz trifft die Sache ziemlich gut.

    7 bis 8 km meine ich mit nem entspannten Spaziergang :D bin halt eher nen Läufer

    Kann ich nur bestätigen, also das mit den verschiedensten Definitionen und Vorstellungen.

    7-8km sind schon als Strecke für mich kein Spaziergang mehr. Nur als Beispiel, wenn ich wochentags eine große Runde mit dem Hund gehe, sind wir 45min. - 1,5Std. unterwegs und machen dabei 3-5km Strecke. Das wäre ein Spaziergang. Egal mit welchen meiner Hunde, da sehe ich keinen Unterschied zwischen meinen Schäferhunden, Mittelspitz oder Boxern.

    7-8km wären nur am Wochenende drin, wenn ich sage, komm, wir gehen jetzt mal eine große Runde. Ebenfalls egal mit welchem meiner Hunde, es dauert halt so lange wie es dauert. Können 1,5Std. sein wenn es strammes vor sich hin maschieren ist, aber auch 2,5-3Std. wenn wir uns noch irgendwo hinsetzen und Heidschnucken beobachten und zählen (z.B. in der Heide).

    Es kommt meiner Meinung nach sehr darauf an, was für einen Urlaub man denn plant und wie sehr man diesen auf die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes ausrichten kann. Einen Urlaub, in dem der Neuzugang haufenweise Dinge zum ersten Mal erlebt und die er möglicherweise noch gar nicht leisten kann (z.B. Restaurantbesuche, Alleinbleiben in fremder Umgebung usw.) und der nur wenig Pausen zur Erholung bietet, würde ich persönlich nach Möglichkeit in der ersten Zeot vermeiden.

    Absolut! Wobei ich als Hundehalter (ohne Kinder, das ist nochmal was anderes) schon automatisch davon ausgehe dass Urlaube in Generellen, insbesondere jedoch der erste gemeinsame Urlaub, so ausgerichtet sind dass hundefreundlich.

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie lange eure Hunde bei euch sind bis ihr das erste Mal mit ihnen in den Urlaub fahrt?

    LG

    Wir haben unseren Welpen mit dem Camper abgeholt und sind bummelig mit Übernachtung nach Hause gefahren.

    Zwei Wochen später sind wir zu unserem ersten Campingwochenende gestartet, haben dies dann jedes zweite Wochenende gemacht und als er 17Wochen alt war, sind wir für 3Wochen nach Skandinavien mit ihm gefahren.

    Mit seinen Vorgängern, in der Regel junge Adults aus dem Tierschutz, teilweise mit massiven Baustellen, bin ich innerhalb der ersten drei Monate ganz bewusst für mind. eine Woche in eine Ferienwohnung mitten im Nichts gefahren. Da gabs nur den Hund, mich und viel Natur um uns herum. Wenig andere Menschen, wenig Ablenkung. Das war sozusagen Bindungsarbeit, weil ich immer schon städtisch gewohnt habe und der Hund zuhause eher abgelenkt/anderweitig beschäftigt ist als wenn ich mit ihm gezielt in die Einöde fahre. Und es war jedes Mal das Richtige für uns und hat uns einen Sprung nach vorne gebracht, was die Bindung und das Vertrauen angeht.