Beiträge von SavoirVivre

    Ich muss auch sagen, ich wohne gerne mit Hund in der Stadt. Vorausgesetzt ich komme fussläufig zu geeigneten Gassistrecken, die das Grundpensum meines Hundes befriedigend und habe die Möglichkeiten regelmäßig Stadtflucht zu begehen.

    Der Vorteil ist, dass meine Hunde wirklich viel kennen und nach Zeitraum X mit einem umfangreichen Potpourri an Aussenreizen gut zurecht kommen. Da ist jeder Ausflug woanders dann ein zusätzliches Sahnehäubchen.

    Es dauert halt länger bis man mit einer gescheiten Ausbildung anfangen kann, weil der Hund I.d.R. länger mit dem Alltag und grundlegender Erziehung beschäftigt ist, aber das stört zumindest mich gar nicht.

    Wir sind auf Texel angekommen 😀

    Direkter Strandzugang ab Campingplatz

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Da issee.. der Strand von Texel

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich antworte mal euch beiden in einem Betrag :smile:

    Die Strecken beziehen sich auf "am Stück" und nicht auf den Tag verteilt.

    Mein Boxer ist jetzt 10Monate alt und das Weiteste was wir bisher gelaufen sind mit ihm (Freilauf, Schleppe, kurze Leine im Wechsel, je nach Streckenabschnitt) sind 10km. Ich würde ab jetzt auch mal bis 15km mit ihm wandern, wenn die gesamte Strecke an sein Tempo und Bedürfnisse (Pausen, etc.) anpassbar wäre. Die Betonung liegt auf mal.

    Seit er ca. 7Monate alt ist, plane ich Strecken und Entfernungen aus dem Bauch heraus und achte nicht mehr so genau auf "bloß nicht zuviel Strecke machen". Man bekommt ja ein Gefühl dafür, wenn/weil man seinen Hund "kennt". Also 5-8km bin ich da auch schon recht regelmässig mit ihm gelaufen, aber eben nicht tagtäglich und als Grundvoraussetzung Tempis zu gehen innerhalb derer er selbst wechseln kann, und entsprechende Pausen zu machen.

    Aber genau genommen geht es nicht nur um die körperliche Belastung, sondern auch bzw. vor allem um die kopflastige. Ich würde sagen, eher ist er vom Kopf als körperlich platt.

    Daraus resultierend würde ich auch heute noch nicht mit ihm, und früher somit schonmal gar nicht, eine längere Runde mit mehreren Hunden und Menschen machen - also in einer Gruppenkonstallation. Einfach weil er es vom Kopf her noch gar nicht verknuspert bekommen würde. Es würde am Ende in Stress für ihn und uns ausarten.

    Hier im Thread ist ja ersichtlich, dass die meisten Auto haben und nutzen. Was ja an sich noch nichts Verwerfliches ist. Schade finde ich es aber schon, wenn die paar Leute, die z.B. wie ich dann mit Öffis unterwegs sind, sofort irgendwie dargestellt würden, als würden wir zulassen, dass unsere Hunde plattgetrampelt und von Fremden zwangsbeknutscht werden.

    Eigentlich sollte man sich ja freuen, wenn manche Hundehalter aufs Auto verzichten, auch als Autofahrer, denn würden ich und andere Öffinutzer jetzt alle aufs Auto umsteigen würde das doch bedeuten: noch mehr Stau, noch längere und mühseligere Parkplatzsuche, noch mehr Umweltbelastung... :ka:

    Dass ein Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes in vielen Gegenden leider total verabsäumt wurde, ist dabei absolut klar und ist meiner Ansicht nach ein ganz wichtiger Punkt, an dem dringend gearbeitet werden muss. Allerdings gibt es da eben durchaus schon Fortschritte, wie eben das von mir erworbene österreichweit gültige Kimaticket oder Gratis-Öffis wie in Luxemburg.

    Bevor man über das schlechte Öffinetz herzieht, finde ich es ja sinnvoller, sich z.B. auf lokalpolitischer Ebene für dichtere Intervalle oder günstigere Monats/Jahrestickets etc. einzusetzen. Oder für einen Ausbau der Radwege.

    Bin ich absolut bei Dir!

    Aber eine Kleinigkeit darf man, wenn ich Dich jetzt mal als konkretes und auch positives Beispiel rausziehe, trotzdem nicht ausser Acht lassen. Nämlich dass Du zwei sehr kleine Hunde hast die wohl eher selten als unangenehm oder gar bedrohlich wahrgenommen werden. Da kommt der Vorteil von kleinen Hunden wieder voll hervor. Sie nehmen in öffentlichen Verkehrsmittel kaum Platz weg und wenn es mal voll wird, kann man sie relativ unkompliziert hochnehmen oder ähnliches.

    Ich fahre, derzeit aus Übungszwecken, ca. 2x/Woche mit meinem Hund 5 Stationen mit dem Bus in die eine Richtung, steige dann ein und laufe diese Strecke an der Alster entlang (Grünfläche und viel Wasser) zu Fuß wieder zurück. Er ist ein freundlicher, entspannter und ruhiger Bus-Mitfahrer. Dennoch merke ich jedes Mal wie viel Platz er einnimmt. Wir hatten das Glück dass es bisher jedes Mal recht leer in den Bussen war, dennoch sind die Möglichkeiten ihn zu verstauen aufgrund seiner Größe per se eingeschränkt. Und trotz verhältnismässig leeren Bus, muss ich ihn bei jeder Station leicht umplatzieren, wenn Bewegung in den Bus kommt weil Menschen ein- und aussteigen.

    Ich wohne in einem Stadtteil der sehr komfortabel mit öffentlichen Verkehrsmittel angebunden ist. Im Prinzip fahren die Busse hier im 5-10min Takt, egal in welche Richtung ich will. In Stoßzeiten im 3-7min Takt. Hilft mir nicht wirklich, denn wenn ich nicht absolut antizyklisch fahren würde, sind die Busse zu voll für einen großen Hund. Ich kann das mit Hund nur tun weil ich mir die Zeiten zu Übungszwecken frei auswählen kann. Müsste ich mit Öffentlichen fahren um zu festen Terminen irgendwo hinzukommen (Hundesportverein, etc.) würde es sehr schwierig werden und immer ein gewisses Konfliktpotenzial abbilden.

    Was ich damit sagen will, ohne Dich damit zu kritisieren. So einfach ist es eben nicht, auch wenn die gute Anbindung vorhanden ist. Es macht nunmal einen Unterschied wie groß der Hund/die Hunde sind die man hat.

    Ah, gut dass ich den Thread gefunden habe. Habe fast identische Frage gerade anderswo gestellt.

    Also hier wird schon ordentlich gehechelt, aber wir haben in der Sonne und windstill auch schon 20-22°C, ohne Sonne so 14-16°C. Es wird noch geflitzt und getobt, aber das aktive Zeitfenster ist viel kleiner. Und jede Gelegenheit sich auf den kühlen Boden zu legen wird genutzt wenn ich draußen mal stehenbleibe und wir in der Sonne unterwegs sind.

    Beruhigend eure Zeilen zu lesen.

    Sagt mal wie kommen eure Hunde mit den derzeitigen Temperaturen zurecht?

    Hier in Hamburg sind es die Tage jetzt um 16°C gewesen, volle Sonne und kein Wind. D.h. in der Sonne sind es locker 20-22°C. Das ist für die Jahreszeit schon sehr warm, aber generell noch nicht. Das reicht aber schon dass Gustaf einen Gang runterschaltet. Also er rennt und tobt, fängt aber dann rasch an eine lange Zunge zu bekommen und stark zu hecheln um sich Kühlung zu verschaffen - ach und er sabbert dann auch, was er gar nicht tut wenn es kühler ist draussen. Er nutzt dann auch jedes stehenbleiben von mir, um sich auf den kühlen Boden zu legen (anstatt z.B. zu sitzen oder stehenzubleiben).

    Ich frage mich wie das dann erst ist wenn es 10°C wärmer wird. Bronz (Boxermix) fing auch bei 20°C an ruhiger zu werden. Bei meinen DSH habe ich das nicht so stark gemerkt.

    Ab wann merkt ihr bei euren Hunden temperaturtechnisch, ich nenne es mal, Leistungsabbau?

    Aber SavoirVivre du hast schon recht, ganz manchmal nerven mich die Leute aus genau diesen Orten durch bloße Anwesenheit. Zum Beispiel wenn der Junghund grade ne Pöbelphase hat, der Tag schon blöd lief und man dann auch noch so viele Leute trifft und sich fragt, wohin man denn muss für ein bisschen Ruhe und Entspannung und was die alle hier wollen :lol: Meinen Nachbarn - ja, die kann ich mir dann irgendwie schlecht wegwünschen.

    Gassitechnisch bin ich da neidisch, was die so vor ihrer Tür haben und wofür sie eben kein Auto brauchen. Deshalb fahren wir dann ja auch raus, damit wir auch mal schöne Rundwege laufen können. :nicken: Oder der Hund ne Runde schwimmen kann.

    Kann ich total nachvollziehen und finde ich auch nicht schlimm. Ich behaupte ganz sicher nicht von mir ein Menschenfreund zu sein :lol: . Mich nerven andere Menschen so oft dass es mir selbst schon unangehm ist. Nur lasse ich mir das i.d.R. nicht anmerken :headbash:. Nur dass ich da nicht groß unterscheide wer, wo, wann, wie, usw. Ich bin halt generell schnell genervt von Menschen. Spricht auch nicht unbedingt für mich :ugly:

    Na dann musst Du Dir den Schuh ja nicht anziehen, um Deine Worte vor einigen Seiten aufzugreifen.

    Ich unterstelle Dir nichts. Ich sage lediglich was für einen Eindruck Deine bisherigen Zeilen - in diesem Thread - bei mir erwecken. Nicht dass das Anspruch auf Richtigkeit hat :ka: .

    Alles richtig, aber der Tenor hier geht ganz klar in die Richtung, weil sich einige daneben benehmen sind alle potentiell schxxx die "hier zu uns" rausgefahren kommen um ihrem Hund Auslauf zu bieten. Ob Dir der Schuh passt musst Du selbst entscheiden. Aber ich denke auch Dir wäre es lieber "die anderen" bleiben wo sie wohnen.

    Alles was Du aufzählst ist dem verantwortungsbewussten HH bewusst. Nur der Assi-Hundehalter hält sich nicht dran. Egal ob in der Stadt oder ländlich. Wer woanders den Kot nicht aufsammelt, tut es zuhause auch nicht wenn keiner hinschaut - und umgekehrt. Es ist der Idiotenanteil unter den Hundehaltern, und nicht der Hundehalter der mit seinem Hund raus fährt um Gassi zu gehen. Dieses "bleibt wo ihr wohnt und nervt euch gegenseitig aber nicht mich" zeigt nur einmal mehr die Geisteshaltung des Einzelnen.

    Hamburg z.B. ist - wenn nicht gerade Corona - eine Touristen Hochburg. Deswegen, verzeih bitte wenn ich lächeln muss wenn ich hier teilweise lese "hier sind so viele Touristen/Auswärtige". Und hier ballt sich das auf engsten Raum. Aber a) unterscheide ich nicht zwischen Bewohnern und Touristen. Idiot ist Idiot, egal wo wohnhaft und b) sage ich auch nach dem xten Blöd-Touristen (wenn ich den überhaupt eindeutig als solchen identifizieren kann) nicht Touristen sind tendenziell doof. Warum? Weil mir die unauffälligen, sich korrekt verhaltenden wahrscheinlich gar nicht auffallen. Und weil ich sehr regelmässig selbst anderswo Tourist bin. Und zwar egal ob da ein Hund mit dazu gehört oder nicht.