SavoirVivre Hatte euer Boxer auch vermehrt gegrast? Wir haben gerade 1 Woche Giardien mit stündlichem blutigen Durchfall, Panacur-Behandlung und + 1x 6 Stunden am Tropf hinter uns... 
Nachdem sich der Kot in den letzten Tagen leicht gebessert hat (Konsistenz weich bis fest, aber noch mit blutigen Schlieren), fängt Artus wieder wie blöd an zu grasen und besonders in den frühen Morgenstunden leckt er sich viel. Tierärztin ist ratlos, evtl. Verdacht auf IBD, obwohl dies durch letzte Blutabnahme vor 6 Wochen eher ausgeschlossen war.
Ach Du liebe Güte, euch bleibt aber auch nichts erspart 
Leider sind Giardien häufig "Begleiterscheinung" wenn der Verdauungstrakt erstmal angeschlagen ist. Und die Behandlung gegen diese Mistviecher macht es nicht besser
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Was fütterst Du denn derzeit? Hast Du den TA gewechselt bzw. eine zweite Meinung eingeholt?
Nein, mein Boxer grast nur selten vermehrt. Hin und wieder frisst er mal Gras, aber nicht auffällig viel. Nur einmal hat er Unmengen Gras gefressen, aufgrund eines Giftpilzes (> sofortige Vorstellung bei einem Notfalldienst/Klinik)
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Wir haben vor einigen Wochen einen Boxer-Kumpel für meinen Junghund gefunden. Der Bub ist 11Monate jung und hat schon zwei heftige Not-OPs hinter sich > immer Verdauungtrakt. Diagnose einer sehr fähigen Tierklinik in Norddeutschland, der Hund ist krank und fast zu Tode gefüttert worden. Er hatte Allergien und Unverträglichkeiten gegen so einiges, was aber mehrmals nicht optimal diagnostiziert wurden von verschiedenen TÄ. Dadurch hat sich der Darm so stark entzündet, dass nur noch eine Not OP geholfen hat. 48Std. später noch eine Not-OP weil.. Darmverschluss oder so. Da war der Hund 9Monate alt. Inzwischen geht es dem Hund wieder richtig gut! Er ist noch recht klein und zierlich für sein Alter, aber nicht mehr mager und endlich(!) topfit.
Lange Rede kurzer Sinn, der Hund wurde auf ein Allergiefutter umgestellt und wird dieses voraussichtlich lebenslang bekommen. Ich glaube auf das Anallergenic von RoyalCanin. Das hat ihm lt. Klinik das Leben geretttet. Er bekommt es seit der zweiten OP und seitde geht es nur bergauf. Eine weitere Woche Fehlernährung (aufgrund allergischer, entzündlicher Reaktionen) hätte der nicht überlebt. Die Tierklinik meinte, viele Hundehalter "doktorn" zu lange herum. Auch ohne finale Diagnostik, die oftmals ihre Zeit braucht, ist es eine Erste-Hilfe-Maßnahme den Hund bis eine Diagnose steht konsequent auf Schonkost zu stellen (weg von Fertigfutter mit ihren zig Bestandteilen) oder aber ein auf den Verdauungstrakt und Unverträglichkeiten ausgerichtetes, tierärztliches Spezialfutter zu nehmen um nichts zu verschlimmern.
Das ist kein Rat von mir für euch! Lediglich der letzte heftige Fall von dem ich aus erster Hand weiß. Die Halterin des Hundes ist inzwischen eine liebe Bekannte und wir treffen uns nun regelmässig mit den Hunden. Ich möchte damit eigentlich nur sagen, macht keine Futterexperimente mit eurem Hund. Holt euch bitte eine zweite tierärztliche Meinung ein und fragt ggfs. ob die Umstellung auf ein tierärztliches Spezialfutter sinnvoll sein könnte in eurem Fall.
Tobie kann auch einiges berichten aus eigenen, leidlichen Erfahrungwerten mit ihrem DSH Rüden