Beiträge von SavoirVivre

    Wenn das Krankheitsbild es zulässt ist ja alles gut, aber es gibt zahlreiche Situationen in denen es halt zu risikobehaftet ist nicht strikt dafür Sorge zu tragen das der Hund sich in Abwesenheit des Halters frei bewegen kann.

    Bei Deinen Beispielen hilft die Box aber auch nicht unbeding, weil aufstehen können die Hunde dann ja immer noch?

    Der Aufstehprozess und dass der Hund mal steht oder sich dreht, das lässt sich meines Erachtens nicht vermeiden. Aber wenn der Hund z.B. unbeaufsichtigt einen Raum zur Verfügung hätte, und er ist z.b. noch jung und temperamentvoll (meiner z.B. ist 15Monate alt und dem kommt Dampf aus den Ohren), dann ist das Risiko ungleich größer dass er Bewegungsabläufe herausfordert, die absolut kontraproduktiv zum Heilungsprozess sind.

    Erkläre mal einem jungen Hund dass er von jetzt auf gleich 4Wochen strikte Bewegungsruhe halten muss, insbesondere wenn er zwischenzeitlich 1-2Std. unbeaufsichtigt alleine ist.

    Das ein Hund in eine Box/Käfig gesperrt werden muss ist für mich worse case, aber solche Situationen sind temporär schneller da als man meint! Und da finde ich es sehr hilfreich wenn der Hund eine Box/Käfig als Ruheort kennt - dafür muss man die Tür nicht schliessen, bzw. da reicht auch zwischendurch mal für 15-30min. geschlossene Tür. Wenn der Hund da drin zur Ruhe kommt ist es im Prinzip egal ob die Tür offen steht oder geschlossen ist. Aber die Option sie zu schliessen, wenn der Hund unbeaufsichtigt ist, sollte für den Hund stressfrei möglich sein.

    Ich muss ehrlich sagen, ich bin trotzdem zur Arbeit gegangen nachdem meine Hunde operiert wurden, die haben ja so und so im Wohnzimmer auf ihrem Platz geschlafen - ob ich da war oder nicht - da kam nur zur Sicherheit der Trichter drauf wenn der Hund alleine war.

    Warum sollte ich den Hund nach so einer OP nicht ein paar Stunden alleine lassen können wenn er sich vorher lösen konnte, gefressen hat und mit Schmerzmittel (falls nötig) abgedeckt ist, seinen Platz und Wasser hat?

    Naja, ich habe ja in den letzten Jahren vier Kreuzband- und Meniskus-OPs bei ein und demselben Hund "mitgetragen". Da ist nach jeder OP 4Wochen strikte(!) Ruhigstellung notwendig gewesen. 4x für 5min. / Tag zum lösen raus, so fings an für die ersten zwei Wochen. Dann zwei Wochen 4x für 10min. / Tag, usw. Nach 8Wochen waren wir bei 4x 20min. an der kurzen Leine im Schritt. Dazu gehörte auch, dass der Hund nicht ohne Bewegungskontrolle von Liegeplatz A zu Liegeplatz B wandern dufte.

    Ist trotzdem schiefgelaufen einmal. Eine der vier Kreuzband-OPs war eine sehr komplizierte Kreuzband Korrektur OP, aufgrund mangelnder Ruhestellung in den ersten vier Wochen nach der ersten Kreuzband OP.

    Als mein DSH den zweifachen BSV hatte, durfte der ohne körperliche Unterstützung (Rückenschiene selbstgebastelt, zur Stabilisierung) nicht mal zum lösen aufstehen.

    Wenn das Krankheitsbild es zulässt ist ja alles gut, aber es gibt zahlreiche Situationen in denen es halt zu risikobehaftet ist nicht strikt dafür Sorge zu tragen das der Hund sich in Abwesenheit des Halters frei bewegen kann.

    Tagsüber habe ich hier noch nie eine Box gebraucht, weder um einen Hund zur Ruhe zu bringen, noch um einen Hund nach einer OP am Bewegungsapparat zu "fixieren". Da hat es vollkommen ausgereicht, dem Hund zu sagen, dass er nicht herumlaufen soll und auf seinem Platz bleiben soll.

    nur interessenhalber. was hast du gemacht wenn der hund mal 1-2 stündchen allein gelassen werden musste? oder konntest du über wochen eine 24std aufsicht gewährleisten.

    Ich frag mich gerade, was ihr alle für gigantische Boxen habt, dass ihr da bequem nen großen Hund reinpacken könnt? Wir haben ja jetzt schon die Flugboxen bei uns rumstehen, damit die Hunde sich daran gewöhnen, und die müssen per Gesetz eine bestimte Größe haben. Der Hund muss bequem aufrecht stehen und sich wenden können. Unsere Hund sind echt keine Riesen (ungefähr 54cm) aber mit Kopfhöhe und sich wenden können sorgt das dafür das die Boxen wirklich riesig sind. Die kann man auch in keinem normalen Auto mehr transportieren, und die nehmen grad die Hälfte unseres Wohnzimmers ein. Aber das ist die einzige Boxengröße, die für uns laut Gesetz möglich ist. . Und das macht ja auch Sinn, wenn ich meinen Hund schon wo einsperre will ich ja auch dass der bequem stehen und sich drehen kann. (Also ich fänds jetzt auch weird meinen Hund in diese Box einfach so einzusperren (zB über Nacht) oder auch jetzt bei Verletzung. Er liegt halt neben mir auf dem Sofa. Ich glaube ich würde ihn auch ansonsten eher anleinen, sollte das nötig sein. Aber gut, muss ja jeder selbst wissen.) Was ich mich wirklich eher ganz praktisch frage, ist, wie gesagt, habt ihr mit den großen Hunden dann einfach gigantische Boxen mitten in der Wohnung stehen?

    Faltbare Hundekäfige gibt es in sehr sehr groß. Decke drüberhängen dann hat es Boxen-/Höhlencharakter.

    Fakt ist, es gibt unzählige Krankheitsbilder, bei denen Boxenruhe notwendig ist, damit der Hund später lange folgenfrei gut leben kann. Allein dafür ist es wichtig, dass der Hund das Prinzip kennt und gut in Boxen schläft. Ist schön, wenn der Kelch an einzelnen Person vorübergegangen ist, herzlichen Glückwunsch. Die Zahlen sprechen gegen euch

    Welche Zahlen , welche Krankheiten ?

    Im Prinzip jede OP die den Bewegungsapparat betrifft oder die im Anschluss absolute Ruhestellung mit sich zieht. Ob es nun Tage oder Wochen sind.

    Um mal die häufigsten OP Gründe zu nennen auf die das zutrifft:

    - Kreuzbandriss

    - Gelenkoperationen

    - Frakturbehandlung

    - Magendrehung/Bauchhöhlen OP

    - Bandscheibenvorfall

    Wie häufig das in Zahl vorkommt, darfst Du selbst googlen.

    Mein Sharinghund hatte z.B. vier Kreuzband/Meniskus-OPs in drei Jahren, mit jeweils wochenlanger Ruhestellung.

    Mein DSH hatte monatelange Zwangsruhe wegen Bandscheibenvorfall.

    Meine DSHündin hatte eine Gebärmutter OP mit anschliessder Ruhestellung für mehrere Tage.

    Das entspricht schon einer "Trefferquote" von 60% bei fünf Hunden die ich hatte/habe.

    SavoirVivre Dann ist die Lösung bei euch natürlich total nachvollziehbar. Allerdings hat Tidou geschrieben, dass ihr Kühlschrank nur über Strom laufen wird, damit braucht sie in jedem Fall eine ordentliche Batterie. Wenn es auf die Kosten ankommt, würde ich diese dann eher mit einem Ladebooster kombinieren, als mit Solar, egal ob mobil oder auf dem Dach, ansonsten wäre das Risiko zu groß, dass die Lebensmittel irgendwann..

    Ich kann nur von unser Lösung und unseren Rahmenbedingungen sprechen. Deswegen schreibe ich diese ja detailliert dazu :ka: . Ob es für andere passt muss dann jeder selbst entscheiden.

    Das war kein „macht das so“, sondern ein „so

    machen wir es“.

    Und im Gegensatz zu Dir empfehle ich in diesem Falle keine Lösung, da andere Rahmenbedingungen als wir sie haben. Du sprichst halt eine konkrete Empfehlung aus. Kleiner Unterschied

    Ulmenrindenschleim kannst Du dauerhaft geben. Am Ende ist es immer die Dosis. Wenn man da im empfohlen Rahmen bleibt ist alles tutti. Ich kenne diverse Hunde die es schon seit Jahren täglich bekommen. Schön ist natürlich wenn man irgendwann weg von irgendwelchen "Hilfsmitteln" kann weil man die Probleme an der Wurzel packt und behebt. Aber manchmal ist das halt leider nicht möglich.

    So, wir waren letztes Wochenende auch wieder los :nicken: .

    Unser zweites Mal auf diesem Stellplatz, aber er hat sich als favorisierter "Um die Ecke" Stellplatz etabliert. Einfach weil es da alles gibt was unser Camperherz begehrt

    - ruhig, weitläufig, vieeeel Platz für jeden

    - zahlreiche, tolle Wanderwege ab Stellplatz

    - vernünftige V+E (ja es gibt auch katastrophale, und wir sind nicht anspruchsvoll)

    - gepflegte und saubere WCs und Duschen

    - Stromanschluss

    und last but not least, eine ausgezeichnete Internetanbindung.

    Dieser Punkt ist inzwischen wichtig für uns geworden, weil wir ja vom Camper aus arbeiten dürfen.

    Wirklich schöne Wanderwege

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    Mit Gelegenheiten zum abkühlen

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    Viel Platz für jeden Camper

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    Lecker gekocht

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    Zufriedener Gustaf

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    Es tut mir leid, wenn du dich angegriffen fühlst. Das war nicht meine Absicht und ich wollte auch gar keine Diskussion starten.

    Je nach Hundetypus sind Aufzuchtfehler für die Umwelt einfach mit einem höheren Risiko verbunden bzw. es gibt mehr Angriffsfläche um Fehler machen zu können. Und diese Fehler passieren mitunter einfach sehr, sehr früh. Aktuell kenne ich ein Beispiel, wo die Anfängerin einen Hund erwischt hat, der Rassetypisch (Gebrauchshund) versucht sich mit den Zähnen durchzusetzen und damit sehr früh leider Erfolg hatte. (Damit du ein Gefühl dafür bekommst, worauf ich uA abziele)

    Ich kann nur von mir sprechen, aber ich neige ja auch zum Perfektionismus. Es tut mir beim zweiten Hund sehr gut, dass ich genau diesen Perfektionismus abgelegen konnte. Weder strebe ich es an alles richtig zu machen, noch möchte ich meinem Hund den besten Start ins gemeinsame Leben bieten. Ich sage mittlerweile tatsächlich häufig "ach, egal!" und höre viel mehr auf mein Bauchgefühl. Auch lasse ich mir von außen mittlerweile viel viel weniger reinreden, was Erziehung sei und was der "erzogene Hund von heute" alles können muss. Intuition + ein gesundes Selbstbewusstsein ist ein sehr große Teil bei der Hundeerziehung. Das streben danach, Hundeerziehung optimal gestalten zu wollen kann zu sehr viel Druck und Stress führen.

    Ich denke das ist oftmals die Herausforderung als ambitionierter Ersthundhalter, der es richtig und optimal machen möchte für seinen Hund.

    Das streben danach alles richtig zu machen kann auch viel kaputt machen. In der Halter-Hund Beziehung aber auch was das eigene Nervenkostüm angeht. Man ist nämlich auf Rückschritte und die Unberechenbarkeit des Hundeindividuums nicht eingestellt.

    Vermeintlich schlauere Menschen, mit viel Meinung und wenig Plan, wird es immer geben. Es ist oftmals eine Frage der Erfahrung da zu erkennen wer wirklich sinnvolle Ratschläge gibt und wer nur dummlabert.

    Ich habe jetzt meinen fünften Hund, aber den Ersten seit über 25Jahren von Welpenbeinen auf an. Da war und ist auch vieles wieder neu und ich erwische mich regelmässig dabei zu "vergleichen"mit anderen Junghunden. Es braucht dann jedes Mal den Moment der inneren Erleuchtung um mir selbst zu sagen was für ein Bullshit. Ich kann mir gut vorstellen wie es einem Ersthundhalter dann erst gehen muss, denn ich mache ganz viel aus Intuition und Erfahrung heraus. Gerade in Situationen bei denen Herr Junghund die Synapsen durchknallen.