Beiträge von SavoirVivre

    Ach, zweites heutiges Beispiel (willkommen in unserem Leben mit Hund mitten in Hamburg, mit sehr hoher Hundedichte). Mein Mann wurde Mittag von einem fremden Hund, der Gustaf ans Leder wollte, ins Bein gepackt, weil er dazwischen ist/war. Viel Getöse von tobenden Fremdhund, dessen kreischende Halterin, mein brüllender Mann.. und mein Blümchen-Gustaf der verwundert war warum denn alle so laut sind 😍🙄.

    Drei Monate vorher war ich in der Situation meines Mannes. Auch da hat mein Blümchen nur rumgestanden und wenig schlau geguckt 😍😍.

    Hier bin ich :pfeif:. Vorab, Hamburg ist groß und hat unfassbar unterschiedliche Stadtteile. Es gibt nicht das Großstadtleben in Hamburg.

    Aber, kurz und knapp. Wären wir keine Camper und >120Nächte im Jahr mit diesem unterwegs, Tendenz steigend, wäre in unsere derzeitige Wohnsituation - mitten in Hamburg aber grün - kein Boxer eingezogen.

    Es klappt gut mit Gustaf, er ist perfekt für uns, und ich würde die Rasse - vom VDH Züchter und offenen Auges bzgl. Veranlagungen zu bestimmten gesundheitlichen Problemen/Krankheiten - empfehlen, wenn man weiß worauf man sich beim Boxer einlässt.

    Nicht für das Leben in Hamburg so wie wir wohnen, wenn kein konsequenter Ausgleich möglich ist, aber am Stadtrand oder ruhigeren, weniger stark frequentierten Vierteln sehe ich kein Problem.

    Wer grundsätzlich bereit ist einen großen, kräftigen, bewegungsfreudigen, temperamentvollen, energiegeladen, teilweise grenzwertig clownigen Hund adäquat auszulasten, der Wach- und Schutztrieb mitbringt, aber auch WTW und WTP, macht mit dem Boxer keinen schlechten Griff.

    Mein Boxer kennt und kann alles was für unser gemeinsames Leben notwendig ist. Was wir nicht brauchen im Alltag, machen wir nicht, es gilt Prioritäten zu setzen um den Hund nicht zu überfordern.

    Aber ich habe auch über zwei Dutzend Jahre Gebrauchshunde in Hamburg gehabt (und aus vielen Fehlern gelernt), als er einzog, so das ich die Erziehung, Auslastung und Führung von Gustaf intuitiv mache. Ich merke rasch wenn etwas in die falsche Richtung läuft und habe einen soliden Werkzeugkoffer um es zu richten.

    Zum Sicherheitsbedürfnis Deiner Frau. Ich bin eine zarte Asiatin, 1,57m und 49kg. Gustaf ist jetzt 17Monate alt, voll pubertär aber gut führbar. Ich führe ihn, nicht umgekehrt, nie. Er hat keinen Wach-/Schutzauftrag von uns und er zeigt noch null Wach- oder Schutztrieb. Er bellt nie, er meldet nix, er ist ein Blümchen und überlässt alles uns. Weil wir das so forcieren.

    Das wird alles schon noch kommen, rassebedingt, aber es werden immer mein Mann oder ich sein die jede Situation regeln. Anders möchte ich es, gerade in der Innenstadt, auch gar nicht haben. Seine reine körperliche Präsenz muss reichen. Ich will ausdrücklich keinen Hund der auf mich aufpasst. Nicht sein Job.

    Bestes Beispiel heute.

    Heftig aufgeladene Situation zwischen mir und einem Radfahrer, weil ich eine sehr alte Frau vor diesem beschützt und verteidigt habe. Ich habe so laut geschrien (um Hilfe und Polizei) das meine Stimme sich überschlug. Der Radfahrer hat noch lauter gebrüllt und war aggressiv von der Körpersprache. Und Gustaf? Dumdidum.. wann bist du fertig Frauchen? Vooooll langweilig hier. Oh, ein Grashalm.. Ui, ein Blatt. Dumdidum.. und was ist jetzt mit spielen? Ich war so stolz auf ihn :cuinlove: :applaus:

    Kalle hat auch den Sternchenmantel von zooplus bekommen und ich bin unschlüssig… es ist halt viel Mantel für wenig Hund.. den Bauchgurt musste ich ganz eng stellen, aber kürzer dürfte er sich nicht sein.. :ka:

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    Wenn Du mit „nicht perfekt“ leben kannst dann ist das ein feiner Mantel.

    Wenn Du sagst, ich habe keine Lust auf Kompromisse und gebe lieber mehr Geld für einen vernünftigen aus der nahezu perfekt ist, dann schau lieber nach einem z.B. nonstop glacier o.ä.

    Wenn ich mich für 1-2 Wintermäntel entscheiden müsste, wäre es nicht der Sternchenmantel geworden. Aber da Gustaf vier :see_no_evil_monkey: Wintermäntel hat, ist das der den er anbekommt wenn Mantelbeschädigungsgefahr besteht, oder als Ersatzmantel im Auto fest deponiert wird.

    PS

    ich finde er passt Kalle gut, und gerade weil Kalle ein schmaler Hund ist, deckt der Mantel die Seiten gut ab. Nur der Vorderbein Ausschnitt ist recht offen, aber das mag mein Hund z.B. gerne weil er da viel Bewegungsfreiheit haben mag.

    Meinem Hunf half gegen seine „Umweltallergie“ (zu heftigen Pollen/Gräser Flugzeiten) Cetirizin. Wirkt aber nicht bei jedem Hund und natürlich mit dem TA absprechen.

    Das ist auch eine super Idee. Werde ich bei der Tierärztin ebenfalls mal ansprechen. Ich habe nur bei meinen zahlreichen Recherchen gelesen, dass Antihistaminika bei Hunden meist nicht sofort wirken, sondern erst nach etwa 2 Wochen. Kannst du das bestätigen? :/

    Nein das kann ich nicht bestätigen.

    Gegen einen echt schlimmen Nesselsuchtschub mit unzähligen dicken Quaddeln am ganzen Körper und dick geschwollenen Ohren, hat Cetirizin innerhalb von 4Std. zum vollständigen Abschwellen geholfen. Beim ersten Nesselsuchtschub ohne Cetirizin hat es zwei Tage gedauert bis alles abgeschwollen war.

    Gegen Juckreiz (Pfoten) nach Gassigängen hat Cetirizin, als wir es ausprobiert haben, nach 1-2Tagen geholfen. Und dann kontinuierlich jeden Tag eine Tablette über 14Tage. Danach runter auf 1/2 pro Tag für weitere 14Tage und seitdem nur noch nach Bedarf, mit Wirkung am gleichen Tag. Danach war die Pollenflugsaison weitgehend um.

    So war/ist es bei uns

    Aber ich glaube nur bei 30% aller Hunde wirkt Cetirizin überhaupt.

    ich bin auf dem selben Wissensstand wie @Helfstyna

    Sehr sehr ärgerlich, aber leider muss man für alle egoistischen Idioten dieser Welt mitdenken.

    Ergo, ja ein Gebissener kann eine Teilschuld bekommen, aber am Ende muss der Hundehalter und sein Hund trotzdem mit Konsequenzen rechnen - sofern es gemeldet wird (ich gehe jetzt mal von einem Fall wie dem von Dir beschriebenen aus. K.A. ob ein Gebissener euch dann melden würde oder es unter eigene Idiotie abhakt. Und nein, es ist schlicht und ergreifend nicht immer so dass ein Arzt das immer meldet oder nachfragt, ebenso die dahinter stehende Krankenversicherung nicht).