Beiträge von SavoirVivre

    Moin,

    ich wollte man von der Reinfleischdose Ackerschwein von DEFU berichten. Natürlich nicht bedarfsdeckend, da Reinfleischdose .

    Ich war ja schon von der Schwein Pur Dose von Tackenbergzufrieden, aber das Produkt wird ja leider eingestellt. Aber mit Ackerschwein von DEFU habe ich nicht nur eine Alternative, sondern bin da auf ein echtes Top-Produkt (subjektiv empfunden) gestoßen.

    OK, es wird sich zeigen ob die Qualität konstant hoch ist (war bei Tackenberg leider nicht ganz der Fall), aber ich bin vom ersten testen und füttern wirklich angetan. Natürlich probiere ich auch selbst und muss sagen, mit Salz und Pfeffer würde ich mir das bedenkenlos aufs Brot schmieren. Angenehme hellrosa Farbe, gut duftend, ganz zarte Fleischstücke erkennbar und ansonsten eine Konsistenz als wenn ich Schweinefleisch schonend gare und anschliessend mit etwas Fleischbrühe püriere.

    ABER ich habe gleich in der ersten 800g Dose eine Art "Tackerklammer" aus Metall gefunden. Ich war total baff und bissl traurig. Den Rest der Dose habe ich kleinst zermanscht und gesucht, aber es war nur diese eine. Ich habe DEFU natürlich kontaktiert, mit Foto, Erläuterung, etc. und sie haben einfach super reagiert. Zwei eMails und das sie die QS jetzt nochmal auf den Prüfstand stellen werden, inkl. Kontrolle des gesamten Herstellungsverfahrens. Auch die Empfindlichkeit des Metalldetektors prüfen, der beim Check der Rohstoffe eingesetzt wird. Lange Rede kurzer Sinn. Es war herauslesbar wie bestürzt sie sind und da nun einiges in Gang setzen und die Charge zu prüfen.

    Derzeit können sie aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dies eine einmalige Verunreinigung ist, weil noch keine weitere Meldung bezüglich der Charge bekommen. Dennoch stoßen sie die o.g. Punkte jetzt an.

    Finde ich gut und auch wenn ich beim füttern der weiteren Dosen aus der Charge erstmal sehr achtsam sein werde, ist das eine gute Reaktion gewesen.

    Gustaf ist 17Monate alt und noch immer ein Blümchen. Situationen in denen er unsicher ist, löst er durch modererates fiddeln auf - ich hole ihn dann aber zügig aus der Situation raus oder moderiere.

    Es gab noch kein Lebewesen gegenüber dessen er Ansätze von Aggressionen gezeigt hat. Bei Huftieren (Pferde/Kühe/Schafe) ist er aber ein Tick zu angespannt neugierig, aus dem Film hole ich ihn auch rasch raus.

    Aber er neigt zu Übersprungshandlungen. Da er bei mir als Übersprungshandlung in die Leine beissen darf, ist das aber sehr einfach zu moderieren und dauert inzwischen nur noch wenige Sekunden bis er es abgeschüttelt hat. Beispiel.. wir begegnen auf 1km Lösegang ca. 8 Hunden. An sieben geht er gut vorbei, bei einem (der vielleicht besonders interessant war, oder weil der Hund aggro in der Leine hing was ihn irritiert hat) beisst er - direkt nachdem wir vorbei sind - für 2-3sek. wild in die Leine. Wie eine kleine Mini-Explosion. Kann ich gut mit leben, weil danach sofort vorbei. Zwei seiner Wurfbrüder hängen dann ihren Haltern im Arm oder Bein.

    Ich habe ja keine nennenswerten Erfahrungen mit Junghunden, bzw. großziehen eines Hundes. Mein letzter Welpe vor ihm, und erster Hund, war meine DSHündin 1993 (oder 1994 :???: ). Deswegen kann ich nicht so gut einschätzen wann da mehr Ernsthaftigkeit kommt. Aber ich gestehe ich habe früher damit gerechnet. Er ist mit 17Monaten noch immer seeeeehr Junghund.. also im Sinne von "kindisch" im Verhalten.

    Gustaf hat vor 1-2Monaten auch angefangen manchmal(!) nach dem großen Geschäft zu scharren. Aber das unterbinde ich verbal sofort. Wir wohnen in der Großstadt, das macht mir das aufsammeln nicht einfacher und kein vorbeigehender Passant findet es witzig was abzubekommen - was auch immer da angeflogen kommt. Jetzt macht er manchmal noch Ansätze zum scharren, schielt dabei aber zu mir und entscheidet sich dann i.d.R. es lieber zu lassen.

    Sockensucher

    Vorweg, puh Dein Blocktext ist extrem schwierig zu lesen. Nur eine Bitte an dieser Stelle - mehr Absätze hätten das Leseverständnis gefördert. Entschuldige also bitte vorab, wenn ich Dich falsch verstanden haben sollte.

    Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, hast Du das Gefühl gehabt den "Bulli" in Schutz nehmen zu müssen, weil er hier als "der, der sich doof verhalten hat" deklariert wird. Sehe ich etwas anders.

    Das ist eine Rasse mit Rasseeigenschaften, die es nunmal zu berücksichtigen gilt. Das ist erstmal wertfrei - weder gut, noch doof, noch schlimm, noch schlecht. Wenn man aber nicht völlig ignorant ist gegenüber der Rasse, dann weiss man das es Dinge gibt auf die man Augenmerk legen sollte. Es ist doch kein Gerücht, das bestimmte Hunderassen eher dazu neigen ins z.B. Jagdverhalten zu kippen. Ebenso das Artgenossenverträglichkeit nicht gerade Zuchtziel war. Oder das bei der Rasse eine gewisse Ernsthaftigkeit erwünscht ist. Nimmt man dies nun in Kombination, ist es vollkommen korrekt da lieber vorsichtig als nachsichtig zu sein. Das macht den Bulli weder zum blöden, noch zum gefährlichen Hund. Aber es macht ihm durchaus zu einem Hund den ich nicht mit meinem eigenen im Freilauf haben möchte.

    Die meisten hier sagen, ich würde die beiden nicht mehr im Freilauf zusammenkommen lassen. Punkt. Darüber kann man sich jetzt aufregen oder einfach akzeptieren. Ich für meinen Teil würde mir weder zutrauen eine weitere Begegnung zu managen, noch den Bulli richtig einzuschätzen - egal in welche Richtung. Ich wäre mindestens latent angespannt und das reicht oftmals schon, um eine eigentlich harmlose Situation kippen zu lassen. Das ist Grund genug es nicht mehr zu versuchen. Das heißt nicht das ich den Bulli doof finde, sondern das ich mir das nicht zutraue. Schlimm? Finde ich nicht.

    So, anders herum. Wäre der Bulli mein Hund, würde ich mit Hilfe eines rasseerfahrenen Trainers, im gesicherten Rahmen, schauen wie ich meinem Hund helfen kann sich ein "angemessenes Sozialverhalten" anzueignen. Das was Du beschreibst ist schon richtig, aber ich würde als Halter Hilfe in Anspruch nehmen und mir nicht die nächsten Hund-Halter-Teams zum üben suchen. Und ich würde es von niemanden erwarten da mitzumachen, und wäre selbstverständlich auch nicht böse wenn mein Bulli bei fast allen nicht der "Wunschspielkandidat" ist, so schade ich das auch fände. Im Gegenteil, ich würde gar nicht auf die Idee kommen zu fragen, sondern zum Profi gehen - gesicherter Rahmen.

    Ich bin bei Clover

    Ich stelle meinen Hund nicht für Verhaltensexperimente zur Verfügung, ich schütze ihn. Wenn ich weiss, da ist Eskalationspotenzial, sogar bis zur schweren Beschädigung, schicke ich meinen Hund garantiert kein offenen Auges ins Risiko. Er vertraut mir, und es liegt mir mich dieses Vertrauens würdig zu erweisen. Ich will der Rasse nicht unrecht tun. Aber es gibt Rasseveranlagungen, die eine Einschätzung sehr schwer machen wenn man nicht vertraut ist mit diesem Typ Hund. Better safe than sorry.

    Aber so sieht Momo und Lotte es ja auch. Keine weiteren Experimente.

    Im Prinzip wäre es mir egal was Auslöser war und was Ziel, denn die Hunde leben nicht in einem Haushalt und es ist ein einfaches sie nicht mehr zusammen freil laufen zu lassen.

    Hier ginge es mir nur um Vermeidung von Konfliktsituationen in der Zukunft. Denn ganz ehrlich, ist doch kein Problem das man nur noch angeleint gemeinsam geht oder gar nicht, bzw. die Hunde trennt bei den wenigen Male die es nicht anders gehen würde.

    Gustaf war gestern ausserplanmässig beim Arzt. Kam vorne und hinten Blut raus. Das war kein wässriger Durchfall, das war eine Blut-Blut/Gewebeklumpen-Lache.

    Sieht ja immer schlimm aus, ist aber "nur" eine Gastritis. TA sagt, derzeit geht ganz heftig ein Magen-Darm-Virus rum bei Hunden. Noch während wir im Behandlungszimmer waren, kam eine Tierarzthelferin rein und meinte der nächste Hund mit gleichen Symptomen (kackt nur noch Blut) ist auf dem Weg in die Praxis.

    Ganz ehrlich, wenn ich nicht schonmal einen Hund mit Gastritis gehabt hätte, wäre ich in Schockstarre verfallen. Aber so bin ich nur zügig direkt zum TA um eine Vergiftung auszuschliessen und das was er hat entsprechend behandeln zu lassen.

    Heute gehts ihm schon viel besser. Kot fest aber noch mit Restblut.