Ich frage mich zur Zeit grade, wann denn die Pubertät endlich mal vorbei ist und man die nicht mehr als "Ausrede" nehmen kann, wenn was nicht klappt.
Also kurze Faktenlage: Sennenhund-Labrador-Mix, 20 Monate jung, Rüde, unkastriert.
Und grade klappt der Rückruf wieder sehr erbärmlich. Ohne Ablenkung = ein Träumchen mit dem Großen. Aufmerksam, abrufbar, keine Beschwerden meinerseits.
Aber wehe ein anderer Hund kommt daher. Wenn ich den Hund frühzeitig genug sehe, lässt er sich stoppen. Aber wehe ich reagiere zu spät. Dann verpuffe ich spontan zu Luft. Rückruf, Pfeife? Egal. Von Hasen, die dahergehoppelt kommen rede ich mal gar nicht.
Das war schonmal deutlich besser. Ist auch immer eher phasenweise (was ja für die Pubertät spricht) .
Ich arbeite auch noch viel mit Schleppleine, aber hin und wieder muss er ja auch mal richtig rennen können. Und auch wenn wir zu menschenleeren Zeiten unterwegs sind, kann es nun mal trotzdem noch passieren, dass ein anderer Hund daherkommt.
Wann weiß/merkt man denn eigentlich, dass die Pubertät nun ein Ende hat? Kann ich das noch unter pubertätsbedingter Schwerhörigkeit verbuchen?
Oder sind wir da eh längst raus und ich muss es mir allein auf die Fahne schreiben und nochmal grundlegend was an mir und meinen Methoden ändern?
Wie sind Eure Erfahrungen da so bei größeren Hunderassen? Ich nehm alles an Tricks, Erfahrungen, Ratschlägen was Ihr auf Lager habt. Freundin von mir, seit 40 Jahren Hunde zu Hause, meint immer er würde für sein Alter super hören und in 2 oder 3 Jahren (hatte eher gehofft MIT 2 oder 3 Jahren und nicht IN) hätte ich einen traumhaften Hund. Sind ihre Ansprüche zu niedrig oder meine zu hoch?