Ich denke einfach, das viele Camper lieber weniger zahlen und die paar dutzend Meter zur nächsten Wasserstelle in Kauf nehmen.
Da denkst Du vermutlich nicht up to date.
Die Mehrzahl der Camper ist und wird immer älter.
Die mögen Komfort und können ihn sich auch leisten ;-)
Ich habe mir über diese Zeilen nochmal Gedanken gemacht und bin davon überhaupt nicht überzeugt
.
Im Gegenteil, dieses Jahr und bestimmt auch noch die nächsten paar Jahre, sind geprägt von stark gestiegenen Lebensunterhaltskosten. Egal ob Miete, Energiekosten, Lebensmittel, Inflation, usw.
Mir fallen adhoc mehrere Camper die ich kenne ein, die ihren Camper verkaufen weil sie sich allein den Unterhalt nicht mehr leisten können (Gründe divers). Aber auch weil sie sagen, die CP sind so teuer geworden und werden immer teurer, das der eigentliche Grund weswegen sie campen mehr und mehr verloren geht - und ja, für viele(!) war es die Kostenersparnis vs. Hotel weil sie die eigene Unterkunft mitbringen. Und sehr viele Camper haben auch Hunde, da kommt eine zusätzliche Belastung durch neue GOT dazu. Gerade die älteren Camper/Hundehalter haben oftmals keine KV für ihr Tier.
Mich stört dieses "die mögen Komfort und können ihn sich auch leisten" irgendwie. Es ist mir zu pauschal und spiegelt zumindest mein Umfeld so gar nicht wieder. Egal ob es vom einem älteren Camper handelt oder einem jungen Neucamper. Ich sehe es eher so, dass immer mehr Menschen und Camper mehr darauf achten (müssen) was sie ausgeben können. Einfach weil das Geld - unerwartet - an anderen Ecken und Enden fehlt.
Keine Ahnung, vielleicht bewege ich mich in einem besonders finanziell/sozial schwachen Umfeld, aber die Camper die ich kenne werden auf absehbarer Zeit noch mehr auf die Kosten schauen als vorher. Und ja, das betrifft auch die älteren Camper.