Beiträge von SavoirVivre

    Auch bei Tierärzten gibt es solche und solche und 300,- für eine max. 30-minütige, einfache Behandlung für die man beim entsprechenden Hund nicht mal ne Assistenz braucht, das ist einfach unverschämt. Und das an einem Tag mit regulärer Sprechstunde, nur wegen der 10 Minuten. Das war ja eine bewusste Entscheidung das so abzurechnen. Kunden bindet man mit sowas nicht.

    Wenn Praxen wissen das eine Versicherung vorhabt ist, kann ich mir das schon vorstellen.

    Nicht auf diesen Fall bezogen sondern generell. Auch ein Grund für steigende Beiträge und Kündigungswellen. Wenn dem so ist, ist nur eine Vermutung von mir

    Dafür muss man nicht mal bis in den Familienverbund oder Freundes-/Bekanntenkreis schauen.

    Die Dunkelziffer macht hier aber den Kohl durchaus fett - meine Meinung dazu.

    Wenn beispielsweise ein Goldie oder Collie einen anderen Hund beisst, dann geht das selbst unter Hundehaltern schon eher als "blöd gelaufen" (salopp ausgedrückt) durch, als wenn der beissende Hund ein Listenhund ist. Wenn der Halter des beissenden Goldies oder Collies dann auch noch aufrichtig bestürzt ist und beteuert sein Hund bleibt zukünftig an der Leine oder geht ins Intensivtraining, dann ist man eher geneigt es als "blöd gelaufen" zu verbuchen und nicht zu melden, als wenn es ein Listenhundhalter ist. Und das meine ich auch bei absolut vergleichbarer Verletzung, was ich explizit erwähnen möchte, weil sonst gleich Beispiele kommen á la wenn ein Goldie zubeisst ist die Bechädigung aber kleiner als beim Listenhund. Darum geht es mir nicht. Es geht mir um die reelle Wahrscheinlichkeit welcher Hund eher gemeldet wird und somit als +1 in der Statistik landet.

    Ich möchte das Gefahrenpotenzial von sogenannten Listenhunden nicht klein reden. Ich habe das selbst genügend eigene Vorurteile und kann mich davon nicht frei sprechen. Aber ich finde es dennoch schlimm, wenn alle in einen Topf geworfen werden. Es gibt so viele Details die den Unterschied machen. Von Herkunft, Aufzucht, Halter, Erziehung und Kontrolle, Verantwortungsbewusstsein dafür was man an der Leine hat.

    Am Auto gibt's auch Kennzeichen, Bau ich damit Mist kann ich damit gefunden werden und muß dafür gerade stehen.

    Eigentlich ja schon ein bekanntes System....

    wovon willst du mich eigentlich überzeugen? das deine Idee super ist?

    Ne, da kannst du jetzt mit weiteren Vergleichen kommen soviel du willst (auch schön Lebewesen mit Autos zu vergleichen) ich finde deine idee panne. komm damit klar. was ist überhaupt los mit dir das du so ein problem damit hast, das hier keiner applaus klatscht?

    Sorry aber was ist das denn für eine Aussage/Frage?

    Nur weil WorkingDogs explizit den von Dir gemachten Vorschlag nicht gut findet, ebenso wie ich, bedeutet das für Dich das sie lieber nix machen würde? Was ist das denn für eine Ableitung oder Unterstellung? Wow

    Das Fragezeichen hast du aber schon gelesen?

    Oha, bitte, ich bin einfach nur dafür das wirklich jeder die Verantwortung für seinen Hund und sein eigenes Handeln auch wirklich tragen muß!

    joah, und viele Wege führen nach Rom. Der von dir vorgeschlagene Weg vielleicht auch, aber ich finde ihn trotzdem panne.

    Und ob da ein Fragezeichen stand oder nicht, macht den Kohl nicht fett. Deine Reaktion auf die Ablehnung Deine Idee ist durchaus deutlich, Fragezeichen hin oder her.

    Nein, weil ich nicht - und das befürworte ich durchaus, brauche ich nicht, nur weil es Deppen unter Hundehaltern gibt - auf der Stirn stehen haben wo wir wohnen und wer wir (Hund und ich) sind.

    Ich erlebe tagtäglich Situationen mit Hunden und deren Halter die ich nicht so machen würde, bzw. nicht gut finde. Das schüttele ich ab und gehe weiter, weil ich nicht der Maßstab bin. Aber wenn der Hund gekennzeichnet wäre, und würden das paar Leute sehen die keine Hunde haben, keine Ahnung von Hunden haben oder Hunde nicht mögen, oder schlichtweg dieses Hund-Halter-Gespann nicht mögen, gäbe es kein Hindernis mehr das Hund-Halter-Gespann "zu melden".

    Das wäre wohl für mich der Punkt, an dem ich und mein Zoo das Land verlassen würden. Ich finde krass was das Vetamt eh schon alles tun und lassen kann. Wenn mich jetzt noch jeder Hinz und Kunz melden kann, weil er sich von der Rasse meiner ignoranten Hunde bedroht fühlt und es dann direkt zum Wesenstest kommt, würde ich mit Sack und Pack auswandern. Irgendwo reicht es dann auch.

    Also lieber nix machen und hoffen das einem nicht der nächste Vollidiot begegnet und es dann vielleicht der letzte für meinen Hund war?

    Ich hätte vor einem Wesenstest mit keinem unserer Hunde Angst, weder den Zwergen, noch dem Schäfertier.

    Ohne Angst mit meinen Zwergen laufen gehen zu können wäre mir das Risiko einer Meldung absolut Wert!

    Sorry aber was ist das denn für eine Aussage/Frage?

    Nur weil WorkingDogs explizit den von Dir gemachten Vorschlag nicht gut findet, ebenso wie ich, bedeutet das für Dich das sie lieber nix machen würde? Was ist das denn für eine Ableitung oder Unterstellung? Wow

    Das fände ich richtig richtig schlimm und ich frage ich ernsthaft was Dir und Deinen Hunden schon alles widerfahren sein muss um sowas zu gutzuheissen.

    Ich komme gerade gar nicht hinweg über einen solchen Wunsch. Das würde bedeuten das wirklich jeder Mensch auf der Strasse, dem meine Nase nicht gefällt oder den mein Hund zu lange angesehen hat, die Möglichkeit hätte uns zu melden. Einfach weil er - also die meldene Person - gerade einen schlechten Tag hat. Die Hemmungen alles zu melden was einem nicht passt, würden drastisch sinken. Hundehalter müssten sich bei allem was sie tun und bei allem was ihre Hunde tun, fragen, ob da nicht jemand steht der das gerade blöd findet. Denn Du bist hoffentlich nicht so naiv zu glauben das sowas nicht passieren würde. Und das auf Basis eines kleinen Prozentsatzes an Hundehaltern die sich nicht verantortungsbewusst verhalten. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die deutliche Mehrheit an Hundehaltern die sich bemüht alles richtig zu machen.

    Was muss passiert sein, das Du Dir sowas wünschst?