Beiträge von SavoirVivre

    Booties von Uwe Radant gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien. Ruf doch einfach an, die sind total nett.

    Bei uns sind die Gehwegplatten und Straßenbeläge noch nie so heiss geworden, dass Booties notwendig sind. Aber wir laufen zu 90% auf Gehwegplatten und angenehmeren Böden, und nur kurzweilig zum überqueren auf Straßen mit Teerbelag.

    Würden wir hunderte Meter gezwungenermaßen über Teerbelag laufen müssen, würde ich für den Part Booties anziehen

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    Ich hätt auch eine Frage, da ich bei Jin die Themen Impulskontrolle und Frustrationstoleranz ein wenig verbaselt habe und hier gern etwas nacharbeiten würde, such ich nach Anregungen. Dabei bin ich über das Buch

    "Impulskontrolle und Furstrationstoleranz bei Hunden" von Miriam Sommer

    gestolpert. Etwas irritiert mich, dass auf dem Buchdeckel "Anfänger" steht. Bei der online verfügbaren Vorschau seh ich nur grundlegende Theorie, die mir bereits vertraut ist. Hat einer von euch das Buch vielleicht gelesen und kann etwas dazu sagen?

    Ich fand diese drei hilfreich

    Impulskontrolle: Wie Hunde sich beherrschen lernen von Ariane Ullrich

    Der gelassene Hund: Selbstbeherrschung, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz von Gülay Ücüncü

    Souveräne Impulskontrolle bei Hunden: Wie Sie Ihren Hund besser verstehen und zu mehr Ruhe und Gelassenheit verhelfen von Benedikt Wittner

    Das kann ich bestätigen. Mein Boxer hat durch unser Stadtleben sehr weiche Ballen. Asphalt/Beton plus sein Körpergewicht und Dynamik = erhöhter Abrieb. So schnell kann sich die Hornhaut gar nicht nachbilden.

    Das beeinträchtigt uns bei Wanderungen die wir planen durchaus. Ich habe immer verschiedene Booties dabei, das hilft und beruhigt natürlich, setzt aber voraus das ich das es merke bevor er wunde Pfoten hat.

    Die Frage ist, welche Möglichkeiten man hat.

    Ich hatte immer > 35kg Hunde

    Wohnsituationen waren Wohnung im EG und Wohnungen im 1OG (mal mit mal ohne Fahrstuhl)

    Ich bekomme den Hund auf keinen Fall ins 1OG getragen und auch nicht runter. Heißt, sollte krankeits- oder unfalltechnisch etwas passieren, muss ich mind. eine Übergangslösung haben die sofort greift.

    Die da wäre (bei temporären Beeinträchtigung des Hundes) :

    - die paar Wochen oder auch wenige Monate zu meinen Eltern ziehen, die 10km weiter im EG wohnen und einen Garten haben. Geht, weil gleich zwei nicht genutzte Zimmer frei

    - unseren Camper für mehrere Wochen/Monate auf einen Campingplatz stellen und dort vorübergehend wohnen

    - Ferienwohnung/-häuschen für mehrere Wochen/Monate mieten

    - ein Mix aus diesen Möglichkeiten

    Bei dauerhafter Beeinträchtigung des Hundes:

    - Umzug, was dauern kann daher bis dahin einer der o.g. Übergangslösungen

    Es ist alles machbar (für uns, aber andernfalls hätten wir auch keinen Hund dieser Größen- und Gewichtskatogerie).

    Und ja, wir haben dafür entsprechende finanzielle Rücklagen gebildet und den Hund zudem vollumfänglich Kranken- und OP versichert.

    Unterm Strich, nein, ich bin nicht bereit Kompromisse einzugehen bei meiner Wunschrasse/-Größe/-Gewicht

    Ich mag groß. Ich mag auch klein, mein Mittelspitz war der Knaller, aber wenn ich die Möglichkeit habe, wird es immer ein 30-35kg Hund sein.

    Ist es denn wissenschaftlich belegt, dass Allergien bzw. überregulierende Immumreaktion sich "vererben" ? Ich frage ohne irgendeinen Plan von Vererbungslehre zu haben. Bitte für Doofe erklären, wenn jemand erklären mag :D

    acidsmile

    Alles richtig, aber auch unter Jagdhundführern wirst Du halt solche haben, die sich jeden Schritt härter erarbeiten müssen als andere. Es gibt sie halt, Menschen die so aufgestellt sind, das ihnen die Arbeit/Ausbildung mit Hunden leichter von der Hand geht. Dazu kommt dann oftmals noch eine Rasseaffinität, oder Hundetyp Affinität.

    Ich habe das Gefühl, das Problem ist, das sich viele "bewertet" fühlen in ihrer Fähigkeit als Hundehalter/-führer. Das ist menschlich, aber nicht zielführend und sicher auch nicht so gemeint.

    Ich glaube du verstehst das negativer als es gemeint ist.

    Ich selbst habe z.B. auch die Erfahrung gemacht, das mein letzter DSH Rüde (Tierschutzhund, als junger Adult zu mir gekommen mit einigen Baustellen) bei seinem Hundesitter - der gleichzeitig auch Hundetrainer war - von Anfang an "rund" lief, während ich mir das erarbeiten musste. Die haben sich kennengelernt, abgecheckt und nach wenigen Minuten war klar, das passt und mein Rüde hat sich angepasst verhalten (im positiven Sinne). Diskussionen die ich mit ihm hatte, gab es mit dem Hundesitter gar nicht erst, weil der vom Mindset und Auftritt so klar und souverän war, das es keinen Diskussionspielraum gab.

    Man kann durchaus ruhig sagen, das es Menschen gibt die durch ihre Art und Weise authentischer im Auftritt einem Hund gegenüber sind und ja, auch kompromissloser.

    Das ist ja auch auf Menschen übertragbar. Wenn ein Streitsucher sich einen "Gegner" sucht, siebt der auch erstmal aus, bei wem er sich das erlauben kann und bei wem er es lieber gar nicht erst versucht.

    Ich für mich bezeichne es immer als "seine eigenen Grenzen kennen", was auch z.B. in die Rassewahl mit einfliesst. Mal angenommen das Wohnumfeld, Hobbys und die persönlichen Möglichkeiten sind vorhanden um einen, sagen wir Malinois, DD oder Kangal zu halten. Alle drei Rassen in ihren Eigenschaften speziell und Spezialisten. Sie würden es trotzdem nicht werden, weil ich nicht daran glaube einer der Rassen gerecht werden würde. Sie wären "zu viel" für mich. Ich hätte nicht das, bleiben wir bei der Bezeichung "Mindset", dazu. Ich würde mir, innerhalb der FCI Gruppen eher weichere Rassen suchen.

    Das hat doch erstmal keine Wertung und wertet auch nicht meine Qualität als Hundehalterin oder Hundeführerin ab.

    Ich denke ein "Vollblutjäger" wird sich auch durch mehrfache, harte Abbrüche nicht davon abhalten lassen es immer wieder zu versuchen. Selbst wenn ein ganzer Rattenschwanz an Training und Maßnahmen dran hängt, und ich spreche von absolut jagdhundaffinen Haltern, wird das immer ein Thema sein. Ich kenne/spreche wenn es sich ergibt mit einigen Jägern, Förstern, etc. und die haben mir in interessanten Gesprächen erklärt, das es sinnbefreit ist einen Jagdhund zu halten wenn man nicht will das er jagt. Denn man erzieht lebenslang gegen die Genetik und verliert am Ende trotzdem. Nicht meine Worte. Ich kenne mich mit Jagdhunden und deren Trieben zu wenig aus.

    Ja, es gibt ganz sicher ganz viele Hunde die "halbherzig" jagen, oder einen wirklich moderaten Jagdtrieb haben (so wie meiner bisher), die sich nachhaltig vom jagen abhalten lassen wenn das Timing stimmt, die Konditionierung (Umorientierung) zuverlässig und ein ggfs. NotAbbruch knackig genug ist. Aber da kommen wir auch wieder in den Bereich der Rasseeigenschaften. Meine erste DSHündin wäre definitiv eine leidenschaftliche Jägerin gewesen, aber sie hatte halt auch sehr viel WTP und über Gehorsam hat sie es zuverlässig gelassen, auch wenn das ein langer Weg war. Danach hatte ich nur noch Hunde die nicht wirklich Interesse am jagen hatten. Einen Vollblutjäger vom jagen abzuhalten.. nunja.. andere Hausnummer.