Jetzt stell dir vor, du hättest in dieser Phase mit deiner Hündin hier dich austauschen wollen, wärst nach so einem Erlebnis erstmal gefrustet nach Hause gekommen und hättest dir das mal von der Seele schreiben wollen und die Reaktionen darauf sind: Versteh ich gar nicht, warum ist die denn so schwierig? Ist doch total einfach, machste n verbalen Abbruch, wo ist denn da das Problem? Ein Hey sollte doch wohl reichen, den Hund zu stoppen.
Denn es geht mir gar nicht darum, dass dein Kalle ein toller, leichtführiger Hund ist, darüber darfst du dich gerne freuen und dir auf die Schulter klopfen für deine Leistung. Aber es kommt bei mir so an (und ich bin da ja scheinbar nicht die einzige), als wäre da völliges Unverständnis, dass es halt bei anderen nicht alles so einfach läuft. Und gerade wenn du doch weißt, dass es auch anders laufen kann und teils viel Arbeit in der Erziehung steckt, versteh ich das echt nicht.
Ich habe zu dem Zeitpunkt mit Mia bereits hier im Forum mitgeschrieben..
Ich habe viel mit ihr gearbeitet nach einer Buchempfehlung aus dem Forum und nach viel lesen im Anti-Jagd-Thread..
maßgeblich geholfen haben mir damals auch die Tipps von Hummel um überhaupt mal so etwas wie einen Fuß in die Tür zu bekommen.. Stichwort: schlafieren, Aufregung regulieren lernen..
Für mich war das lesen in den einschlägigen Threads eher motivierend: ganz nach dem Motto „okay, das wird nicht einfach, aber das haben schon andere geschafft, das schaffen wir auch“.
Ich habe auch schon mehrfach, auch hier im Thread, meinen Weg mit Mia beschrieben und wie viel Arbeit das war.. Bei ihr hat ein einfacher verbaler Abbruch anfangs natürlich auch nicht ausgereicht..
und Mia ist zb ja auch der Grund, wieso ich mit meinen Welpen und Junghunden so großen Wert auf Umorientierung lege.. die sollen am besten gar nicht entdecken, dass hinter her laufen deutlich lustiger ist als meine Belohnung.
Weil sowohl beim Mali wie auch beim Border ist da natürlich, wenig überraschend, eine gewisse Faszination für Bewegungsreize..