Was ich mich da immer frage ... achten die Züchter eigentlich auf so was? Also, das kann ja nicht sein, dass so viele Rüden schier lebensunfähig werden dadurch ...
Ist nur eine rhetorische Frage.
Tatsächlich habe ich in meiner Hundeschule kaum Rüden, bei denen man über Kastration oder Chip nachdenken muss. Es fühlt sich hier im Forum also nur nach einer Häufung an, denke ich.
Die Frage ist u.a. auch, wie wohnen/leben Deine Kunden. Ruhiger? Mitten in der Stadt oder direkt an einem Hundestrich? Haben sie Haus und Garten oder müssen paar Hundert Meter zurückgelegt werden bis zur ersten Lösemöglichkeit, etc. ?
Und man darf nicht vergessen, dieser Thread ist ja explizit für den Austausch (im Sinne von Herausforderungen) gedacht. Dinge die gut funktionieren gibt es zu hauf, nur werden diese wahrscheinlich eher in den eigenen Photothreads geteilt.
Der Wurf von Gustaf war ein sehr ruhiger gemässigter Boxer-Wurf (G-Wurf). Bis zur 8ten Lebenswoche war nicht ersichtlich das sich das ändert. Die Züchterin war überzeugt das praktisch der komplette Wurf "Ersthund-Halter-geeignet" ist. Nur aufgrund der hohen Nachfrage (Corona) hat sie dennoch nur zu Haltern vermittelt die bereits Boxer/Hunde hatten oder haben, aus Sorge vor "ich habe gerade viel Zeit" Entscheidungen. Das war im nachhinein gut so, ich glaube nur die beiden Hündinnen aus dem Wurf sind weitgehend so geblieben. Gustaf und seine Wurfbrüder haben eine Entwicklung hingelegt (interessanterweise erst ab 12/13 Monate) die sich doch deutlich entfernt von ruhig und gemässigt. So wie es aussieht, ist Gustaf einer der gemässigsten aus dem Wurf und läuft gut und unauffällig in unserem Alltag mit. Da haben andere mit den Wurfbrüdern ganz schön zu kämpfen und stehen regelmässig am Rande ihrer Belastbarkeitsgrenze - und wir sprechen von erfahrenen Boxerhaltern, die vorher schon 2-6 Boxer hatten. Also nicht nur erfahrene Hundehalter, sondern auch rasseerfahren. Und ja, wir tauschen uns untereinander viel aus, inkl. Videocalls, etc.