Alles anzeigenDanke dafür, oja, so in der Art denke ich auch des öfteren
Oh man, das ist mit Emil schwierig. Labbis sind sein persönlicher Endgegner.
Same here.
Mein Ersthund mochte Labbis immer gerne, bis der erste Labbi-Welpe und später Junghund in unsere Straße zog (mittlerweile sind es vier).
Nie an der Leine, nicht abrufbar, immer direkt in uns rein, teils von hinten aus dem Gebüsch. Ätzend.
Einmal hat er unsere gesamte Social-Walk-Gruppe gesprengt (dummerweise hatte ich ausgerechnet an dem Tag beide Hunde dabei), die Trainerin hat außer "ui, fein, super macht Ihr das alle" nichts unternommen.
Seitdem: Blanke Panik, wenn ein schwarzer Labbi um die Ecke biegt.
Gestern kam der Typ wieder mit dem Rotzlöffel (danke Dir für den Ausdruck, der passt) in der Dunkelheit. Mitten auf der Straße, Labbi vor in die Leine, imponierend und (vermutlich) fixierend. Habe nicht weiter hingeschaut und bin mit meinem, der zum Glück gerade in der Leinenführigkeit war vorbei.
Der Halter "ja super, fein, priiiiima".
Was genau war daran "priiiima"??
Ich würde es anders aufbauen, aber ich kenne ein Mensch-Labrador-Team in der Nachbarschaft die es auch so gemacht haben. Die also auch das Verhalten ihres Hundes, wie sehr ähnlich wie von Dir beschrieben, gelobt hat. Ich mag die Halterin gut leiden. Sie gibt sich solche Mühe, hatte schon zwei Hundetrainer und endlich hat sie den richtigen Hebel für sich und ihren Hund gefunden.
Der Labbi war ein krasser(!) Leinenpöbler - Frust. Ihrer Erklärung nach lobt sie ihren Hund dafür das er zwar mit gewissen Druck in der Leine steht und fixiert, aber nichts weiter - also nicht weiter eskaliert. Alleine das war bereits ein Fortschritt für die Beiden. Als nächsten Step bestätigt sie verbal sobald Zug/Druck von der Leine genommen wird.. dann als nächstes die kleinste Umorientierung zu ihr.. usw. Das bekommen Aussenstehende im Zweifel gar nicht mit, so kleinteilig ist das. Man kann das finden wie man will, aber innerhalb von 6Monaten haben sie unheimlich große Fortschritte gemacht. Inzwischen bekommt sie ihren Labrador sogar ohne Zug auf der Leine auf einem 3m Weg, auf abgewandeter Seite, an Gustaf vorbei geführt. Ich habe mich so für sie gefreut und als ich sie das nächste Mal ohne Hund getroffen habe, habe auch gesagt. Sie war so stolz das es jemandem aufgefallen ist. Seitdem quatschen wir wann immer sich die Gelegenheit ergibt (selten) ![]()
Für andere Hundehalter, die eine solche Thematik bei ihren Hunden nicht kennen, mag das unverständlich sein. Aber insbesondere deswegen kann ich nur erneut dafür plädieren das Tun anderer nicht zu "verurteilen/bewerten". Erst recht nicht wenn man einen ganz anderen Typ Hund hat. Es gibt bestimmt andere und auch bessere Wege.. aber man läuft nunmal nicht in den Schuhen des anderen.
Was natürlich gar nicht geht ist wenn der andere Hund bis zum eigenen ran kommt.