Beiträge von SavoirVivre

    Tierarzt Rückert schreibt wenn man im Notfall ohne Probleme 10.000€ hinlegen kann gehts ohne Versicherung.

    Das ist denke ich bei den heutigen Preisen eine realistische Einschätzung.

    Die Summe ist schwindelerregend, aber ich schätze sie (leider) auch als vernünftig und realistisch ein.

    Aber wenn es in kurzer Zeit weg ist, muss das auch erst wieder erspart werden. Und dann besteht halt das Risiko das einen keine Versicherung mehr nimmt.

    Nicht einfacher geworden der finanzielle Aspekt der Tierhaltung

    Ich kann deine Gedankenhänge vollkommen nachvollziehen.

    Inzwischen glaube ich, das Vollkrankenversicherungen nur für diejenigen das Richtige sind, die für den Fallsfall wirklich abgesichert sein wollen (also Rechnungen die innerhalb kürzester Zeit in einem mittleren vierstelligen Bereich, oder gar fünfstellig sind), denen es ansonsten aber nichts ausmacht das sie monatlich kosten.

    So gehe ich zumindest ran. Ich will nicht im Regen stehen wenn mein Hund aus Gründen (auf Holz klopf) beim TA 7.500€ kostet. Aber wenn ich die Versicherung niemals in Anspruch nehmen muss, über das reguläre hinaus, ist es mir auch sehr recht. Dann profitieren halt andere. Passt für mich.

    Foto?????????

    :mrgreen-dance:

    Ich komme mal mit was anderem um die Ecke. Hier wurden zwei neue „Warnwesten“ für Gustaf bestellt. Aus den alten ist er rausgewachsen.

    In neongelb und in neonorange. Zum Verbleib im Auto und im Camper. Halt für die Fälle in denen man sich auch als Mensch die Warnwestwn anziehen würde/müsste.

    Für unterwegs müsste ich die relativ steifen und dadurch kantigen Klettverschlüsse irgendwie abpolstern, sonst reiben sie ihm das Fell auf. Aber dann könnte ich die auch für die bessere Sichtbarkeit im Freilauf anziehen.

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    Hunde die sich nicht zuverlässig von selbst umorientieren und soviele Kommandos benötigen wie Boop es von ihren Spaziergängen beschreibt, bei denen betrachte ich 100m schon kritisch.

    Das ist jetzt wohl die Frage, brauchen die Hunde diese Kommandos oder die TE?

    Ich denke es wird auch bei den Hunden einen Gewöhnungseffekt geben. Wie soll der Hund lernen sich eigenständig im Sinne des Halters zu verhalten, wenn ihm das stets durch Kommandos abgenommen wird?

    Was nicht heißt, das der Hund das nicht ruckzuck lernen kann.

    Hunde die sich nicht zuverlässig von selbst umorientieren und soviele Kommandos benötigen wie Boop es von ihren Spaziergängen beschreibt, bei denen betrachte ich 100m schon kritisch.

    Und vieles hängt ja nicht einmal am eigenen Hund. Wenn mein Hund 100m vor mir einen Konflikt hat (z.b. mit einem anderen Hund der angeflitzt kam) dann brauche ich a) deutlich länger um da zu sein und b) habe ich keine Chance zu erkennen was genau da passiert.

    Aber gut, klar kann das funktionieren. Ich bin halt der Typ der seinen Hund im 20m Radius hat.

    Ich kann mich auch nur wiederholen, es ist keine sinnführende Diskussion möglich wenn der Horizont am eigenen Tellerrand endet.

    Sie liebt ihren Hund so sehr, das eine evtl. Blasenentzündung oder andere Krankheit die zum lösen in der Wohnung führt, zwei Wochen ignoriert wird, weil das Verhalten ihres Hundes, ihrer umfangreichen Erfahrung nach, nicht nach Blasenentzündung/Krankheit aussieht. Das liebe Leute, ist wahre Liebe zum Tier und Erfahrung als langjähriger Hundehalter, der schon alles an Hundetypen ausschließlich mit Geduld und Liebe hinbekommen hat.

    Alter, hier platzt ja sogar mir der Kragen trotz Ingwertee :woozy_face:

    Solche Probleme innerhalb einer Diskussion tun sich halt auf wenn der Horizont am eigenen Tellerrand endet. Sorry to say, aber so schaut’s für mich bei Boop nunmal aus. Alles was außerhalb des selbst gemachten Erfahrungsschatzes stattfindet (den ich ihr keineswegs abspreche, für sie und ihre Hunde funktioniert es ja gut), findet bei ihr nicht wirklich statt.

    Das ist keineswegs böse gemeint, aber ich frage mich halt seit Seiten, wie man sich so verschließen kann vor den Erfahrungen anderer, diese so abtun kann. Das ist nunmal der Eindruck den sie hinterlässt und somit dreht sich die Diskussion halt im Kreiss.

    Von so einem Schwarz-Weiß-Denken geht hier aber keiner aus.

    Natürlich. Warum sollte man sonst sowas schreiben wie "ich erziehe ohne Kekse und Schatziputzi", wenn nicht um eine andere Trainingsmethode als die eigene lächerlich zu machen und als untauglich darzustellen? Eine sachliche Abwägung der Vor- und Nachteile verschiedener Methoden würde denke ich anders klingen.

    Ich lese das auch anders. Ich meine hier wird regelmäßig betont, das alle vier Säulen der Lerntheorie zum Einsatz kommen und keine ausgeschlossen wird.

    Dieses entweder oder, schwarz oder weiß, genau das finde ich bedenklich - und zwar in beide Richtungen. Ich zumindest glaube nicht daran das man einen Hund (ganz allgemein, nicht mal rassespezifisch) ausschließlich positiv oder ausschließlich negativ erziehen und/oder ausbilden kann, ohne das es über kurz oder lang zu Problemen mit anderen Menschen und Tieren kommt. Zuhause kann man sich sicherlich mit einigem arrangieren, aber sobald man die eigenen vier Wände verlässt wird dies schwierig.

    Und mir ginge es auch um Fairness gegenüber dem Hund (und nicht nur dem eigenen). Auch hier teilen sich die Geister, aber ich empfinde es als fairer meinem Hund 1-2x sehr klar zu kommunizieren das Nachbars Dackel eine Daseinsberechtigung hat, ebenso das Recht auf Unversehrtheit, als es rein positiv aufzubauen und Nachbarsdackel bis zum Erfolg eben dreimal in der Tierklinik vorstellig war.