Normalerweise kommt auch ein bißchen mehr Sicherheit rein, wenn man gelernt hat, den Hund richtig zu lesen.
Also, mal als Beispiel, Ohr hat sich nun im 5° Winkel aufgestellt - Hund ist im Jagdmodus, also muß ich ......
Die Rute geht hoch, dann .......
So mache ich es auch.
Ich beobachte den Hund ganz genau und prüfe zwischendurch auch den Gehorsam/Ansprechbarkeit. Wenn mir diese nicht mehr "reicht" kommt die Leine dran. Es gibt davor noch Vorstufen, wie etwa Umorientierung zu mir, Radius und auf mich warten. Sobald einer dieser Dinge nachlässt gibt es eine Leinenpause.
Ebenso wie ich darauf achte ob noch genügend "Löffelchen" vorhanden um Reize zu ignorieren und sich an die Regeln zu halten. Nach z.B. einer Rehquerung wo der Abruf/Umorientierung saß, kommt er erstmal an die Leine, weil es bei der zweiten, dritrten womöglich nicht mehr klappt weil Erregungslage noch ausreichend abgeschüttelt. Ebenso nach der x-ten Hundebegegnung (ohne Kontakt, möchte ich nicht bei Fremdhunden), weil die Kapazität um den Reiz auszuhalten auch nachlässt.