Ich traue mir selbst auch bissl was zu. Nach vielen Jahren mit Hunden und Pferde ergibt sich das einfach (ich bin aber weit weg von selbst nähen, tackern, Blut abnehmen, etc.).
Ich muss schon sagen, ein gutes Verhältnis zu den Tierärzten des eigenen Hundes ist Gold wert, und ich bin sehr froh so empathische, kompetente und symathische TÄ für ihn zu haben. Ich weiß einige hier werden sagen, das ist für den Tierarzt nicht gut in Hinblick auf psychische Belastung, aber ich freue mich wenn seine TÄ oder sein TA einfach so anrufen um zu fragen wie es ihn geht (also zwischen zwei Terminen oder nach abgeschlossener Behandlung), obwohl es gar nicht besprochen/vorgesehen war das sie anrufen.
Ich weiß noch wie ich Urlaub auf Texel mit ihm gemacht habe und er eine krasse allergische Reaktion hatte. Ich habe seine TÄ angerufen.. Fernberatung sozusagen. Das wurde selbstverständlich entsprechend in Rechnung gestellt. Zwei Tage später rief sie aber wieder an, nur um zu fragen wie es ihm geht und ob alles ok ist. Wir haben bestimmt 10min geplaudert, also wirklich einfach geplaudert. Ich fand das sooooo toll und nett. Und auch vorletzte Woche mit dem Verdacht auf Pankreatitis. Das Blutbild mit den hohen Pankreas Werten hatte sie gemacht und mich informiert. Ich habe den Bauchultraschall aber bei einer Kollegin von ihr machen lassen, da die Kollegin Internistin ist. Aber sie rief später trotzdem an, nur um zu fragen wie es ihm geht und wie unser (abgebrochener) Urlaub trotzdem war. So lieb 