Zitat
Nichts destotrotz ist es aber die Einschätzung eines jeden Einzelnen, inwieweit man sich durch so eine Situation belästigt/gestört fühlt, wenn ein anderer Hund auf einen zurennt und wenn man dann das Glück hat einen Hund zu haben, der mit solchen Situationen souverän umgeht, dann muss ich mich ja nicht dazu nötigen lassen, dass es mich stören muss, sondern kann schreiben, dass ich es für MEINE SITUATION als NICHT störend empfinde, wenn ein fremder Hund zu mir und meinem Hund rennt.
Grüße
Thorsten
hi thorsten,
ich habe jetzt mal nur ein kleines stück deines beitrages zitiert, damit es nicht den rahmen sprengt 
deine ausführungen sind sehr verständlich erklärt - danke erstmal dafür. du hast im grunde schon recht und dennoch bin ich beim thema "hund bellend auf andere zurennen lassen, weil passiert schon nichts.." nicht ganz bei dir.
zum einen bin ich ein grosser fan gegenseitiger rücksichtsnahme. u.a. auch weil ich das in einer harten schule erlernen musste, nämlich als halterin von DSH und das seit 15 jahren. ich fühle mich von diesem thread besonders angesprochen, da es sich auch hier um einen DSH handelt. ich habe in den letzten 15jahren viel einstecken müssen - an beschimpfungen, vorwürfen, beschuldigungen, etc. - und sie waren zu 90% ungerechtfertigt. die restlichen, berechtigten 10% resultieren aus unerfahrenheit meinerseits in den ersten jahren als hundehalter, und aus durchaus aktuellen aussetzern meinerseits, weil auch ich nur mensch bin und mich längst nicht 100% unter kontrolle habe.
grundsätzlich man mit rücksichtsnahme nicht sonderlich viel falsch machen - und glaub mir, man erspart auch seinem eigenen hund eine menge!!! zum anderen trägt man als halter einer hunderasse die einen grundsätzlich schlechten ruf hat meiner meinung nach eine besondere verantwortung. das ist unfair und undankbar, aber ich habe die erfahrung gemacht, dass man letztendlich davon profitiert.
dazu ist es eine schöne sache rücksicht zu nehmen. es fördert nämlich das friedliche und freundliche zusammenleben mit anderen hundehaltern und nichthundehaltern - ist es nicht das was man anstreben sollte? ich jedenfalls finde es sehr anstrebenswert - und das obwohl ich ein hitzkopf bin.
mich würde das verhalten dieser DSHündin um die es geht auch nicht stören. ich kann aber SEHR gut verstehen dass es womöglich andere stört - und das ist es was zählen sollte. nicht die (z.b.) 50% die es nicht stört, sondern die (z.b.) 50% die es stört, ängstigt, etc.
ich bin (leider) die erste die hochgeht wie ein HB männchen wenn meine tiere ungerechtfertigter weise angegriffen werden, ich bin aber auch die erste die sich entschuldigt wenn sie falsch reagiert hat. und ich bin die LETZTE die ihren DSH unkommentiert auf fremde hundehalter und deren hunde zustürmen lässt, da ich es strikt ablehen andere nach belieben als versuchskaninchen zu benutzen - und nichts anderes tut janine in diesem falle, auch wenn ich sie sonst nur als verantwortungsbewusste und wirklich gute hundehalterin kenne.