Beiträge von SavoirVivre

    @Bubelino
    Ich habe meinen dritten Hund vom Tierschutz. Alle drei sind/waren Buben und alle drei waren kastriert oder es wurde im Nachhinein geprüft ob die vereinbarte Kastration erfolgt ist (Hamburger Tierschutzverein). In dem einen Fall habe ich kastrieren lassen, was aber eine medizinische Indikation hatte.

    Es hätte auf jeden Fall Diskussionsbedarf gegeben wenn ich nicht kastriert hätte lassen. In diesem Fall war es notwendig, ohne Notwendigkeit wäre Ärger im Anmarsch gewesen. Daher - gut zu wissen :smile:

    Erstmal gute Besserung !!
    Ansonsten auch von mir der Tipp einzelnd mit den Hunden raus und das mit Bauchgurt.

    Wenn es gar nicht geht. Mein Bambi würde eine Woche gut damit zurecht kommen. Gerade Herbst/Winter ist er gerne weniger draußen, da er keine Unterwolle hat, und Regen und Kälte ganz schön ätzend findet.
    Ab der zweiten Woche würde ich Freunde und Familie mobilisieren. Allerdings nur an der Leine und mit Maulkorb. Idealerweise als Joggingbegleitung. So hat er Bewegung ohne hochzufahren.
    Und ich würde zuhause verstärkt was für den Kopf tun. Tricks, UO, Suchspiele, etc.

    Ich erkenne die oftmals vorliegende Notwendigkeit Tierschutzbünde kastrieren zu müssen durchaus an. Bekäme ich jedoch einen unkastrierten Rüden, würde ich mir vertraglich zusichern lassen, dass eine nachträgliche Kastration nur bei gesundheitlicher Indikation vorgenommen werden muss.

    Lehnt eine Tierschutzorganisation das - aus welchen Gründen auch immer - ab, dann wird es für mich kein Hund von dort. Die Gründe, auch wenn sie für mich nachvollziehbar sind, muss ich für meine Person trotzdem nicht annehmen. Ich verstehe jedoch dieses Grundmisstrauen, das der Sorge des Missbrauchs der Hunde entspringt. Ich nehme dies auch nicht persönlich, aber wir kämen dann halt auch nicht zusammen.

    meine DSHs waren da viel klarer und ernsthafter. sie waren aber auch viel wesensfester und führbarer.

    trotzdem - bei keinem meiner DSH hätte ich zweifel daran gehabt, dass wenn sie verteidigen, sie ernsthaft verteidigt hätten. insbesondere meine hündin. da hätte es wenig chancen gegeben sie zu beschwichtigen. sie hätte es sich zur lebensaufgabe gemacht mich zu schützen, während mein rüde immer wieder auf signale von mir geachtet hätte. sein rüde war ein sanfter riese, er hätte vielleicht nicht richtig zu gepackt. meine hündin jedoch - tja.. bis die kiefer krachen würde ich sagen.

    eine unkontrollierte angriffssituation ist meine horrorvorstellung.

    mein bambi hat ja grundsätzlich seine probleme mit menschen. einerseits mag er menschen sehr, andererseits findet er die meisten fremden menschen erstmal unheimlich. als unsicherer hund, der aber rassebedingt nicht dazu neigt zu weichen, braucht er eine enge führung.
    fehlt ihm diese, oder noch schlimmer, hat er den eindruck dass ich vollends die kontrolle verliere. keine ahnung was dann passieren würde. ich denke verbal und scheinattackenartig würde er sehr heftig nach vorne gehen. wenn aber vom angreifer ernsthafte bzw souveräne gegenwehr kommt, würde er weichen. darauf wetten würde ich aber nicht. vielleicht kommt dann auch sein schutztrieb voll durch und er würde richtig zupacken.

    ich frage mich nur, wer ist so verrückt und geift jemanden an der einen optisch so wehrhaft wirkenden hund mit sich führt? :ka:
    ich sage mal so, das bambi wirkt schon so als ob er jemandem sehr sehr weh und nachhaltig weh tun könnte. da sucht sich jeder der nicht vollends bescheuert ist doch ein leichteres "opfer".

    würde ich jedoch verletzt danieder liegen, nähren sich die helfer/retter ja gänzlich anders als jemand der mich attackiert. in einem solchen fall, würde sich das bambi schon von meiner seite weglocken lassen und würde in seiner unsicherheit trost und schutz bei einem souverän wirkenden helfer suchen. in den tiefen seines herzens ist er halt doch mimose :headbash: .

    ich würde alle nachbarn in dem mehrfamilienhaus informieren. je nachdem wie gut ihr euch kennt persönlich, oder mit einem sehr freundlichen um hilfe bittenen rundschreiben an alle nachbarn.

    idealerweise mit der information, dass die vorwürfe aus der luft gegriffen sind und ihr selbstverständlich alle hinterlassenschaften eures hundes stets sofort beseitigt.

    es gibt viele tier-/hundefreunde, auch wenn diese menschen selbst keine tiere haben. ich vertraue bei sowas auch auf das richtige einschätzen richtig und falsch bei anderen. mit ein wenig glück erhaltet ihr tipps zu der richtigen person.

    Das wichtigste vorab > nicht in unserem Bett. Finde ich - und ich spreche nur für mich - unhygienisch. Ausserdem habe ich eine leichte Allergie gegen Hunde, so dass ich gar nicht zum schlafen kommen würde, wenn er so lange so nahe bei mir liegt :shocked: .

    Er schläft immer dort wo wir sein Schlafkissen hinlegen. Ist insbesondere praktisch auf Reisen, Kurztrips, oder bei jemand anderem zu Besuch. Gerade weil wir ihn auf sein Schlafkissen konditionieren und nicht auf einen bestimmten Platz, wechselt das Schlafkissen munter in der Wohnung. Stört ihn so ziemlich gar nicht. Er hängt noch nicht einmal an einem bestimmten Schlafkissen - er hat nämlich mehre - sondern legt sich halt auf das was gerade im Angebot ist :gut: .

    Zum zwischendurch mal dösen, legt er sich gerne so nahe wie möglich zu uns. Sprich, wenn wir auf dem Sofa liegen und lesen, liegt er zu unseren Füssen und kuschelt mit dem Sofa. Oder er setzt sich vors Sofa und legt seinen Kopf auf meinem Schoss ab und lässt sich nebenbei kraulen. Diese Stellung hält er dann auch locker 30min. durch. Sieht ganz putzig aus :cuinlove: .

    wir haben auf unserem Balkon eine Lounge, auf die darf er mit rauf. So findet sich bei schönem wetter öfters das bild wie wir zu dritt auf engsten raum stundenlang dösend, lesend auf der lounge liegen. unter freien himmel ist auch meiner hundeallergie kaum noch spürbar.