Beiträge von Antoni

    Wann startest du denn mit dem Jagdschein? vl nutz ich mal die Gelegenheit und schliess mich an. so als Online selbshilfegruppe


    Schön das der Thread Anklang findet :smile:

    In knapp zwei Wochen startet ein neuer Kurs, ich werde da mal anrufen ob a. der schon voll ist und b.wie sich das ganze gestaltet, also wann und wie Unterricht ist.

    Ich habe noch ein Baby zu Hause und bin mir noch nicht ganz sicher, ob es nicht ratsamer wäre, erst nächstes Jahr das ganze anzugehen, wenn die Kleine älter ist und ich sie einfacher mal zu Oma und Opa geben kann :ka:
    Mein Mann steht zwar voll dahinter aber seine Zeit ist eben, bedingt durch unseren Hof, auch begrenzt.

    Bei mir ist es wie bei @Nathy, ich will den Jagdschein nicht machen, weil ich einen Hund führen will, sondern weil ich das Thema Jagd schon immer faszinierend fand (mein Onkel schenkte mir schon als Kind sein Jagdlehrbuch, aber ich denke, dass ist mittlerweile überholt :lol: )
    Für mich ist der Hund, den ich auf jeden Fall haben möchte, ein Stück vom großen Ganzen.
    Genau wie bei Phelan, der ist ja auch für die Arbeit am Vieh eingezogen und nicht das Vieh für den Hund ;)

    Als Landbesitzer sind wir eh schon in der Jagdgemeinschaft mit drinnen und Schwiegervater und Mann sind bei jeder Treib- und Drückjagd als Treiber dabei.
    Schwiegervater ist sogar Obertreiber, was bedeutet, dass es ihm erlaubt ist, während der Jagd mit den Jägern zu sprechen xD

    Was uns hier einfach fehlt, sind Hundeführer mit gut ausgebildeten Hunden.
    Im Moment haben wir gerade mal zwei, wovon einer aber noch einen ganz jungen DK führt, der noch mitten in der Ausbildung steckt.
    Deswegen sind die Jäger hier ja auch schon an mich ran getreten.
    Mir wieder strebt es aber ein bisschen, einen Hund auszubilden, der aber nur mit einem der Jägern die ganzen Prüfungen laufen darf.
    Dazu eben die Abhängigkeit von den Jägern... Und so brodelt der Gedanke einen Jagdschein zu machen, eben nicht erst seit kurzem in meinem Kopf.

    Allerdings würde hier eh erst ein neuer Hund einziehen, wenn unsere Hunde Omi mal nicht mehr ist (sie ist zwar schon alt, aber für ihr Alter noch sehr fit, so dass wir einfach hoffen, dass sie nicht nur alt sondern Steinalt wird =) ) und wenn sich unsere Wohnsituation verändert hat, wir also ins große Bauernhaus gezogen sind.
    Vorher möchte ich persönlich keinen weiteren Hund mehr haben!

    @Nathy Warum soll es bei die ein kleiner Münsterländer werden? :smile:


    Huhu,

    Ich habe keinen passenden Thread gefunden bzw. nur Bilderthreads. :smile:

    Da ich mich nun dazu entschlossen haben, meinen Jagdschein zu machen und das Thema Jagdhund dadurch natürlich auch an Bedeutung gewinnt, würde ich mich sehr über einen Austausch freuen, insbesondere auch mit denen, die ihren Hund jagdlich führen.

    Die Jagd waren in meinem Leben irgendwie schon immer Thema.
    Bevor mein Toni einzog, hatte ich zwei Jahre lang einen DK als Gassihund, der jagdlich geführt wurde.
    Mein Toni stammte ebenfalls aus einer jagdlichen Zucht und es lag ihm sehr im Blut und heute, nachdem ich nun ebenfalls einen Arbeitshund in seiner Sparte führe, tut es mir manchmal leid, dass er nie das machen durfte, wo drin er mit Sicherheit seine Passion gefunden hätte.

    Hier für unser Gebiet bräuchte ich einen Allrounder und keinen "Fachidioten" ;)

    Im Moment steht bei mir auf Platz 1 der kleine Münsterländer, dicht gefolgt vom DD oder Rauhaardackel.
    Einen guten Ausbilder hätte ich schon an meiner Seite, nicht zuletzt, weil er mich unter unseren Jägern gerne als Hundeführer sehen würde, sondern auch, weil er immer Große Münsterländer geführt und gezüchtet hat und auch bei den Jagdhundeprüfungen Prüfer war.

    Mich würde also erster Linie interessieren, was ihr für einen Hund/e führt und warum genau den?

    Gerne dürfen hier aber natürlich auch Jagdhundebesitzer mit schreiben, die einen Jagdhund haben aber keinen Jagdschein ;) Was macht ihr so mit eurem Hund und warum ist es genau diese Rasse geworden? =)

    Ansonsten hoffe ich hier einfach auf einen regen, interessanten Austausch :smile:

    Jap, Phelan und Lexi machen das um mit mir zu kommunizieren.
    Lexi in ganz ausgeprägter Form, Phelan hat es so von ihr gelernt.

    Toni hat das auch viel gemacht.
    Von Toni und Lexi habe ich sogar ein Video

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    Von Phelan und Lexi muss ich mal eines machen.

    Ich war nun gestern bei der Diskussionsrunde mit einem Wolfsberater hier in SH.

    Gleich zu Anfang: Mein Fazit aus diesem Abend "wie sie wissen, wissen sie nichts" |)

    Gerechnet haben die Veranstalter mit 20-30 Leuten, gekommen sind weit über 100 Landwirte, Schäfer, Jäger, Hobbyviehhalter (allen voran Pferdehalter)

    Der Vortrag vom Wolfsberater...nun ja...wenn die alle so sind? Oh wei, oh wei :pfeif:
    Nach dem Vortrag waren die Gemüter auch etwas hoch gekocht, so dass der gute Mann mir schon wieder ein wenig leid tat, aber den hätten sie mal lieber vor eine Grundschulklasse stellen sollen und nicht vor gut 100 Menschen die mit Viehhaltung ihr Geld verdienen :tropf:

    Danach kam die Diskussionsrunde, Fazit: Keiner aber auch wirklich KEINER konnte uns erzählen, wie wir in Zukunft vernünftig unser Vieh auf den Weiden schützen können.

    Eine nette Dame, mit Haupterwebsschäferei fragte z.B. wie sie im Winter ihre Schafe schützen soll.
    Im Winter läuft ihre gesamte Herde verteilt auf 20 Flächen, sie hat es mal hochgerechnet und kam für ihren Schafbestand auf 40 HSH die sie bräuchte.
    Auf die Frage, wo sie im Sommer, wenn ihre Schafe auf den Deichen laufen, wo keine HSH erlaubt sind, denn mit den 40 Hunden hin soll....keine Antwort!

    Ein andere Schäfer fragte, wie er auf dem Deich seine Schafe schützen soll.
    HSH sind verboten, am Zaun darf er nichts verändern...keine Antwort!

    Mein ehemaliger Berufsschullehrer, 40 Schafe in Herdbuchzucht und eine Holsteiner Zucht.
    Ein Lamm bereits gerissen vom Wolf, 4 weitere verletzt.
    Er hat in Niedersachsen bei einem Zaunbauer nachgefragt, was denn der laufende Meter für einen Wolfssicheren Zaun kosten würde. 33 Euro den Meter |)
    Im übrigen hat er die Kosten für die 4 verletzten Lämmer mal hoch gerechnet mit allem drum und dran und kam auf 1000 Euro, wovon 200 das Land übernommen hat....

    Der Eiderwolf wird hier vllt. auch ein Begriff sein.
    Zwei Schäfer die von diesem Wolf betroffen sind waren gestern auch da.
    Bei dem einen werden alle 3-4 Tage 4-5 Lämmer gerissen.
    Sie betreiben neben den Schafen auch noch "Ferien auf dem Bauernhof" und Landwirtschaftspädagogik.
    Einen Tag war seine Frau mit 15 Schulkindern, 2 Lehrern und 3 Eltern bei den Schafen direkt hinterm Hof.
    Gegen 10 Uhr war das, so erzählte er, als plötzlich der Wolf auftauchte und bis auf ca. 25 Meter ran kam und sich von nichts, aber auch rein gar nichts beeindrucken ließ!
    Er zog dann wieder gemächlich von dannen.
    Mittlerweile, so sagte er, ginge es ihm gar nicht mehr um seine Schafe, sondern er hat wirklich Angst um seine Kinder, gerade jetzt wo auch die dunkle Jahreszeit wieder anfängt.
    Er hat jetzt einen Antrag gestellt, dass dieser Wolf zum Abschuss frei gegeben wird.
    Diesen Antrag hat er Anfang Juli gestellt und bis heute kam nicht eine einzige Rückmeldung.

    Der zweite Schäfer fragte dann, wie lange denn ein durchziehender Wolf an einem Ort bleiben würde? (Ratet...natürlich keine Antwort )
    Er hatte nun mehrere Risse in den letzten 2 Monaten, nachweislich von einem Jungwolf, der aus dem dänischen Rudel abgewandert ist...ist ein Wolf, der seit 2 Monaten an einem Ort verweilt, wirklich noch ein durchziehender Wolf?
    Er sagte ganz klar, wenn das so weiter geht, wird er die Schafhaltung aufgeben, denn er kann nicht mehr!
    4 Wochen ist er nun jede Nacht zu seinen Schafen gefahren und nun noch mit der Dürre...

    Auf die Frage von einem Mann, der im Vorstand beim Deich- und Sielverband ist, was denn mit den Deichen passiert, wenn die Schäfer alle aufgeben....keine Antwort...(und jeder der nicht ganz dumm ist weiß, dass Küstenschutz ohne Schafe nicht möglich ist.)

    Und so gingen die Fragen weiter und es kam und kam keine Antwort.
    Das lustige, keiner der Schäfer, Landwirte und co. waren für den generellen Abschuss des Wolfes.
    Der eine Schäfer sagte es ganz richtig...der Wolf gewöhnt sich an unsere Kulturlandschaft, gewöhnt sich daran, dass von Menschen, Autos etc. keine Gefahr ausgeht und das der Tisch reich gedeckt ist.
    Er sagte klipp und klar, dass der Wolf wieder lernen muss, dass er Angst vorm Menschen und dessen Vieh haben muss.

    Da du bzgl. Hütehunderassen gefragt hattest, habe ich mir mal deinen Anfangspost durch gelesen und beim lesen kam mir sofort der Lagotto Romagnolo in den Sinn (hatte mich in der Vergangenheit mal näher mit dieser Rasse beschäftigt, leider aber nie einen persönlich kennen gelernt.)
    Bis auf das Äußere klingen die eigentlich ziemlich passend und gerade in Fernsehdokus wurden sie auch öfters schon als Rettungshunde geführt.

    Ich habe da auch schon oft drüber nachgedacht, da Susi auch immer noch Adult Futter bekommt.
    Ich traue mich ans Senior Futter auch nicht wirklich ran, weil sie vom Gewicht her an der untersten Grenze kratzt.
    Bei Toni war das damals auch so...
    Nun ist Susi für ihr Alter echt viel mit uns unterwegs.

    Ist das futtertechnisch vllt. falsch gedacht, das sie mit Senior Futter noch mehr abnehmen würde?
    Was ist in einem guten Senior Futter drinnen, was einem Senior gut tun würde?

    Mit Senior Futter habe ich mich ehrlich gesagt noch nie befasst :ops:

    Also mein TA sagte mir, wenn die Hoden gut fühlbar sind, kann man Kater kastrieren lassen.
    Bei Herrn Vroni war das zwischen 6 und 7 Monaten (sein Alter ist ja nur geschätzt). Markiert hat er da noch nicht, mir war das aber auch eher wegen der ungewollten Vermehrung wichtig, deswegen wollte ich das vor der Geschlechtsreife fertig haben.

    Wir haben heute die frisch gemähte Fläche zum Training genutzt, schließlich habe ich mir fest vorgenommen, uns für Ende Oktober zum Trial an zu melden und da müssen wir doch noch mal ein wenig trainieren :tropf:
    Ich war aber mehr als zufrieden, dafür das wir in den letzten Wochen (mehr Monate :hust: ), bedingt durch das heiße Wetter, nur Alltagsarbeit gemacht haben und er da ja ausschließlich selbständig arbeitet, hat er heute wirklich mehr als gut zu gehört =)
    An den Linien müssen wir aber definitiv wieder ein bisschen mehr arbeiten :ops:

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    Nach dem Wölfi auch schon auf dem Deich, wo wir öfters mit den Hunden spazieren gehen, zu geschlagen hat, werde ich nächsten Montag mal zum Diskussionsabend mit dem Wolfsberater aus SH gehen.
    Ich bin gespannt...

    Unseren Jungtieren im Moor geht es zumindest bestens, wirken auch nie irgendwie verschreckt oder so.
    Da unsere Jäger aber im Moment auch viel Nachts auf Ansitz sind, denke ich, dass die auch schon mal was gesehen hätten, auch im eigenen Interesse, die meisten sind nämlich selber Landwirt haben Vieh da oben laufen.

    Bei den beiden Kälbern, die hier in unmittelbarer Nähe gerissen wurden, kam raus, dass es sich wohl um einen Wolfsmischling gehandelt haben soll...naja...die Wolfsmischlinge scheinen ja auch wie Pilze aus dem Boden zu schießen :ka: