Beiträge von Antoni
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Ach du sprichst mir aus der Seele wenn du schreibst was für ein falsches Bild die Menschen doch von der Landwirtschaft und der Haltung von Nutztieren haben!!!
Ich mache nämlich auch gerade meine Ausbildung in der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Rinderhaltung.
Im Tierheim wird es schwer werden einen Hund zu bekommen, hast du ja selbst schon die Erfahrung gemacht, da dort eben auch immer die Meinung herrscht das der Hofhunde nur im Zwinger oder an der Kette leben muss.
Wie oft musste ich im Fernsehen bei Tiervermittlungssendungen hören, das Herdis oder auch Schäferhunde, Spitze, Berner etc. nicht auf einen Hof vermittel werden :/
Ich habe nur ein einziges TH dort mal gesehen, die auch Hunde und Katzen auf Höfe vermittelt haben.
War übrigens ein ländliches TH
Klar, es wird bestimmt solche Höfe noch geben, ich selber habe es aber noch nie erlebt.
Also unsere Hofhündin würde sich sehr bei euch wohl fühlen.
Sie ist eine Berner Sennenhündin.
Sehr wachsam aber nicht aggressiv.
Sie liebt es von allem und jeden geknuddelt zu werden, wenn sie weiß das von demjenigem keine Gefahr ausgeht.
Da wir nun keine Selbstvermarktung auf dem Hof haben, kann ich dir leider nicht sagen wie sie sich dann verhalten würde.
Kühe zu treiben macht sie aber aus Leidenschaft gerne. -
Genau, kann mich den anderen nur anschließen.
Dein Hund wird dir deutlich zeigen wenn er friert.
Toni bekommt einen Mantel um wenn es regnet oder schneit.
Er besitzt keine Unterwolle und ist dann immer bis auf die Haut nass und friert dementsprechend.Jetzt haben wir im Moment um die -7 Grad draußen.
Da es aber eine trockene Kälte ist, friert Toni auch nicht.
Heißt das er im Moment auch keinen Mantel braucht.Glaub mir, du wirst merken wenn dein Hund friert.
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1. Chip auslesen: Damit testet er, ob er als Fremder an den Hund ran kann.2. An der lockeren Leine gehen (am liebsten sehen sie Fuss laufen *g*)
2a. an der lockeren Leine gehen und ein Kind springt wild um dich herum und ein Jogger kommt vorbei.3. Sitz und Platz machen lassen
4. In der Gruppe entspannt nebenher laufen. Dann wurde jeweils einer der Hunde abgeleint. Damit wird getestet wie der Hund ohne Leine auf Hunde an der Leine in der Gruppe reagiert. Dann den Hund zu sich rufen und wieder anleinen
5. An einer befahrenen Straße entspannt laufen
6. Hund anbinden und sich mind. 10m entfernen. Hund muss mind. 2 Minunten ohne Theater dort verweilen. Du darfst ihn nicht ansprechen in der Zeit.
7. Hund ins Sitz oder Platz schicken, sich selber mind. 20m entfernen mit dem Rücken zum Hund also weggehen. Dann den Hund abrufen. Der Hund muss auf dem kürzesten Weg am besten zu Dir kommen und nicht einfach durch die Gegend dödeln
Auch wenn da noch die anderen Hunde sind. Am liebsten sitzt er dann auch noch vor und himmelt dich an.8. Radfahrer werden ignoriert
9. Hund neben Dir ins Sitz schicken und eine fremde Person läuft um Dich herum und macht Lärm mit irgendwas.
10. Gleiche Situation, aber dieses mal kommt eine fremde Person aus heiterem Himmel auf Dich zugestürmt, um Dich zu begrüßen.
Danach kommt nur noch Papierkram und Du bekommst die amtliche Befreiung in die Hände gedrückt *g*
Das war jetzt aber nur Leinenbefreiung und nicht der Hundeführerschein, oder?
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Zitat
psssst, das ist sein Pilemann

Ach so

Das sah auf dem letzten Bild so aus

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Sagt mal, hat der kleine Cooper einen Nabelbruch?
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Da ich nächstes Jahr wegen meiner Ausblidung weg ziehe und Toni nicht mit kann, habe ich "wenn die Umstände es erlauben" angekreuzt.
Es bricht mir zwar das Herz meinen Toni zu Hause zu lassen, auch wenn ich weiß das es ihm super gehen wird, aber in meinem Ausbildungsberuf ist es nicht leicht als Mädchen etwas zu bekommen.
Daher war das eine Chance die ich ergreifen musste. -
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Zitat
Also erst mal, dass der Züchter 12 ausgewachsene Hunde im Zwinger hält ist doch klar. Leute, also bitte 12 ausgewachsene DSH in einem Haus?????????
Da wäre meine Frage dann an den Züchter gewesen, warum er so viele Hunde besitzt und wie lange er sich mit jedem einzelnen am Tag beschäftigt.
Denn ich kann mir kaum vorstellen das er mit allen 12 Hunden zur gleichen Zeit raus geht.
Was macht er mit diesen Hunden?
Reinen Schutzdienst oder auch andere Sachen.
Kümmert er sich ganz alleine um die Hunde oder hat er Hilfe?
Denn wenn er mal angenommen 2 Stunden für jeden Hund am Tag aufbringt, sitzt jeder Hund trotzdem 22 Stunden am Tag im Zwinger.
Ich hab generell nichts gegen Zwingerhaltung und ich habe selbst mal auf einer Farm gearbeitet die 11 Hunde hatte.
Die haben natürlich auch nicht im Haus gelebt, waren aber von Morgens bis Abends auf der Farm in gange und dementsprechend nur Nachts in ihren Zwingern und auch vollkommen ausgeglichen.
Hatten ja auch einen sinnvollen Job.ZitatWenn er die Mutter wegsperrt weil sie schnell nervös ist, heißt nicht dass sie evtl. auch ein dauernd nervöses Wesen hat. Möglicherweise ist es ja ihr erster Wurf und sie kennt sich noch nicht so toll aus wie erfahrene Muttertiere.
Da wurde ja schon der Vorschlag gemacht, dass die TS den Züchter mal fragt ob sie ihn bei einem seiner Spaziergänge mit der Mutterhündin begleiten kann.
Ist sie dann immer noch super nervös und hibbelig sollte man die Finger davon lassen.ZitatWelcher eurer Hunde hatte noch keinen Durchfall als ihr das Futter umgestellt habt. Allein in diesem Forum gibt es Dutzende Threads darüber.
Bei einem erwachsenen Hund ist Durchfall auch nicht so schlimm wie bei einem Welpen.
Ein Welpe kann nach 3 Tagen an akutem Durchfall sterben.
Gerade in diesem kritischem Alter von 3 Wochen.
Also bei den drei Würfen die ich mit groß gezogen habe, hatten die Welpen weder bei einer Futterumstellung Durchfall noch nach der Wurmkur.
Daher wäre ich hier etwas vorsichtig und skeptisch.ZitatDer Züchter hat einen guten Eindruck hinterlassen
Wenn er einen so guten Eindruck hinterlassen hätte, wäre die Frage ob der Züchter denn ein schwarzes Schaf sei vollkommen überflüssig gewesen.ZitatEr hat sich nach den zukünftigen Lebensbedingungen erkundigt.
Das ist schon mal gut, da muss ich dir recht geben.ZitatEr ist im Zuchtverband gemeldet, was eine regelmäßige Kontrolle nach sich zieht.
Tja das war unser "Schäferhundzüchter" auch.
Der hatte sogar Zuchtauszeichnungen bekommen und ein halbes Jahr später, nach dem wir unsern Rico geholt hatten, wurden alle seine Hunde beschlagnahmt und ins TH gebracht.
Denn die Verschläge hinterm Haus hat kein Käufer, und die vermeintlichen Kontrolleure wohl auch nicht
, zu Gesicht bekommen.
Nur die Vorzeigezwinger im ach so hübschen Garten.
Genau wegen dieser Erfahrung kommt ein Schäferhundwelpe, wo die restlichen Schäferhunde im Zwinger leben, mir nicht mehr ins Haus.Gerade in der Schäferhundezucht gibt es reichlich schwarze Schafe, damit will ich den Züchter nicht mit angreifen...bitte nicht falsch verstehen, aber man sollte doch vorsichtig sein und sich sich 2-3 Züchter angucken und sich dann entscheiden.
Umalu:
Was möchtest du denn mit deinem zukünftigen Schäferhund machen?
Wenn du keinen Schutzdienst, VPG, THS etc. machen möchtest, solltest du sowieso Abstand von einem Schäferhund aus einer reinen Leistungsucht nehmen. -
Herdenschutzhunde sind für Betriebe mit viel Publikumsverkehr weniger geeignet.
Was habt ihr denn für einen Landwirtschaftlichen Betrieb?
Kommen da "nur" die Lieferanten und diverse Abholer oder kommen auch Kunden direkt auf den Hof.
Liegt euer Hof eher außerhalb oder doch eher in einer Gegend wo auch Menschen spazieren gehen?Ein richtiger Herdenschutzhund wie der Kangal, Owtscharka, Pyränen Berghund etc. sollten meiner Meinung nach nicht auf einen viel belebten Hof.
Leonberger gehen dagegen schon eher in diese Richtung.
In den Leonberger sind zwar Herdenschutzhunde mit reingezüchtet worden, allerdings werden sie seit Jahren nur noch als reine Familienhunde gezüchtet.
Sie haben aber trotzdem ein ausgeprägtes territorial Bewusstsein und melden wenn Fremde das Grundstück betreten.
Allerdings melden sie wirklich nur und warten bis der Besitzer entwarnung gibt.
Anders der Herdenschutzhund, der wirklich ernsthaft gefährlich werden kann.
Auf meinem derzeitigen Hof haben wir eine Berner Sennenhündin.
Auch sie schlägt nur an und wartet bis einer von uns, also wir als Mitarbeiter oder der Chef, entwarnung geben.
Sie ist ebenfalls sehr territorial und geht nicht streunen.Auf dem Hof, auf dem ich nächstes Jahr sein werde, haben sie zwei mittelgroße schwarze Mischlinge.
Trotz geringer Größe sind beide super Bewacher und super Hoftreu.
Wenn beide bellend auf einen zu gerannt kommen, bleibt man auch erstmal stehen und wartet ab was denn nun passiert.
Also die Größe ist nicht immer entscheidend.Sonst ist der Wolfs- oder Großspitz auch ein absolut guter Hofhund.
Welcher HSH für mich infrage kommen würde, wäre die Tibet Dogge.
Diese Hunde sind nämlich nicht nur als reine Bewacher für die Herde gezüchtet worden, sonder auch als Wach- und Hofhund.Guck doch mal auf diverse Internetseiten wie z.B.
http://www.herdenschutzhundhilfe.de
Dort findest du nicht nur in Not geratenen HSH sondern auch reichlich Informationen über die verschiedenen Rassen und Haltungsbedingungen.