Zitat
So langsam bin ich echt verwirrt. Dachte immer, all diese Beschäftigungen, Agility usw. wären wer weiß wie toll. Nun scheint es so zu sein, dass das Gegenteil der Fall ist. Alles überflüssig?!
Ich denke das war damit gar nicht gemeint.
Solange Mensch und Hund Spaß an Agility, Disc Dogging, Fyball etc. haben, finde ich das eine schöne Sache.
Es geht aber eben darum das viele meinen mit ihrem Hund irgendetwas machen zu müssen.
Da schafft sich jemand einen BC an und geht mit ihm zum Agility, weil der Hund braucht ja Beschäftigung.
Das aber ein Parcour, der in weniger als einer Minute durchlaufen ist, keine wirkliche Beschäftigung für einen Hund darstellt, sollte eigentlich jedem der logische Menschenverstand sagen.
Es ist, wie ich finde, eine tolle Freizeitaktivität, so lange Mensch und Hund gemeinsam Spaß an der Sache haben.
Es muss aber nicht immer auf Teufel komm raus etwas mit dem Hund unternommen werden und das wird aber heut zu Tage in fast jedem Hundebuch, in jeder Hundezeitschrift und teils auch hier im Forum so dargestellt.
Das fängt hier schon im Unterforum "Überlegung vor dem Kauf" an.
Die erste Frage die immer gestellt wird ist "Was möchtest du mit dem Hund machen, wie möchtest du ihn auslassten."
Darüber habe ich mir z.B. beim Hundekauf gar keine Gedanken gemacht.
Ich mache heute Trick Dogging, weil mein Hund großen Spaß daran hat immer wieder neue Dinge zu lernen.
Aber darüber habe ich mir vor 5 Jahren, als ich ihn geholt habe, keine Gedanken gemacht.
Wenn man dann aber mal schreibt, man geht mit seinem Hund "nur" spazieren und es wird bisschen Ball gespielt, aber großartig etwas machen tut man nicht, ist der Hund ja schon unterfordert 
Ich denke das ist damit gemeint, dass jeder diesen "neumodischen Quatsch" wie Agility, Disc Dogging, Flyball etc. machen will.
Wieso kann der Hund nicht einfach mal auf´m Spaziergang nur schnüffeln, einem Vogel hinter her schauen (oder auch mal aufschrecken
), das nächste Mauseloch erkunden, ohne das Fraule oder Herle den Bespaßungsclown spielen müssen?
Klar jedem Hund gefällt es auf´m Spaziergang vllt. mal etwas zu suchen oder kleine Spielchen zu spielen, das heißt aber nicht das ich Non Stop 1 1/2 Stunden den Hund betüddeln muss.
(Oder 3 mal eine große Runde drehen und mich dann fragen ob ich eine Runde auch durch Beschäftigung im Garten ersätzen kann.)
Genau so ist es wenn mein Hund mal einen anderen anknurrt.
Deshalb ist er doch noch lange nicht gemein gefährlich.
Genau so wenig wie er unsozial ist, wenn er nicht mit anderen Hunden spielen will.
Aber trotzdem gibt es endlose Threads mit dem Themen, "Mein Hund hat einen anderen angeknurrt", "Mein Hund bellt andere Hunde an", "Mein Hund hat einen anderen Hund gebissen" (und wenn man genauer hinter fragt, stellt sich raus das der Hund ledeglich nur abgeschnappt hat, weil der andere Hund zu aufdringlich war
), "Mein Hund will nicht spielen, wie soll ich ihn dann auslassten?".
Und so könnte man es endlos weiter führen.
Das ist alles Hünidschesverhalten und in den seltensten Fällen wirkliche Ernstfälle, wo eine radikale Änderung von Nöten ist.
Ich denke das ist einfach damit gemeint den Hund auch mal Hund sein zu lassen.
Und öfters mal auf sein Bauchgefühl hören.
Meistens weist einem das den richtigen Weg 