Beiträge von Antoni

    Hier trenne ich Susi von den anderen beiden beim alleine bleiben.
    Ist mir einfach lieber so, es braucht sich hier nichts zwischen Phelan und Susi hoch schaukeln, wenn keiner da ist.
    Am Anfang habe ich alle drei von einander getrennt, nach dem Phelan und Lexi mir nach 2 Std. alleine sein, total fertig entgegen kamen, vom ganzen toben ;)
    Mittlerweile hat sich das aber gegessen und die beiden bleiben zusammen :smile:

    Ich mache das vom Hund abhängig, ab wann ich ihn als richtigen Senior bezeichne.
    Toni War mit seinen 10 Jahren noch lange kein Senior, hat sich auch in keinster Weise so benommen.
    Wäre Toni nicht gestorben, wäre Phelan auch nicht eingezogen.
    Susi ist nach ihrer Infektion Anfang des Jahres merklich gealtert, das hat ihr doch ganz schön zugesetzt und ja, nun ist sie hier unsere Oma.
    Vorher hat man ihr auch überhaupt nicht ihr Alter angemerkt.

    Ob hier wieder ein dritter einzieht, wenn Susis irgendwann mal nicht mehr sein sollte, hängt ganz davon ab ob Christian dann wieder einen haben möchte, wie weit Phelan mit seiner Ausbildung ist und wie weit wir dann mit Familienplanung sind etc. pp.

    Bei uns war die Überlegung ob zwei oder drei Hunde nicht gegeben.
    Ich hatte zwei, mein Freund einen, zack hatten wir drei :D

    Drei alleine würde ich aber eigentlich nicht haben wollen, ich bin ganz froh nach Lust und Laune auch mal nur mit meinen beiden los zu zockeln bzw. gezielt mit Phelan etwas zu machen (Lexi zockelt im Gegensatz zu Susi ja immer einfach so mit) und Susi dann einfach bei Christian abzugeben und einfach sagen zu können "So, hier, heute ist sie wieder ganz dein Hund" und dann nicht mal ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ;)

    Ich habe für Lexi ein Tourengeschirr von Erpaki und bin damit sehr zufrieden, das Geschirr ist nach Maß angefertigt.
    Meine Hunde tragen alle ein Geschirr nach Maß, habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht, außer Phelan, der trägt momentan eines von der Stange von Wolters Cats and Dogs mit dem ich auch sehr zufrieden bin.

    Lexi mag aber nicht so gerne Geschirr tragen und ich bin auch eher Halsbandfan, aber wenn es mal nicht anders geht, kann sie sich damit auch arrangieren.

    Mein kleines Sensibelchen macht das gleiche, ich habe auch versucht ihr das abzugewöhnen, habe aber schnell gemerkt, dass sie dann gar nicht mehr weiß wohin und lieber einhält.
    So what, soll sie eben auf den Gehweg schittern, ich mache es weg und gut ist.
    Für jedes Häufchen, was auf dem Grünstreifen landet, gibt es ein tolles Leckerchen, in der Hoffnung das sie es irgendwann kapiert.
    Ich würde deswegen jetzt aber niemals richtig sauer werden, gibt wahrlich schlimmeres.

    Ach ein schöner Thread :smile:
    Auch wenn mein Toni im März diesen Jahres leider (viel zu früh) von mir gegangen ist, möchte ich trotzdem mal von ihm berichten :smile:

    Toni, seines Zeichens ein Rauhaardackel aus einer jagdlich geführten Zucht.
    Mit einer Nase gesegnet, die alles aufgespürt hat, ein Spurlaut, wo mich so mancher Jäger ansprach, warum ich ihn nicht jagdlich führen würde ;)
    Ein Freigeist und Denker durch und durch.
    Durch einen blöden Böllerunfall war er leider nicht mehr Schußfest, wenn jemand direkt neben ihm geschossen hat.

    Er lief bei mir von Anfang an immer ohne Leine, ich hatte mir als 13 jähriges Mädchen damals in den Kopf gesetzt "Mein Hund wird ohne Leine laufen können" nach dem der DSH meiner Mutter ein reiner Leinenhund war :p
    So fing ich früh an, mit ihm an seiner Impulskontrolle und an seinem Abruf zu trainieren.
    Wir waren Dauergast im Wildpark (in dem man bei uns ins Freilaufgehege darf) und ich nahm ihn überall mit hin.
    Er entwickelte sich zu einem absoluten Verlasshund, lief immer und überall ohne Leine, war von jeder Spur und jedem Wild abrufbar.
    Als er zwei war bestanden wir als Beste den Hundeführerschein und mir ist der Satz, den der Prüfer (selber Jäger und Besitzer zweier Flat Coated Retriever) damals zu uns sagte, tief in Erinnerung geblieben "Ein Schäferhund gehorcht dir, weil er dir gefallen will, ein Dackel tut dies, weil er es so will und du eine ganz besondere Beziehung zu ihm hast"
    Und so war es auch, er war etwas ganz besonderes für mich.
    Einmal hat er mir nen Fuchs aus einer Abflussleitung im Wald raus geholt, er liebte es durch diese Rohre zu laufen, ein "Hier" und der Hund stand, ein zweites "Hier" und er kam sofort zurück.
    Flüchtende Rehe, Hasen oder Wildschweine waren ihm letzten Endes so egal, das er ihnen höchstens einen Blick würdigte, dann mich angucke und mit dem Wissen, dass er sie sowieso nicht kriegen würde, seines Weges weiter ging.
    Irgendwann war mein Vertrauen in ihn so groß, dass er selbst Spuren im Spurlaut verfolgen durfte.
    Er lief nie zu weit und drehte immer wieder von alleine zu mir um.
    Wirklich interessiert war er sehr an Fuchs, Dachs, Marder etc. hat aber sowohl meine Ratten, als auch meine Frettchen und die Meerschweinchen ohne wenn und aber akzeptiert.
    Mit Spike, dem einen Frettchen, sind wir sogar immer zusammen spazieren gegangen.

    Toni liebte alles was mit seiner Nase zu tun hatte, so machten wir viele Suchspiele, ein bisschen Dummysuche und er liebte es zu tricksen, da hatte er komischerweise unheimlich viel Spaß dran.
    Seine größte Leidenschaft war aber das buddeln :D
    Egal ob auf dem Feld, am Strand oder einfach in der Sandkiste :hust:
    Ich glaube es ging ihm noch nicht mal darum Mäuse zu suchen, er buddelte einfach um des buddeln Willens ;)

    Ich war sein ein und alles und mein Freund hatte es am Anfang nicht leicht mit ihm |)
    Er konnte gut auf andere Hunde verzichten, auch wenn ich denke, dass er Lexi insgeheim schon ein bisschen lieb hatte ;)

    Jetzt zum Schluss war er "Hofhund" und er liebte es.
    Den ganzen Tag draußen, den ganzen Tag buddeln, das war sein persönliches Paradies.
    Ich hätte es ihm noch so viel länger gegönnt, aber leider blieb uns das verwehrt.
    Er war, ist und bleibt für immer mein ein und alles :herzen1:

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    |)
    Meistens sah er so aus

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    Zu dem Thema evtl nicht gerne anfassen lassen habe ich mal eine Frage: Caja ist die absolute Kuschelmaus und liegt am liebsten auf mir drauf.
    Wenn ich allerdings mit ihr etwas arbeite (UO oder ähnliches) dann will sie sich partout nicht anfassen lassen. Sie nimmt dann höchstens Leckerlis als Belohung oder eben ein Spielzeug. Aber streicheln lassen will sie sich in dem Moment gar nicht. :( :
    Ist das normal oder läuft bei unserer Bindung irgendetwas schief?


    Ist bei Phelan genau so, Leckerchen gehen, anfassen bitte nicht, wenn er richtig konzentriert sich auf was fixiert.
    Bei ihm reicht dann häufig aber auch schon ein verbales Lob als absolute Bestätigung.

    Wir waren heute bei der Deutschen Meisterschaft für Hütehunde (zum zu gucken) und ist schon toll zu sehen, wie Phelan schon richtig heiß wird :smile: