Beiträge von Antoni

    Hier sind auch beide unverändert in der Läufigkeit.
    Einzig Lexis Heißhunger ist unzumutbar :lepra:
    Die frisst ALLES!
    Klaut aus dem gelben Sack lehre Packungen, frisst Mais, Schrot und versucht jeden kleinsten Fleck Milch aufzuschlecken, den ich irgendwie verpitscher.
    Paar Mal musste ich sie nun schon richtig anmeckern, dass sie die Schnauze aus dem Schroteimer zu lassen hat.
    Die ist Fett geworden, unglaublich.
    Im Stall bin ich nur noch dabei zu gucken, welche Tür ich als nächstes schließen muss, damit sie an nichts, in ihren Augen, fressbaren kommt :mute:
    Die war ja schon immer verfressen während der Läufigkeit, aber dieses Mal ist es echt extrem und macht im Stall auch keinen Spaß mit ihr :/

    Es ist einfach Wahnsinn zu sehen, was so ein Hund bei korrekter Ausbildung so alles kann und wie die sich so entwickeln

    Das finde ich auch immer wieder beeindruckend!


    Er ist allerdings nichts fürs Enge wie Phelan....weil es ihm in der Enge an Mut fehlt.


    Das war allerdings ein reiner Lernprozess bei Phelan, der fand vor allem Ecken, Enge und irgendwo rein gehen gar nicht toll ;)
    Die Schafe standen irgendwo oben in der Ecke, dann auch noch am Zaun lang laufen...denkste :hust:
    Klein Phelan lief schön am Zaun los, kreuzte und kam dann im weiten Bogen zu mir zurück, mit dem Blick im Gesicht "die kannst du da aus der Ecke selbst raus holen."
    Richtig dran gearbeitet haben wir bei unserem ersten Seminar und wie sagte Kai so schön "Das Leben ist kein Ponyhof und da muss er nun durch" ;)
    Tja, klein Phelan lernte also langsam und Schritt für Schritt, dass Enge kein Problem ist und das ganze auch erst auf der Weide, wo genug Platz war.

    Im Stall habe ich das ganze auch ganz langsam angehen lassen und stand gerade am Anfang immer höchstens nen halben Meter neben ihm und habe ihm die Sicherheit gegeben, die er brauchte.
    Ich habe ihm aber auch immer das Gefühl vermittelt, dass er alles bewältigen kann, er ist nie als "Verlierer" aus irgendwelchen Situationen gegangen und wenn er Hilfe und Unterstützung brauchte, hat er sie bekommen.
    Zeit und Entwicklung ist da ein ganz wichtiger Faktor.

    Mittlerweile hat er die Erfahrung, dass ihn so schnell nichts mehr beeindruckt und zweimal wurde er nun auch schon gegen die Wand gedrückt und nein, ich stehe mittlerweile nicht mehr neben ihm.
    Das geht dann aber auch ruck zuck, dass er der jeweiligen Kuh die Meinung sagt, ohne das sie auch nur einen Kratzer davon trägt und dann gibt es diese Situation auch kein zweites Mal.
    Es hatte aber auch seinen Grund, warum ich ihn erst jetzt an die Altkühe gelassen habe und er vorher genug Erfahrung sammeln durfte.

    So sieht das im übrigen inzwischen aus:

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    Was ich an ihm so schätze ist seine ruhige Art :herzen1:
    Sein warten, wenn sie von alleine aufstehen, mal kurz deutlich werden wenn er es muss, aber niemals hektisch und niemals übertrieben, vor allem beim schnappern nicht.
    Genau diese Art erlaubt es ihm auch an den hochtragenden Tieren, die kurz vor der Geburt sind, zu arbeiten.

    Toni, Lexi, Phelan - definitiv ja, ich würde selbst die ganze Panikphase meiner Zaubermaus noch mal durch machen, auch wenn ich bei ihrer Übernahme davon nichts wusste.
    Tonis Pubertätsphase, wo ich teils Rotz und Wasser geheult habe und Phelan, mein kleiner Streber. Alle würde ich sie sofort wieder nehmen! :herzen1:
    Susi dürfte definitiv auch wieder hier einziehen :smile:

    Rico - nein, den würde ich nicht noch mal geschenkt haben wollen.

    Jaaa...bei solchen Erfahrungen kann ich sehr gut verstehen warum man es nicht mehr beibringt!

    Nee, wie gesagt, einfach rüber hoppen tut er tatsächlich nicht und er erkennt Zäune bzw. bei den Kühen sind es einfache Litzen, wo Hund eh drunter durch kann, als Begrenzung an.
    Muss er auch, ich glaube die anderen Bauern im Dorf wären nicht gerade erfreut, wenn er alle Rinder von allen Koppeln sammeln würde, nur weil er die Litze nicht als Grenze ansieht :pfeif:

    Warum hast du es den ersten beiden beigebracht und den anderen beiden nicht? Was ist daran praktikabler?


    Der Koolie tut's auch einfach so überall, das nervt.

    DAS würde mich auch nerven und ginge hier absolut nicht ;)
    Phelan läuft hier genau so rum, wie die anderen beiden auch und nein, ich habe nicht immer ein Auge auf die Bande :pfeif:
    Würde er jetzt also einfach überall rein gehen, hätte das die Konsequenz, dass ich ihn wegsperren müsste.

    So habe ich ihm vom ersten Tag an beigebracht, dass er nie niemals ohne mich + Kommando irgendwo rein zu gehen hat, egal ob Koppel oder Stallabteil.
    Heißt, das er sogar draußen (Futtertisch, hinterm Zaun) wartet, wenn ich irgendwo rein gehe, ihm aber kein Kommando zum mit kommen gebe, das ist ganz wichtig, gerade bei der Arbeit im Stall.

    Irgendwann hatte ich aber die Situation, dass er mir die Tiere aus dem Treibewagen holen sollte, dort aber nicht rein ging, weil Frauchen war ja nicht drinnen, die war draußen und stellte ab und so lief er brav außen drum herum.

    Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt guckte ich mir das Video von der Frau an, dessen BC die Rinder im Korall arbeitete und die benutze das Kommando "in the pan" um ihren BC in den Korall zu schicken.
    So kam also zu unserem "outside" Kommando um ihn überall raus zitieren zu können "in the pan" dazu, damit ich ihn auch überall rein zitieren kann.

    Im Stall benutze ich es relativ häufig, auf der Koppel eher seltener, wir gehen ja eh meistens zusammen rauf.
    Ich habe daraus aber eben Verhaltensketten gebildet.
    Wie z.B. "in the pan", " hol hoch" damit er mir die Tiere aus den Boxen treibt.
    "In the pan", "Pass auf" um mir die Tiere irgendwo zu halten etc.

    Lange Rede kurzer Sinn, beim Training war es die Kommandoreinfolge "in the pan" , "come by"
    Er hatte von mir also tatsächlich die ausdrückliche Erlaubnis, ohne mich die Koppel zu betreten, das ist mir unheimlich wichtig, sonst könnte er sich auf dem Hof nicht so frei bewegen, wie er es tut.

    Interessant @flying-paws :smile:

    Dort mal vorbei zu schauen wäre in der Tat mal ganz interessant.
    Mir fehlen halt so ein bisschen die Erfahrungswerte, wie die Hunde so arbeiten und in der FB- Gruppe wird man da ja auch nicht so richtig gewahr, wie die sich so am Vieh machen, insbesondere natürlich Rinder ;)
    Deswegen finde ich die Entwicklung von Ace alias Spocki so interessant *zu @Cattledogfan rüber schiel* ;)

    Mein Borderchen macht sich nach wie vor top :smile:
    Unsere Trainerin denkt sich inzwischen immer neue Herausforderungen für uns aus und immer wird es ein wenig schwieriger. :hust:
    Wie Dienstag, da musste er erst übern Zaun hoppen, von dem Punkt aus konnte er die Schafe aber nicht mehr sehen und dann weiter laufen.
    Das übern Zaun springen hat er natürlich nicht gemacht |) alles was aus Eisen besteht (es sind zwei Horden, die dort als Eingang zu fest eingezäunten Koppel dienen) da muss man ja durch schlüpfen können, wie durch ein Fressgitter auch :roll:
    Also wollte er schnurstracks über den Zaun springen, wo noch schön Stacheldraht drüber ist, also erstmal zurück gepfiffen und ihm einen kleinen Schlupf gemacht ;)
    Hat er dann auch gleich angenommen und, wollte dann zwar nach der Kurve, als er die Schafe wieder im Blick hatte, kreuzen hat sich aber sofort korrigieren lassen.
    Ansonsten hat er das echt toll gemacht, obwohl wir wirklich weit auf Distanz gegangen sind und zwischen uns noch der Zaun war, was er so ja auch noch nie gemacht hat und das pfeifen wird auch immer besser ;)

    Nun sehne ich wirklich dem Frühling entgegen, wenn die Rinder wieder raus kommen und wir somit endlich wieder draußen arbeiten können.
    Obwohl er die Arbeit im Stall echt super macht und ich dort seine ruhige Arbeitsweise total gerne mag :smile:

    Hin und wieder sind wir dann, zum üben für die Pfeifkommandos, auch an meinen Schäfchen ;)

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    Ich wunder mich gerade, dass es anscheinend Haushalte gibt, wo Knabberkram liegen bleibt, das würde es hier nicht geben :hust:
    Hier wird alles vertilgt und wenn einer keine Lust mehr hat, geht der nächste ran und wenn der wiederum keine Lust mehr hat geht Nr. 3 ran oder wieder Nr. 1, bis das gute Stück weg ist ;)
    Hier gibt es mittlerweile auch keine Probleme mehr und viel managen muss ich nicht.
    Ganz am Anfang musste ich viel zwischen Phelan und Susi regeln, was aber einfach daran lag, dass Phelan Susi oft falsch verstanden hat, denn Madame kann nicht vernünftig Hündisch (was mittlerweile durchs Rudelleben aber deutlich besser geworden ist)
    Inzwischen kennt er ihre Macken sehr gut und er liebt seine beiden Mädels sehr und die beiden Mädels waren quasi seit dem ersten Zusammentreffen best friends. Die beiden sind wirklich süß miteinander, Intakt sind übrigens alle.
    Susi und Toni z.B. mochten such nicht wirklich, haben sich aber komplett ignoriert und ich musste nur einmal sehr deutlich was zwischen den beiden regeln.

    Früher in der Familie hatten wir immer zwei Rüden und bis auf Toni waren auch immer alle intakt und es kam nie zu ernsthaften Auseinandersetzungen.