Beiträge von picominchen

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    Also, ich kann diese Diskussion nicht verstehen. Wir sind doch alle Tierfreunde - warum kann man nicht den Hund anleinen (auch wenn es schwer fällt) und den Wildtieren Zeit zur Entwicklung geben. Für Vögel oder kleine Hasen muss mein Monster halt mal zurück stecken. Dafür darf sie im Juli wieder wilde Sau spielen.


    Meine Hunde dürfen zu keiner Zeit im Jahr "wilde Sau" spielen.
    Weiß nicht recht wie du das meinst, aber zu keiner Zeit im Jahr dürfen Wildtiere gehetzt werden.

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    UND: Ich kenne Eure Hunde zwar nicht - aber mir kann keiner erzählen, dass ein Hund, der Wild gewittert oder gesehen hat, sich 100 % abrufen lässt. Das ist in den Genen der Hunde - hmmm lecker Essen.

    Mein Monster gehorcht 99,5 % - egal, ob andere Hunde / Menschen / Tiere. Nur, wenn ein Hase vor ihrer Nase läuft, ist sie auch weg. Ich leine meine auch an


    Mali lässt sich jederzeit abrufen, egal ob Hase, Maus oder Reh.
    Das kannst du glauben, oder auch nicht.
    Aber ich hoffe für die Hasen in deiner Umgebung, dass du so verantwortungsbewusst bist und deine Hündin immer an der Leine hast, auch außerhalb der Schonzeit.

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    Ich leine meine auch an - zur Auslastung machen wir viele "Nasenspiele". Freunde suchen, Leckerli suchen, Spielzeug suchen. Auch Reizangeltraining ist da eine willkommene Abwechselung. Schlimm finde ich, wie die Leute jetzt ihr Fahrrad rausholen, nur um den Hund "auszupowern". In so einer Zeit ist Phantasie gefragt. Unser Tag sieht so aus: 20 Min. spazieren an der Leine, 15 Min. Unterordnung, 30 Min. Nasenspiele - und das morgens und abends.

    Was habt Ihr für Alternativen?


    Bei mir gibt es keine besonderen Alternativen, warum auch ?

    Meine Hunde werden genauso beschäftigt, wie sonst auch. Da mache ich keinen Unterschied, ob nun Schonzeit ist, oder nicht.

    Mali liebt es ihren Dummy zu suchen und Teddy lernt auch gerade, dass sie Spaß daran haben kann.
    Ja, und auch ich fahre mit den Hunden Fahrrad, um sie mal flitzen zu lassen, im Moment zwar nur mit Mali, weil Teddy, das erst noch lernen muss.
    Frauchen ist dann auch mal richtig schnell und kann mal mit Hund Schritt halten. :lachtot:
    Jedenfalls haben wir ein Menge Spaß dabei.

    Gehorsamkeitsübungen gehören für uns zum Alltag und werden bei jedem Gassigang geübt, abgefragt und gefestigt.
    Teddy bekommt zwischendurch noch ihre Extra-Einheiten in ruhiger Umgebung, weil sie noch vieles nicht kann.

    Dann habe ich mit Mali vor ein paar Monaten mit ZOS angefangen, was wir aber nicht wirklich regelmäßig machen und es soll auch nur aus Spaß an der Freude sein.
    Wir gehen regelmäßig an den See, wo die Hund schwimmen und im Wasser toben können.

    Ich clickere mit den Hunden und sie lernen mal mehr und mal weniger sinnvolle Dinge.
    Hauptsache, es macht uns allen Spaß.

    Wie gesagt, all das machen wir das ganze Jahr, eine besondere Beschäftigung während der Brut- und Setzzeit gibt es bei uns nicht. Wüsste auch nicht wieso.

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    Das meiste was hier spekuliert wurde war nur angsteinflössendes Halbwissen, dass mich eine Woche nicht schlafen lies.


    Du baust den Bockmist und diejenigen, die dir versuchen zu helfen, damit du aus dem Schlamassel wieder rauskommst, sind dann noch die Doofen.

    Nett ... :/ da zerbrechen sich fremde Menschen ihren Kopf, um dir und deinem Hund zu helfen
    und so dankst du es ihnen.

    Da macht es doch echt Spaß, sich dafür einzusetzen, dass du deinen Hund wieder bekommst.

    Weißt du, die Menschen auf der anderen Seite der Leitung sitzen in ihrer Freizeit am Rechner und machen sich Gedanken, verfassen Texte, nehmen sich Zeit für dich und dein Problem und da wirfst du diesen Menschen vor, die dich überhaupt nicht kennen und denen du und dein Hund völlig egal sein können, sie hätten dir nur mehr Sorgen gemacht, als dir geholfen.

    Wie kann man nur so undankbar sein. :nein:

    Mali hatte vor ein paar Wochen auch eine frakturierte Daumenkralle.

    Meine TÄ hat da nicht lange gefackelt. Es wurde örtlich betäubt und mit einem Ruck die Kralle fix gezogen. Hinterher hat sie einen Verband umbekommen, den sie zwei Tage tragen musste und damit war die Sache für uns ausgestanden.

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    seit einer halben stunde sind wir zuhause. ja bild kommt jetzt :D

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    Ein süßer Fratz, der Kleine.

    Macht mal alles ganz in Ruhe. Lasst den Zwerg erstmal in Ruhe sein neues zu Hause erkunden.
    Wenn er Durst hat, wird er schon trinken.

    Nur wenn du so viel Aufhebens darum machst suggerierst du ihm,
    dass dir der Napf gaaaaanz wichtig ist und dann denkt Welpi
    "Okay, da lass ich lieber die Schnute von, nicht dass es noch Ärger gibt"

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    Nur als Anmerkung:... es gibt viel zu zahlreiche Studien, auch in Deutschland, die belegen, dass gerade das fiktive Lernen am Modell am einprägsamsten für Kinder ist... Und ob ich ein Kanickel schlachte um es zu essen (was ja geradezu menschlich ist, vor allem im Gegensatz zur Massenschlachtung von Tieren) oder am PC andere fiktiv töte, will ich schon garnicht auf eine Stufe stellen...


    Genau, das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

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    Klar kennen die Lehrer die Kinder nicht so wie die Eltern. Deshalb muss ja auch Kooperation herrschen. Aber wie erkläre ich Kindern, dass die in der Steinzeit keine Kühltruhe hatten und sich die Viecher erst erarbeiten mussten? und dass unsere Hühnerfilets nicht fertig geboren werden, sondern lebendig sind. Die meisten Kinder wissen es wirklich nicht und das ist mehr als nur traurig.

    --> Nur als Frage: Die Tiere, die gegessen wurden, wurden nicht getötet?


    Warum reicht das einfache Wort nicht mehr ?
    Ja, Kinder können vieles nur lernen, wenn sie es "begreifen" dürfen.

    Aber die Tötung eines Kaninchen im Klassenverband gehört für mich definitiv nicht dazu.

    Ich lass' mein Kind ja schließlich nicht einfach auf die Straße laufen,
    damit es merkt, dass die Autos wirklich Aua machen.

    Genauso wenig lass ich mein zweijähriges Kind todesmutig das Klettergerüst erklimmen und rufe nur von Weitem, dass es nun selbst sehen muss, wie es da runter kommt, es ist ja auch schließlich hochgekommen.
    Nein, man steht dahinter und unterstützt sein Kind und hilft ihm da wieder runter zu klettern.

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    [
    Du meinst ernshaft, das Kinder nicht den Konsum beeinflussen/steuern!? Wieso gibt es dann Mortadella in Gesichts- oder Bärenform? Wieso gibt es Bifi, Kindersalami, Fischstäbchen und so weiter und so fort? Weil die Erwachsenen die Verpackung mit den lustigen Bildern so schön finden oder morgens einfach gerne mit der Gesichtsmortadella reden? Die Kinder sind für die Industrie die Zielgruppe Nr.1, denn sie sind die Konsumenten von morgen! ;)


    Ja, die Kinder wollen die Bärenwurst und die Eltern kaufen ihnen diese. Aber wer will denn die Wurst verkaufen und damit Geld verdienen ? Wer wird denn da wirklich von wem beeinflusst ?

    Sorry, aber ich musste bei einigen Beiträgen doch sehr schmunzeln ... :D :ops:

    Ich gestehe, dass Mali im Moment unseren Nachbarsrüden auch ganz kirre macht. :cuinlove:
    Der steht schon morgens um halb sieben am Zaun und wartet geduldig auf seine Angebetete. :gott:
    Und ich gestehe, dass ich ihn als zuverlässiges Läufigkeitsbarometer sehr zu schätzen weiß. :ops:

    Meiner Tochter hätte ich dieses Erlebnis nicht zugemutet. Das heißt aber mit Sicherheit nicht, dass ich mein Kind zu einem Weichei erzogen habe, welches fernab von jeder Realität abgeschirmt wird.

    Herzlich auch, wie einige meinen, wie fremde Kinder solche Erlebnisse aufnehmen und verarbeiten werden.
    Kennt ihr die Kinder ? Ich glaube nicht, oder ?

    Und nur weil es Kinder gibt, die die "Ballerspiele" ihrer großen Geschwister kennen, heißt das doch noch lange nicht, dass sie eiskalt bei der realen Tötung eines Kaninchens zuschauen können.
    Diese Spiele heiße zwar ich nicht gut, aber sie sind fiktiv und nicht real.

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    Wenn ich in der Klasse gewesen wäre wär ich schreiend aus dem Klassenzimmer gerannt - mit dem Hasen.


    So ähnlich hat das meine Tochter heute morgen auch formuliert, als ich ihr davon erzählt habe.

    So, hab sie gefragt und sie findet diese Aktion absolut daneben.

    Mein Töchterchen ist jetzt fünfzehn, ergo ein bisschen älter und sie sagt, das fand ich sehr interessant, dass sie sich es sich wohl damals mit elf angesehen hätte, wenn der Lehrer es verlangt hätte.

    Jetzt ist sie schon ein wenig rebellischer, aber das ist auch gut so. ;)

    Ich bin der Meinung, dass man im Leben nicht alles selbst gesehen haben muss, um zu begreifen wie die Welt funktioniert.

    Ich find's grauenvoll ... einfach nur furchtbar. :sad2:

    Meine Tochter hätte das bestimmt nicht so leicht weggescheckt, ist sie jetzt fernab jeder Realität, weil sie bei der Schlachtung eines Lebewesens nicht zuschauen kann?

    Eigentlich glaubt sie nicht, dass Hühnschenkel an Bäumen wachsen, aber ich kann sie ja mal fragen ...

    Muss man denn heutzutage alles anfassen, alles sehen, alles mal gemacht haben, um die Welt zu verstehn' ?