Eigentlich finde ich es ganz toll, dass du dich um den Hund kümmerst. ![]()
Aber dann mit allen Konsequenzen.
Wann ist denn der Zeitpunkt, dass Withey hunderprozentig zu dir gehört ?
Du fütterst den Hund, du spielst und beschäftigst dich mit ihr, du lässt sie tierärztlich behandeln, damit es ihr gut geht, du lässt sie sich an dich gewöhnen, sie schenkt dir Vertrauen und machst sie damit in einer gewissen Weise abhängig von dir. Das meine ich nicht böse, aber so ist es meiner Meinung.
Wenn man sich einem Hund annimmt trägt man Verantwortung und zwar für alles und nicht nur ein bisschen.
Im "Normalfall" bin ich auch nicht für die Kastration, aber eine Hündin, die nach wie vor frei in der Gegend herumstreuenen darf, sollte um ihretwillen und der Welpen zuliebe nicht intakt bleiben.
Mach bitte keine halben Sachen, entweder ganz oder gar nicht.
Damit tust du Withey keinen Gefallen, ganz im Gegenteil.
An wen willst du denn die Welpen verschenken/verkaufen ? Wer garantiert dir, dass es ihnen dort gut geht ? Bist du bereit die Hunde wieder zurückzunehmen, wenn es doch nicht klappt, auch nach Jahren ?
Was machst du mit kranken Welpen, die nicht vermittelbar sind oder langwierige tierärztliche Versorgung brauchen ?
Ich bin der Meinung, wenn man seine Hündin Welpen bekommen lässt, ist man auch für diese ihr ganzes Leben lang verantwortlich, denn ich hab es in der Hand, ob es zum Deckakt kommt, oder nicht und das hat nichts aber auch gar nichts mit Vermenschlichung zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein, Anständigkeit und Pflichtgefühl.