Den Albtraum haben wir zum Glück hinter uns.
Teddy biss, knabberte und leckte sich die Pfoten blutig.
Ganz schlimm. Die Pfötchen entzündeten sich zusätzlich.
Sie musste nicht nur Socken tragen, sondern hatte auch, wenn ich sie nicht im Blick haben konnte,
einen Trichter um. Aber das musste leider sein, denn die aufgebissenen Pfötchen tun bestimmt nicht wenig weh, ein Grund weiter zu schlecken. Abheilende Wunden jucken auch, ein weiterer Grund um knabbern zu müssen.
Ich begann mit ihr eine Ausschlussdiät.
Der für mich einzige Weg wirklich herauszufinden, gegen was der Hund allergisch ist.
Man beginnt mit einer Proteinquelle, einer Kohlenhydratquelle, die dem Hund unbekannt sind.
Und das mindestens über einen Zeitraum von sechs bis zu zwölf Wochen.
Je nachdem, wie die die Symptome sind.
Damit beginnt man und baut darauf auf.
Dann nimmt man nach und nach eine neue Futterkomponente hinzu.
Aber immer hübsch langsam. Eine neue Komponente sollte etwa zwei Wochen sicher vertragen werden, bevor man erneut etwas dazu nimmt.
Wir haben damit tolle Erfolge, die Pfoten sind verheilt und sie zeigt auch keinen Juckreiz mehr.
Und haben uns mittlerweile einen relativ großen Quell an Dingen "erarbeitet", die Teddy verträgt.
Ja, es ist anstrengend und man muss Geduld haben und hundertprozentig konsequent bleiben,
aber sonst bringt es nichts.
Von diesem tollen hyperallergen Futter halte ich überhaupt nichts.
Vorallem, da du ja gar nicht weißt, wogegen deine Hündin allergisch reagiert.
In solch einem Futter sind viel zu viele Zutaten.