Hallo,
hab schon lange keine Probleme mehr, und fang an mich zu langweilen..
Nein,Quatsch.
Ich habe ,angeregt durch den schönen Thread -Ich bin Amy- gesehen bzw.gelesen,das es hier anscheinend viele gibt, die einen problematischen Hund zu sich genommen haben. Ob durch Misshandlungen,Tierheim,Aussetzungen,Ausland,was auch immer.
Also die schwerwiegende Problematik durch ihr Vorleben mitgebracht haben,oder wo gar kein Vorleben bekannt war.
Habt Ihr professionelle Hilfe gehabt, habt Ihr sehr viel lernen müssen,habt Ihr zurückstecken müssen. Hattet Ihr überlegt den Hund wieder abzugeben oder habt ihn abgegeben? Was,wer hat Euch geholfen und wie sieht es heute aus.
Mache ich mal den Anfang mit Charly Labbi-? Mix Rüde, geschätzte %,5-6 Jahre

Ich mache den Anfang kurz, beruflich und wohnlich in der Lage einen Hund aufzunehmen,wollten wir uns mal ein bischen im TH umschauen,in verschiedenen. Peter wollt einen Schäfer,ich einen Goldie.
Wir kamen im ersten TH an, Charly hinter Gittern gleich links am Eingang, wild bellend. Nö, sag ich,der ist mir zu wütend,aber hübsch. Wir einmal um alle Gehege rum, kam ich wieder bei Charly an. Mein Mann versuchte noch sich mit einem Schäfer anzufreunden. Ich hatte bei Charly plötzlich das Gefühl,da kann ich durch die Stäbe greifen,der tut mir nix. Gedacht,getan. Charly hörte auf zu bellen, und wollt sich unten rausgraben. Mein Mann kam zu uns,ich sagte-DER
Wir rein,wir wollen Gassi gehen. Sie wissen,das er auf einem Auge blind ist? NEIN,und? Ja, manche Leute stört das... Uns nicht. Von da an gingen wir täglich mit ihm raus,weil,wir steckten mitten imUmzug und hielten das für keine gute Idee.
Vorgeschichte, er wurde morgens um 6 Uhr vor 3 Tagen angebunden am TH gefunden. Anruf anonym,liebt Katzen und Kinder,ist sehr dominant.
Er durfte uns anspringen, wild sein, DAS ARME TIER,DA MUSS MAN DOCH LIEB MIT SEIN.
Die Leute dort sagten, nicht beachten,anpfeifen,unter die Rippen treten u.s.w.
Zuhause, erst ganz lieb, entwickelte er sich zum kleinen Teufel. Knurrte Menschen an,verrollte jeden Hund,egal ob Rüde oder Hündin,schnappte nach uns,zog wie ein Affe an der Leine und machte bei Hundebegegnungen Sätze,die mich mehrere Knochen gekostet haben
Erst Privat unterstützung, 40 Euro,dreiviertel Std. Trainer kam zum Ergebnis harter Hund, harte Hand. Und ignorieren ignorieren ignorieren,tun sie so,als hätten sie keinen Hund.
Wir haben uns hingesetzt, weil,das konnte es nicht sein,harte Hand gefiel uns nun so überhaupt nicht.
Dann,weil er ständig Haufen in die Wohnung gemacht hatte, Wände anfrass und jaulte wie ein Wolf wenn wir weg waren,also TA.
So weit gesund, aber Pupille eindeutig durch Einwirkung von aussen rausgehauen, viele Narben unterm Bauch.
Dann,bürsten,ging gar nicht, er schnappte,knurrte uns an. dann hat er nach meinem Sohn geschnappt. Wir waren wegen der Aufstände draussen Stadtgespräch. Wir waren am Ende.
Wir setzten und zusammen, mein Mann,dem Charly gehört,mein Sohn,derzeit 21 und ich.
Das er Euch beisst geht nicht, wollen wir ihn wieder abgeben
Sascha NEIN
Ich NEIN
Mein Mann: Gott sei dank
Hundeschule und wahnsinnig viel Literatur,haben uns dann geholfen. Nicht wie gehe ich Fuss,sondern Körpersprache,Rudelverhalten,kurz,ich wollte wissen sie die Kerlchen ticken.
Als ich über die Wölfe gelesen habe,habe ich verstanden,das mein Hund in mir eine Sicherheit braucht die ihm Verantwortung abnimmt. Was mir gesagt wurde, dein Hund ist letztes Asch im Glied, konnte ich nicht verstehen. Es widerstrebt mir jemanden egal wen oder was auch immer , von oben herab zu behandeln.
Aber durch diese Literatur habe ich den Sinn verstanden. Zu dem Zeitpunkt glaubte ich auch noch,Sofa sitzen macht zum Alpha,alles hatte ich nicht verstanden.
In der Hauptsche,ca. 1 Jahr Dauer habe ich um das Vertrauen dieses Hundes gekämpft. Er brauchte vor allem ruhige Ansprache,klare Regeln und viel viel Liebe.
Zwischendurch wollt ein Arzt ihn noch einschläfern weil er meinte im Kopf einen wandernden Knochen gesehen zu haben. Wir haben Röntgen lassen wegen dem Auge. Hätte ja auch sein können,das da mehr kaputt ist, er deshalb so bissig war.
Einschläfern lassen wollten wir ihn zuhause, beide geheult und fertig mit der Welt.
Aber wenn er mit so einer Diagnose zur Gefahr für Menschen wird,so wurde uns versichert, dann mussten wir das einsehen.
TA kam am Abend, ich soll hier einen Hund einschläfern,welchen,doch nicht diesen hier.
Weil,er war ganz freundlich.
Wir erklärten was man uns gesagt hatte( Das war ein dänischer TA )
Wir zeigten dem Arzt das Röntgenbild.
So ein Quatsch,auf dem Bild seh ich gar nichts ,da muss ein CT gemacht werden,den schläfer ich so nicht ein. JU-BEL. Hoffnung
2 Tage später CT,alles in bester Ordnung.
An dieser Stelle,immer eine zweite Meinung einholen.
Tja Ende gut,alles gut, er ist ein fröhlicher Hund geworden,geht supertolerant mit Chandro um. Anknurren von Personen nur ganz selten,wenn er jemandem eine böse Absicht zutraut (oder spürt)
Ich gehe halt auch mit besonderer Vorsicht mit ihm um.lassihn nicht anfassen, kommen Kinder halte ich ihn zusätzlich fest,kommen Leute entgegen bei Fuss. Immer ein Auge mehr auf diesen Hund
Hunde verrollen, von 100 vielleicht 2, das sind meist junge Rüden die zu nervig sind. Nie verletzt,nie gebissen.
Hündinnen, mordsrespekt, sind ihm zu zickig.
Er gehorcht auf s Wort,ist leinenführig,schmusig und macht bringt selten eine alte Angewohnheit an, Nase kraus ziehen beim bürsten.
Die Trainerin die ich zur Zeit hier zuhause hatte 2 Mal und mit de wir 2 Mal draussen waren,findet auch,ein Klasse Hund,der seine 2 Chanche hatte und sie genutzt hat
Er ist weder agressiv,noch dominant und darf auch ruhig auf s Sofa

Er ist das Beste was mir bis dahin passiert ist,ist es noch
Im Lauf der Zeit hab ich gelernt,gelernt,aber das meiste aus dem Bauch heraus gemacht. In Stressituationen brauche ich Charly nur anzuzwinkern,und er beruhigt sich
Seit 7 Monaten ist nun Chandro da,der einen viel besseren Start ins Leben hatte, aber ich fange wieder an zu lernen, aber auch der Hund wird super.
Irgendann,hoffentlich GANZ bestimmt