Zitat
sondern die Überlegung inwieweit Hundehaltung moralisch vertretbar ist.
Dieser Satz bereitet mir wirklich Probleme,kann es sein,das ich Dir nicht mehr folgen kann. Würde es der sache dienen,wenn wir alle Hunde die täglich geboren werden uind denen die auf der Welt sind,sich selber überlassen würden? Das heisst,wie in anderen Ländern Strassenhaltung. Das, was wir versuchen zu ändern,indem wir die Tiere hier herholen.
Ich versteh überhaupt nicht,was es mit Moral zu tun hat, wenn ich einen Hund halte. Sein Futter kostet mich umgerechnet immer noch nur 1 Euro etwas pro Tag.
Es ist kein Unsinn,sich ein Tier zu halten,warum tust Du es? Du lässt keine Vergleiche gelten, aber es ist nun mal Unsinn,wenn sich jemand extra Kaviar einfliegen lässt,wenn andere hungern. da würde ich moralische Bedenken haben,weil es absolut überflüssig ist. Damit schadet man sogar noch anderen. Aber ein Hund?
Ein Lebewesen zu unterhalten ist für mich etwas Gutes. Wir reden hier nämlich von Lebewesen,wie hier schon einmal ganz toll geschrieben,die jahrzehntelang ihren Kopf für die Menschen hingehalten haben, und es auch heute noch tun
Alles andere sind Dinge, tote Gegenstände,die zu moralischen denken anregen.
Und hier wurde einmal geschrieben,reiner Egoismus,einen Hund zu halten. das sehe ich auch nicht. Wenn jemand einen Fiffi,täglich duscht und föhnt,ihm den ganzen Tag mit Fürsorge zudröhnt,er draussen auf dem Arm getragen wird,damit die Pfötchen nicht schmutzig werden,kurz gesagt,er bietet einen Partnerersatz,dann mag es egoistisch sein.
Aber was ist daran egoistisch,das ich meinen Hunden zuliebe kaum noch wegkomme, ich keine Auslandsreisen mehr mache,ich täglich zusehen kann,wie meine Wohnung nie eine "saubere " Wohnung wird,wo ich bei dem allergrössten Sauwetter raus muss,obwohl ich lieber im bett bleiben würde. Draussen ständig Streit mit irgendwelchen schlecht gelaunten Knochen habe,die ich nicht mal kenne,nur weil sie bei Hunden rot sehen. Ich mich beschimpfen lassen muss.
Kurz,ich stecke viel zurück,und ich verzichte auf vieles.,also kein Egoismus.
Wenn aber die Freude darüber,das wenn ich nach hause komme, meine Hunde zu begrüssen, oder aber diese absolute Treue meiner Hunde zu mir, Egoismus ist,dann bin ich im allerhöchsten Masse egoistisch. Denn ich ärgere mich zwar auch öfters,aber kein Hund hat mich je so geärgert oder verletzt, wie es Menschen getan haben. Ich freue mich schon,wenn ich morgens mit einem Schlappi geweckt werde. Ihre erwartungsvollen Blicke,wenn ich mit ihnen spiele,was zaubert Frauchen jetzt aus der Tasche. Ihren Trost,wenn es mir mal nicht so gut geht. Ihnen zuzusehen,wenn sie fröhlich durch die Wiesen springen,und dieses tiefe Gefühl von innerer Verbundenheit. Meine Hunde haben mein Leben trotz Einschränkungen so viel lebenswerter gemacht,mal davon abgesehen,wieviel ich von ihnen gelernt habe, ich würde um nichts auf der Welt darauf verzichten, Hunde zu haben,für sie da zu sein,wie sie für mich,und ich würde nicht im Mindesten überlegen,ob es die Moral erlaubt,ihnen eine hilfreiche Operation zukommen zu lassen,auch wenn es noch so viel kostet. Es ist für mich die selbstverständlichste Sache der Welt